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Vieweg+Teubner eBooks

Einfache Codes

Kurt-Ulrich Witt

Published Jan 1, 2001• 0 citations
Publisher

Abstract

ZusammenfassungIn diesem Kapitel beschäftigen wir uns einführend mit sehr einfachen Codes: Block-Codes und linearen Codes. Dabei lernen wir weitere Begriffe kennen, die benötigt werden, um später bestimmte Qualitäten von Codes, wie Fehelererkennung und -korrektur, zu beschreiben.
DOI
10.1007/978-3-322-91825-3_24

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Wie lässt sich kohärentes Tunneln von Elektronen gut mit Mastergleichungen beschreiben? Diese Frage stellt sich, weil Mastergleichungen ursprünglich für sequentielles, also klassisches Tunneln konzipiert wurden. Die große Stärke von Mastergleichungen liegt darin, dass sich mit ihnen sehr gut und einfach Mehrteilchen-Wechselwirkungen innerhalb eines mesoskopischen Systems beschreiben lassen. Diese Stärke beruht allerdings darauf, dass die Kopplung zur Außenwelt nur näherungsweise berücksichtigt wird, so dass eine perfekte Beschreibung von kohärenten Tunnelprozessen in das System hinein oder aus dem System heraus im Allgemeinen ausgeschlossen ist. Allerdings wurden Methoden entwickelt, mit denen sich systematisch Korrekturen zur gewöhnlichen Mastergleichung berechnen lassen, etwa die Realzeit-Diagrammatik. Normalerweise sollten kohärente Tunnelprozesse deutlich besser beschrieben werden, wenn höhere Korrekturen berücksichtigt werden. In dieser Arbeit beschäftigen wir uns mit einer bestimmten Methode, um solche Korrekturen selbstkonsistent auszurechnen. Sie wurde kürzlich von Jonas Pedersen und Andreas Wacker entwickelt. Um die Qualität der Korrekturen beurteilen zu können, vergleichen wir alle Ergebnisse mit der exakten Lösung eines einfachen Modells in nichttrivialen Realisierungen. Um Hinweise zu erhalten, ob auch Korrelationen zwischen Elektronen gut beschrieben werden, untersuchen wir Größen aus dem Gebiet der vollen Zählstatistik (Full Counting Statistics). Eine weitere Möglichkeit, Mastergleichungen zu verbessern, besteht darin, Gedächniseffekte (auch: nicht markoffsche Effekte) zu berücksichtigen. Diese werden bei der Herleitung der Mastergleichung erzeugt und häufig hinterher weggelassen. Wir verwenden neue Formalismen, die die Berechnung nicht markoffscher Korrekturen vereinfachen und testen die Ergebnisse anhand der exakten Lösung. Außer den Näherungen stellen wir auch mehrere exakte Lösungen unseres Testmodells vor (ein resonantes Niveau mit Zu- und Abfluss von Elektronen). Mit diesen berechnen wir verschiedene physikalische Größen bis hin zu frequenzabhängigen Kumulanten, bei denen sich besonders gut der Übergang von rein sequentiellem zu rein kohärentem Tunneln veranschaulichen lässt. Außerdem geben wir ein Beispiel, wie sich Wechselwirkungseffekte in die exakten Lösungen einbauen lassen. Die Arbeit schließt mit einer Beurteilung der untersuchten Lösungen und Näherungen, insbesondere mit der Empfehlung, bei kleinen Spannungen alle behandelten Korrekturen zu berücksichtigen, aber bei ungewöhnlichen spektralen Eigenschaften generell mit Mastergleichungen vorsichtig zu sein.

•Dec 6, 2011•1 citation

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Quantum science and technology•Jan 1, 2020•0 citations

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In der vorliegenden Arbeit behandeln wir verschiedene Themen aus dem Gebiet der Quanteninformationstheorie. Die unterschiedlichen Ergebnisse sollen entweder die Anwendung theoretischer Konzepte auf reale Experimente erleichtern oder bei der weiterfuhrenden Arbeit an zentralen Fragen helfen. Im Detail werden folgende Punkte untersucht: Wir wenden uns als Erstes der Fragestellung zu, unter welchen Vorraussetzungen eine gegebene Menge an Erwartungswerten mit den ersten beiden Momenten der Spinoperatoren eines Zustandes von Gesamtspin j kompatible ist. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf einer operationellen Beschreibung, so dass man direkt mit den Momenten arbeiten kann, anstatt den kompletten Dichteoperator zu verwenden. Wir zeigen, dass diese Charakterisierung physikalischer Momente zu dem Problem der Bose-symmetrischen Erweiterungen fur speziell bestimmte Zweiqubit Zustande aquivalent ist. Mittels dieser Umformulierung bestimmen wir operationelle Teil- und Ubermengen der exakten Menge, um somit auf einfache Art und Weise Momente identifizieren zu konnen, die sicher physikalisch sind, als auch andere, die eindeutig inkompatibel mit den Vorhersagen der Quantenmechanik sind. Diese approximative Losung gewinnt mit steigender Gesamtspinzahl j an Genauigkeit, und konvergiert im Limes gegen die exakte Losung. Im nachsten Abschnitt beschaftigen wir uns mit dem Konzept der Verschrankungszeugen; der gebrauchlichsten Methode zur Verschrankungsdetektion. Wir untersuchen, wie man die Qualitat eines linearen Verschrankungszeugen durch quadratische, nichtlineare Terme verbessen kann, so dass man mehr verschrankte Zustande auf einmal detektiert. Das betrachtete Verbessungsschema hat den Vorteil dass man es iterative benutzen kann. Dies liefert eine Abfolge von Verschrankungszeugen mit Nichtlinearitaten immer hoherer Ordnung, deren Starke in jedem Schritt zunimmt. Die entwickelte Iterationsmethode kann fur verschiedene Aufgaben verwendet werden und wir betrachten zwei ausgezeichnete Extremfalle: Entweder optimieren wir fur einen vorgegeben Zielzustand oder fur alle moglichen Zustande gleichmassig. Im restlichen Teil der Arbeit untersuchen wir verschiedene Moglichkeiten, wie man bereits vorhandene Ideen besser an reale Experimente anpasst. Hier sei angemerkt dass viele Anwendungen der Quanteninformationstheorie nur fur stark idealisierte Systeme vorgeschlagen und diskutiert wurden und somit nicht direkt fur das Experiment anwendbar sind. Dieser Punkt ist fur das Feld der Quantenschlusselverteilung von besonderer Bedeutung, da man die vorbehaltslose Sicherheit eines realen, durch ein Experiment generierten Schlussels zeigen mochte und nicht nur fur die einer idealisierten Version davon. Mit diesem Ziel im Hinterkopf untersuchen wir zuerst die theoretische Idee des Squash Modells. Dieses bietet einen eleganten Ausrechentrick', der es erlaubt, die Sicherheitsanalyse eines idealisierten Quantenschlusselverteilungsprotokolls direkt fur das reale Experiment zu verwenden. Wir entwickeln einen Formalismus zur Prufung dieses Squash Modells fur einen gegebenen Messaufbau und betrachten relevante Messschemen mit und ohne dieser Eigenschaft. Im Gegensatz zu diesem theoretischen Modell behandlen wir auch eine experimentelle Moglichkeit, die es uns erlaubt, die Sicherheitsanalyse des idealisierten Systems direkt fur das reale Experiment zu verwenden. Dazu benutzen wir die Idee, dass man durch die Kombination eines variablen Strahlteilers mit einem einfachen Click/No-Click' Detektor, die Statistik von photonauflosenden Detektoren erhalten kann. Durch diese Hardwareanderung ist es moglich, die sicherheitsrelevanten Parameter direkt abzuschatzen. Diese Methode bietet somit auch einen Weg, die Sicherheit eines realen Quantenschlusselverteilungsexperiments zu beweisen, fur das die theoretische Squash Modell Idee nicht funktioniert. Als Ergebnis erhalt man unter anderem einen neuen Distanzrekord fur ein reales Quantenschlusselverteilungsexperiment mit derzeitiger Technologie. Als letzten Punkt betrachten wir das Problem der experimentellen Verschrankungsverifizierung. Bei dieser Verifizierung hat man oftmals ein Praktikabilitatsproblem, weil man---ob verschiedener Grunde---meistens nur ein sehr vereinfachtes Modell fur die verwendenten Messapparate benutzt. Wir zeigen, dass man in diesem Fall der Fehlinterpretation der beobachteten Messausgange durchaus Fehler machen kann, allerdings untersuchen wir in erster Linie Bedingungen, unter denen ein falschlicher Verschrankungsnachweis ausgeschlossen werden kann. Zu diesem Zweck verwenden wir ein dem Squash Modell ahnliches, aber weniger restriktives Konzept. Eine interessante Anwendung liefern die ublicherweise mittels Tomographie durchgefuhrten Verschrankungstests, die man typischerweise fur parametrische Fluoreszenz Quellen oder fur photonische Mehrparteienexperimente verwendet. Wir zeigen, dass diese sehr einfach fehlerfrei gemacht werden konnen.

•Jan 1, 2009•0 citations
Wie lässt sich kohärentes Tunneln von Elektronen gut mit Mastergleichungen beschreiben? Diese Frage stellt sich, weil Mastergleichungen ursprünglich für sequentielles, also klassisches Tunneln konzipiert wurden. Die große Stärke von Mastergleichungen liegt darin, dass sich mit ihnen sehr gut und einfach Mehrteilchen-Wechselwirkungen innerhalb eines mesoskopischen Systems beschreiben lassen. Diese Stärke beruht allerdings darauf, dass die Kopplung zur Außenwelt nur näherungsweise berücksichtigt wird, so dass eine perfekte Beschreibung von kohärenten Tunnelprozessen in das System hinein oder aus dem System heraus im Allgemeinen ausgeschlossen ist. Allerdings wurden Methoden entwickelt, mit denen sich systematisch Korrekturen zur gewöhnlichen Mastergleichung berechnen lassen, etwa die Realzeit-Diagrammatik. Normalerweise sollten kohärente Tunnelprozesse deutlich besser beschrieben werden, wenn höhere Korrekturen berücksichtigt werden. In dieser Arbeit beschäftigen wir uns mit einer bestimmten Methode, um solche Korrekturen selbstkonsistent auszurechnen. Sie wurde kürzlich von Jonas Pedersen und Andreas Wacker entwickelt. Um die Qualität der Korrekturen beurteilen zu können, vergleichen wir alle Ergebnisse mit der exakten Lösung eines einfachen Modells in nichttrivialen Realisierungen. Um Hinweise zu erhalten, ob auch Korrelationen zwischen Elektronen gut beschrieben werden, untersuchen wir Größen aus dem Gebiet der vollen Zählstatistik (Full Counting Statistics). Eine weitere Möglichkeit, Mastergleichungen zu verbessern, besteht darin, Gedächniseffekte (auch: nicht markoffsche Effekte) zu berücksichtigen. Diese werden bei der Herleitung der Mastergleichung erzeugt und häufig hinterher weggelassen. Wir verwenden neue Formalismen, die die Berechnung nicht markoffscher Korrekturen vereinfachen und testen die Ergebnisse anhand der exakten Lösung. Außer den Näherungen stellen wir auch mehrere exakte Lösungen unseres Testmodells vor (ein resonantes Niveau mit Zu- und Abfluss von Elektronen). Mit diesen berechnen wir verschiedene physikalische Größen bis hin zu frequenzabhängigen Kumulanten, bei denen sich besonders gut der Übergang von rein sequentiellem zu rein kohärentem Tunneln veranschaulichen lässt. Außerdem geben wir ein Beispiel, wie sich Wechselwirkungseffekte in die exakten Lösungen einbauen lassen. Die Arbeit schließt mit einer Beurteilung der untersuchten Lösungen und Näherungen, insbesondere mit der Empfehlung, bei kleinen Spannungen alle behandelten Korrekturen zu berücksichtigen, aber bei ungewöhnlichen spektralen Eigenschaften generell mit Mastergleichungen vorsichtig zu sein.
In der vorliegenden Arbeit behandeln wir verschiedene Themen aus dem Gebiet der Quanteninformationstheorie. Die unterschiedlichen Ergebnisse sollen entweder die Anwendung theoretischer Konzepte auf reale Experimente erleichtern oder bei der weiterfuhrenden Arbeit an zentralen Fragen helfen. Im Detail werden folgende Punkte untersucht: Wir wenden uns als Erstes der Fragestellung zu, unter welchen Vorraussetzungen eine gegebene Menge an Erwartungswerten mit den ersten beiden Momenten der Spinoperatoren eines Zustandes von Gesamtspin j kompatible ist. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf einer operationellen Beschreibung, so dass man direkt mit den Momenten arbeiten kann, anstatt den kompletten Dichteoperator zu verwenden. Wir zeigen, dass diese Charakterisierung physikalischer Momente zu dem Problem der Bose-symmetrischen Erweiterungen fur speziell bestimmte Zweiqubit Zustande aquivalent ist. Mittels dieser Umformulierung bestimmen wir operationelle Teil- und Ubermengen der exakten Menge, um somit auf einfache Art und Weise Momente identifizieren zu konnen, die sicher physikalisch sind, als auch andere, die eindeutig inkompatibel mit den Vorhersagen der Quantenmechanik sind. Diese approximative Losung gewinnt mit steigender Gesamtspinzahl j an Genauigkeit, und konvergiert im Limes gegen die exakte Losung. Im nachsten Abschnitt beschaftigen wir uns mit dem Konzept der Verschrankungszeugen; der gebrauchlichsten Methode zur Verschrankungsdetektion. Wir untersuchen, wie man die Qualitat eines linearen Verschrankungszeugen durch quadratische, nichtlineare Terme verbessen kann, so dass man mehr verschrankte Zustande auf einmal detektiert. Das betrachtete Verbessungsschema hat den Vorteil dass man es iterative benutzen kann. Dies liefert eine Abfolge von Verschrankungszeugen mit Nichtlinearitaten immer hoherer Ordnung, deren Starke in jedem Schritt zunimmt. Die entwickelte Iterationsmethode kann fur verschiedene Aufgaben verwendet werden und wir betrachten zwei ausgezeichnete Extremfalle: Entweder optimieren wir fur einen vorgegeben Zielzustand oder fur alle moglichen Zustande gleichmassig. Im restlichen Teil der Arbeit untersuchen wir verschiedene Moglichkeiten, wie man bereits vorhandene Ideen besser an reale Experimente anpasst. Hier sei angemerkt dass viele Anwendungen der Quanteninformationstheorie nur fur stark idealisierte Systeme vorgeschlagen und diskutiert wurden und somit nicht direkt fur das Experiment anwendbar sind. Dieser Punkt ist fur das Feld der Quantenschlusselverteilung von besonderer Bedeutung, da man die vorbehaltslose Sicherheit eines realen, durch ein Experiment generierten Schlussels zeigen mochte und nicht nur fur die einer idealisierten Version davon. Mit diesem Ziel im Hinterkopf untersuchen wir zuerst die theoretische Idee des Squash Modells. Dieses bietet einen eleganten Ausrechentrick', der es erlaubt, die Sicherheitsanalyse eines idealisierten Quantenschlusselverteilungsprotokolls direkt fur das reale Experiment zu verwenden. Wir entwickeln einen Formalismus zur Prufung dieses Squash Modells fur einen gegebenen Messaufbau und betrachten relevante Messschemen mit und ohne dieser Eigenschaft. Im Gegensatz zu diesem theoretischen Modell behandlen wir auch eine experimentelle Moglichkeit, die es uns erlaubt, die Sicherheitsanalyse des idealisierten Systems direkt fur das reale Experiment zu verwenden. Dazu benutzen wir die Idee, dass man durch die Kombination eines variablen Strahlteilers mit einem einfachen Click/No-Click' Detektor, die Statistik von photonauflosenden Detektoren erhalten kann. Durch diese Hardwareanderung ist es moglich, die sicherheitsrelevanten Parameter direkt abzuschatzen. Diese Methode bietet somit auch einen Weg, die Sicherheit eines realen Quantenschlusselverteilungsexperiments zu beweisen, fur das die theoretische Squash Modell Idee nicht funktioniert. Als Ergebnis erhalt man unter anderem einen neuen Distanzrekord fur ein reales Quantenschlusselverteilungsexperiment mit derzeitiger Technologie. Als letzten Punkt betrachten wir das Problem der experimentellen Verschrankungsverifizierung. Bei dieser Verifizierung hat man oftmals ein Praktikabilitatsproblem, weil man---ob verschiedener Grunde---meistens nur ein sehr vereinfachtes Modell fur die verwendenten Messapparate benutzt. Wir zeigen, dass man in diesem Fall der Fehlinterpretation der beobachteten Messausgange durchaus Fehler machen kann, allerdings untersuchen wir in erster Linie Bedingungen, unter denen ein falschlicher Verschrankungsnachweis ausgeschlossen werden kann. Zu diesem Zweck verwenden wir ein dem Squash Modell ahnliches, aber weniger restriktives Konzept. Eine interessante Anwendung liefern die ublicherweise mittels Tomographie durchgefuhrten Verschrankungstests, die man typischerweise fur parametrische Fluoreszenz Quellen oder fur photonische Mehrparteienexperimente verwendet. Wir zeigen, dass diese sehr einfach fehlerfrei gemacht werden konnen.