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Annals of Physics

TUber den Zusammenhang von klassischer Theorie und Quantentheorie innerhalb der Wightmanschen Fornulierung

D Roraschik

Published Jan 1, 1965• 0 citations
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Über den Zusammenhang von klassischer Theorie und Quantentheorie innerhalb der Wightmanschen Formulierung

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Die Quanteninformationstheorie bildet eines der faszinierendsten Arbeitsgebiete der modernen Physik. Ihre rasche Entwicklung ist von den sich eröffnenden technischen Möglichkeiten getrieben. Carl Friedrich von Weizsäcker hat jedoch bereits in den 60er Jahren einen tiefliegenden Zusammenhang zwischen einer radikalen Quantentheorie binärer Alternativen, also Quantenbits, und der Struktur der Raum-Zeit vermutet und in Form einer "Quantentheorie der Ur-Alternativen" zu entwickeln versucht. In der vorliegenden Arbeit wird den diesbezüglichen philosophisch-begrifflichen wie auch physikalisch-mathematischen Zusammenhängen von Informations- und Quantentheorie nachgespürt. Ausgehend von Weizsäckers "Ur-Theorie" wird eine abstrakte Theorie der Information in transzendentalphilosophischer Perspektiye entworfen und es werden die begrifflichen Implikationen einer konsequenten Quantentheorie der Information umfassend diskutiert. Das Buch präsentiert eine Fülle von Material aus den Bereichen Informations- und Komplexitätstheorie, Quantentheorie und Raum-Zeit-Physik sowie der Philosophie der Physik. Seine philosophische Kernthese ist, dass der Begriff der Information im Wesentlichen aus den zwei apriorischen Vorannahmen der Unterscheidbarkeit und Zeitlichkeit begründbar ist.

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Gegeben sei ein bestimmter Formalismus der Quantentheorie, etwa der von v. Neumann, und eine bestimmte Verbindung dieses Formalismus mit der Erfahrung, etwa Borns Regeln in der Form, in der sie in von Neumanns Darstellung auftreten. Wir nennen eine Interpretation einer Theorie, die sich aus der Verbindung ihres Formalismus mit der Erfahrung ergibt, eine empirische Interpretation und die resultierende Struktur von theoretischen und empirischen Aussagen ein zu der Theorie gehöriges Voraussageschema. Für einen Denker, der die Funktion einer Theorie in den Voraussagen allein sieht, ist die empirische Interpretation die einzig interessante.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1978•4 citations
Die Quanteninformationstheorie bildet eines der faszinierendsten Arbeitsgebiete der modernen Physik. Ihre rasche Entwicklung ist von den sich eröffnenden technischen Möglichkeiten getrieben. Carl Friedrich von Weizsäcker hat jedoch bereits in den 60er Jahren einen tiefliegenden Zusammenhang zwischen einer radikalen Quantentheorie binärer Alternativen, also Quantenbits, und der Struktur der Raum-Zeit vermutet und in Form einer "Quantentheorie der Ur-Alternativen" zu entwickeln versucht. In der vorliegenden Arbeit wird den diesbezüglichen philosophisch-begrifflichen wie auch physikalisch-mathematischen Zusammenhängen von Informations- und Quantentheorie nachgespürt. Ausgehend von Weizsäckers "Ur-Theorie" wird eine abstrakte Theorie der Information in transzendentalphilosophischer Perspektiye entworfen und es werden die begrifflichen Implikationen einer konsequenten Quantentheorie der Information umfassend diskutiert. Das Buch präsentiert eine Fülle von Material aus den Bereichen Informations- und Komplexitätstheorie, Quantentheorie und Raum-Zeit-Physik sowie der Philosophie der Physik. Seine philosophische Kernthese ist, dass der Begriff der Information im Wesentlichen aus den zwei apriorischen Vorannahmen der Unterscheidbarkeit und Zeitlichkeit begründbar ist.
Gegeben sei ein bestimmter Formalismus der Quantentheorie, etwa der von v. Neumann, und eine bestimmte Verbindung dieses Formalismus mit der Erfahrung, etwa Borns Regeln in der Form, in der sie in von Neumanns Darstellung auftreten. Wir nennen eine Interpretation einer Theorie, die sich aus der Verbindung ihres Formalismus mit der Erfahrung ergibt, eine empirische Interpretation und die resultierende Struktur von theoretischen und empirischen Aussagen ein zu der Theorie gehöriges Voraussageschema. Für einen Denker, der die Funktion einer Theorie in den Voraussagen allein sieht, ist die empirische Interpretation die einzig interessante.