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De Gruyter eBooks

X. DIE KLASSISCHE PHYSIK IN DER SICHT DER RELATIVISTISCHEN QUANTENKONZEPTIONEN

B. G. Kuznecov

Published Dec 31, 1970• 0 citations
Publisher
DOI
10.1515/9783112762752-012

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Zur Rolle der pythagoreischen Metrik in der Physik

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Zeitschrift für Naturforschung A•Oct 1, 1954•3 citations

Von der klassischen Physik zur Quantenphysik

P. Enders

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Bemerkung

Bernard d’Espagnat

ZusammenfassungWenn man es mit Korpuskeln hoher Relativgeschwindigkeit zu tun hat — d.h. in dem Fall, wo die klassische Physik an Stelle der Newtonschen Gleichungen die relativistischen Gleichungen verwenden würde — kann die Quantenmechanik nicht mehr so ohne weiteres herangezogen werden. Ihre Formulierung muß erweitert werden. Jedoch bleiben ihre Basisaxiome gültig, und die grundsätzlichen Probleme bei ihrer Deutung sind dieselben wie in der nicht-relativistischen Physik. Der einzige wesentliche Punkt, den man hier erwähnen muß, ist der, daß allein die relativistischen Phänomene der Materie die Möglichkeit geben, sich in Energie umzuwandeln und umgekehrt. Es ist folglich nicht mehr gestattet, die Elementarteilchen als stabile Bestandteile des Universums aufzufassen, die in Ewigkeit existieren und agieren. Es ist daher nicht mehr möglich, zwischen der Existenz eines Teilchens und seinen übrigen Eigenschaften eine deutliche, ebenso qualitative wie fundamentale Unterscheidung zu treffen. Von nun ab hat die Theorie selbst in der Existenz eines Teilchens (oder eines Teilchenpaares) genauso wie in seiner Lage, seiner Geschwindigkeit usw. nahezu eine Art physikalische Eigenschaft zu sehen (nicht des Teilchens, sondern irgendeines Grundelementes). Die Teilchen sind selbst „physikalische Eigenschaften“. Diese Tatsache — daß unter die Eigenschaften eines physikalischen Systems auf gewisse Art auch dessen Existenz zu zählen ist — ist in der Folge beizubehalten. Dies ist genau genommen von allen aus der relativistischen Quantenmechanik herrührenden Tatsachen die einzige, die man zu berücksichtigen hat.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1971•0 citations

Quantenstatistik aus experimenteller Sicht

Christoph Strunk

Dieses Buch schlägt eine neuartige Brücke zwischen dem traditionellen und dem statistischen Zugang zur Thermodynamik. Es ist aus experimenteller Perspektive beschrieben, bemüht sich aber gleichzeitig um konzeptionelle Strenge. Im zweiten Band wird die Quantenstatistik auf natürliche Weise in den Rahmen der makroskopischen Thermodynamik integriert und anhand zahlreicher Beispiele aus der Atom- und Molekülphysik, der Festkörperphysik, der Tieftemperaturphysik bis hin zur Physik der Nanostrukturen illustriert. Die transparente Darstellung verbindet die Grundideen der modernen Physik.

De Gruyter eBooks•Dec 18, 2017•2 citations
ZusammenfassungWenn man es mit Korpuskeln hoher Relativgeschwindigkeit zu tun hat — d.h. in dem Fall, wo die klassische Physik an Stelle der Newtonschen Gleichungen die relativistischen Gleichungen verwenden würde — kann die Quantenmechanik nicht mehr so ohne weiteres herangezogen werden. Ihre Formulierung muß erweitert werden. Jedoch bleiben ihre Basisaxiome gültig, und die grundsätzlichen Probleme bei ihrer Deutung sind dieselben wie in der nicht-relativistischen Physik. Der einzige wesentliche Punkt, den man hier erwähnen muß, ist der, daß allein die relativistischen Phänomene der Materie die Möglichkeit geben, sich in Energie umzuwandeln und umgekehrt. Es ist folglich nicht mehr gestattet, die Elementarteilchen als stabile Bestandteile des Universums aufzufassen, die in Ewigkeit existieren und agieren. Es ist daher nicht mehr möglich, zwischen der Existenz eines Teilchens und seinen übrigen Eigenschaften eine deutliche, ebenso qualitative wie fundamentale Unterscheidung zu treffen. Von nun ab hat die Theorie selbst in der Existenz eines Teilchens (oder eines Teilchenpaares) genauso wie in seiner Lage, seiner Geschwindigkeit usw. nahezu eine Art physikalische Eigenschaft zu sehen (nicht des Teilchens, sondern irgendeines Grundelementes). Die Teilchen sind selbst „physikalische Eigenschaften“. Diese Tatsache — daß unter die Eigenschaften eines physikalischen Systems auf gewisse Art auch dessen Existenz zu zählen ist — ist in der Folge beizubehalten. Dies ist genau genommen von allen aus der relativistischen Quantenmechanik herrührenden Tatsachen die einzige, die man zu berücksichtigen hat.
Dieses Buch schlägt eine neuartige Brücke zwischen dem traditionellen und dem statistischen Zugang zur Thermodynamik. Es ist aus experimenteller Perspektive beschrieben, bemüht sich aber gleichzeitig um konzeptionelle Strenge. Im zweiten Band wird die Quantenstatistik auf natürliche Weise in den Rahmen der makroskopischen Thermodynamik integriert und anhand zahlreicher Beispiele aus der Atom- und Molekülphysik, der Festkörperphysik, der Tieftemperaturphysik bis hin zur Physik der Nanostrukturen illustriert. Die transparente Darstellung verbindet die Grundideen der modernen Physik.