ZusammenfassungDer Quantenmechaniker begleitete Alice die Straße hinunter und dann durch ein schmiedeeisernes Tor in einen hübschen Park. Schöne Beete mit Blumenarrengements säumten den Weg, den die beiden in der warmen Sommerluft entlangschlenderten. Am Himmel strahlte die Sonne und verströmte ihr Licht auf eine idyllische Landschaft. Neben dem Weg flatterten farbige Schmetterlinge von einer hellen Blüte zur nächsten; ein kleiner Bach plätscherte in seinem Bett mit runden Kieselsteinen ins Tal, wobei das Wasser hie und da über einen Wasserfall en miniature sprudelte. Alice hielt alles für sehr hübsch und blickte voll Entzücken umher, da sah sie eine Gestalt auf sich zukommen.
Renormierungsgruppenstudie zum Hubbard Modell: Das zweidimensionale Hubbardmodell mit abstoßender Wechselwirkung wird häufi g als e ffektives Modell für die Hochtemperatur-Supraleiter der Kupratfamilie betrachtet. Wir untersuchen dieses Modell bei Van-Hove-Teilchendichte anhand der funktionalen Renormierungsgruppe, in ihrer Formulierung für irreduzible Vertizes und in der Level-zwei-Trunkierung. Mit der vor kurzem entwickelten Austauschparametrisierung für den Wechselwirkungs- Vertex können wir bereits vorhandene Arbeiten erweitern und die fließende Selbstenergie sowie den frequenzabhängigen Wechselwirkungs-Vertex detailliert analysieren. Die Verformung der Fermilinie durch elektronische Wechselwirkungen bleibt klein und hat geringe Auswirkungen. Die frequenzabhängige Selbstenergie kann dagegen zu drastischen E ffekten führen, die ihren Ursprung im stark reduzierten Quasiteilchen-Gewicht am Van-Hove- Punkt haben. Wir erhalten die selbe Landschaft von Instabilitäten der Fermi Flüssigkeit wie in der stationären Parametrisierung. In der Parameterregion von konkurrierendem Ferromagneten und d-Wellen-Supraleiter deuten unsere Ergebnisse auf einen quantenkritischen Punkt hin. In dieser Region weicht die Frequenzabhängigkeit der Selbstenergie am Van-Hove- Punkt von der Fermi Flüssigkeits-Form ab. Anhand unserer diskreten RG Daten schlagen wir weiterhin für die Transferfrequenzabhängigkeit der Austauschpropagatoren eine funktionale Form vor, die einen wesentlich größeren Gültigkeitsbereich als die üblichen Lorentzkurven aufweist.