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Derivation of mean field dynamics for attractive quantum systems

Maximilian Jeblick

Published Jan 1, 2018• 0 citations
Publisher

Abstract

Definition of the counting measure 3 Derivation of the Two Dimensional Gross-Pitaevskii EquationThe derivations are based on a method developed by Pickl in [Lett.Math.Phys.97(2), 151-164 (2011)].This thesis is based on the preprints [25,26,27].viii Summary Zusammenfassung Diese Arbeit befasst sich mit mathematisch rigorosen Herleitungen der kubischen nichtlinearen Schrödingergleichung für mehrere Vielteilchensysteme. Wir sind insbesondere an dynamischen Systemen interessiert, deren Wechselwirkungspotential teilweise oder komplett attraktiv gewählt werden kann.Zunächst untersuchen wir die Dynamik eines Bose-Einstein Kondensates in zwei Dimensionen.Das Wechselwirkungspotential ist hierbei entweder durch W β (x) = N -1+2β W (N β x), für alle β > 0, oder durch V N (x) = e 2N V (e N x) gegeben.Sowohl V , als auch W werden als als sphärisch symmetrisch und mit kompakten Träger angenommen, mit W, V ∈ L ∞ (R 2 , R). Weiterhin können W und V einen genügend kleinen negativen Anteil besitzen.In beiden Fällen beweisen wir die Konvergenz der reduzierten Dichtematrix der exakten Zeitentwicklung gegen den Projektor auf die Lösung der entsprechenden nichtlinearen Schrödinger-Gleichung.Die Konvergenz ist hierbei in der Spurnorm zu verstehen.Für das Potential V N zeigen wir, dass es entscheidend ist, die mikroskopische Struktur des Kondensats zu berücksichtigen, um die korrekte Dynamik zu erhalten.Als nächstes leiten wir die dreidimensionale zeitabhängige Gross-Pitaevskii-Gleichung ausgehend von einem wechselwirkenden N -Teilchen System von Bosonen her.Unsere Arbeit erweitert ein früheres Resultat [60] auf Wechselwirkungspotentiale, die nicht nichtnegativ sein müssen, sondern einen ausreichend kleinen negativen Teil aufweisen können.Eine Schlüsselabschätzung in unserem Beweis ist eine Operatorungleichung, welche zuerst von Jun Yin bewiesen wurde, siehe [72].Zuletzt präsentieren wir eine mikroskopische Herleitung der zweidimensionalen kubischen nichtlinearen Schrödinger-Gleichung.Das Wechselwirkungspotential, das wir in Betracht ziehen, ist gegeben durch W β (x) = N -1+2β W (N β x), wobei W ∈ L ∞ (R 2 , R) als sphärisch symmetrisch und mit kompakten Träger angenommen wird.Die Klasse der anfänglichen Wellenfunktionen wird so gewählt, dass die Varianz in der Energie klein ist.Außerdem nehmen wir an, dass der Hamilton-Operator H WStabilität der zweiten Art erfüllt, d.h.es ist H W β ,t ≥ -CN gegeben.Wir beweisen die Konvergenz der reduzierten Dichte-Matrix der exakten Zeitentwicklung gegen den Projektor auf die Lösung der entsprechenden nichtlinearen Schrödinger-Gleichung.Diese Konvergenz erfolgt im Falle A t p < ∞, für p > 2, in der Sobolev-Spurnorm, für allgemeinere externe Potenziale erfolgt diese in der Spurnorm.Für Potentiale der Form A(x) = C|x| s , C > 0, kann die Bedingung H W β ,t ≥ -CN für eine bestimmte Klasse von x Summary Wechselwirkungen W β erfüllt werden, für alle 0 < β < s+1 s+2 , siehe [47].Die in der Arbeit vorgenommenen Herleitungen basieren auf einer Arbeit von Pickl [Lett.Math.Phys.97(2), 151-164 (2011)].Diese Dissertation basiert auf den Vorveröffentlichungen [25, 26, 27].1 In two dimensions, it is well known that the operator inequality -∆ + 1 2 W ≥ 0 implies R 2 W (x)d 2 x ≥ 0, since otherwise the operator -∆ + 1 2 W has at least one bound state with negative energy.Therefore, it is not possible to choose a purely attractive potential in part (a).We refer the reader to [13] for a nice discussion about this topic. Chapter 3Derivation of the Two Dimensional Gross-Pitaevskii Equation

DOI
10.5282/edoc.22575

Related papers

On the quantum Gross-Pitaevskii equation

Damian Draxler

Gegenstand dieser Dissertation ist die Entwicklung neuer variationeller Algorithmen zur Untersuchung von stark korrelierten eindimensionalen Quantenfeldtheorien. Zu diesem Zweck wird das Dirac-Frenkel zeitabhaengige Variationsprinzip auf die Klasse der kontinuierlichen Matrix Produkt Zustaende (cMPS) angewandt. Die Dissertation beinhaltet im wesentlichen drei Hauptresultate: einen Ansatz zur Beschreibung von Anregungszustaenden niedriger Energie, ein Algorithmus fuer die Zeitentwicklung von Systemen mit offenen Randbedingungen sowie ein weiterer fuer jene mit periodischen Randbedingungen. Darueber hinaus verallgemeinern wir die renommierte Theorie von Gross und Pitaevskii, omnipraesent in der theoretischen Beschreibung von ultrakalten Bose Gasen, auf den Fall von stark korrelierten, eindimensionalen Systemen wo Molekularfeldnaeherungen typischerweise nicht anwendbar sind. Diese Verallgemeinerung beinhaltet die Gross-Pitaevskii Gleichung im Molekularfeldlimes aber geht weit darueber hinaus indem Verschraenkung und Quantenkorrelationen mitberuecksichtigt werden. Die Linearisierung dieser sogenannten Quantum Gross-Pitaevskii Gleichungen fuehrt zu einer quantenmechanischen Version der Bogoliubov de-Gennes Gleichungen. Diese Methoden werden dann dazu verwendet die Anregungen und die dynamischen Korrelationsfunktionen des Lieb-Liniger Models und einer nicht integrablen Erweiterung desselben zu untersuchen, wobei im Spektrum des ersteren solitonische Anregungen und im Spektrum des letzteren ein nicht trivialer, gebundener Zustand identifiziert wurde. Des Weiteren wird ein wechselwirkendes Bose Gas studiert, welches in der Anwesenheit eines $U(1)$-Eichpotentials auf eine ringfoermige Geometrie beschraenkt ist. Hierbei liegt der Fokus auf der Berechnung der dissipationsfreien Teilchen Stroeme, wobei zusaetzlich eine lokale Barriere in das System eingefuehrt wurde. Darueber hinaus werden Grundzustandseigenschaften eines zwei-komponentigen Bose Gases studiert.

•Jan 1, 2016•0 citations

Derivation of the Time Dependent Gross–Pitaevskii Equation in Two Dimensions

Maximilian Jeblick, Nikolai Leopold, Peter Pickl

Abstract We present microscopic derivations of the defocusing two-dimensional cubic nonlinear Schrödinger equation and the Gross–Pitaevskii equation starting from an interacting N-particle system of bosons. We consider the interaction potential to be given either by $$W_\beta (x)=N^{-1+2 \beta }W(N^\beta x)$$ Wβ(x)=N-1+2βW(Nβx) , for any $$\beta >0$$ β>0 , or to be given by $$V_N(x)=e^{2N} V(e^N x)$$ VN(x)=e2NV(eNx) , for some spherical symmetric, nonnegative and compactly supported $$W,V \in L^\infty ({\mathbb {R}}^2,{\mathbb {R}})$$ W,V∈L∞(R2,R) . In both cases we prove the convergence of the reduced density corresponding to the exact time evolution to the projector onto the solution of the corresponding nonlinear Schrödinger equation in trace norm. For the latter potential $$V_N$$ VN we show that it is crucial to take the microscopic structure of the condensate into account in order to obtain the correct dynamics.

arXiv:1608.05326•Communications in Mathematical Physics•Nov 1, 2019•29 citations

Dynamik von Solitonen in der eindimensionalen Gross-Pitaevskii-Gleichung mit attraktiver Wechselwirkung

Tobias Ilg

Teilchen mit halbzahligem Spin werden als Fermionen bezeichnet. Nach dem Pauli-Verbot dürfen sich zwei Fermionen nicht im selben quantenmechanischen Zustand befinden. Diese Einschränkung gilt jedoch nicht für Teilchen mit ganzzahligem Spin, auch Bosonen genannt. Durch den Wegfall dieser Einschränkung tritt in bosonischen Gasen bei sehr tiefen Temperaturen ein Phasenübergang auf, der so in einem Fermi-Gas oder einem klassischen Gas nicht zu beobachten ist. Die Teilchen des Bose-Gases kondensieren unterhalb einer kritischen Temperatur in den Grundzustand, wodurch dieser makroskopisch besetzt wird. Die Teilchen im Kondensat sind vollständig delokalisiert und können durch eine einzige Wellenfunktion beschrieben werden. Vorhergesagt wurde dieser neue Aggregatzustand von Albert Einstein im Jahre 1924 auf Grundlage der Arbeit von Satyendranath Bose und wird als Bose-Einstein-Kondensat bezeichnet. Der experimentelle Nachweis blieb über 70 Jahre aus und folgte im Jahr 1995. In der vorliegenden Arbeit werden Bose-Einstein-Kondensate untersucht, die sich entlang einer Richtung frei bewegen können. Zwischen den Teilchen besteht eine attraktive Kontaktwechselwirkung. In Mean-Field-Näherung, die Korrelationen zwischen den Teilchen vernachlässigt, können die Kondensate durch die nichtlineare Gross-Pitaevskii-Gleichung beschrieben werden. Stationäre analytische Lösungen der eindimensionalen Gross-Pitaevskii-Gleichung sind bekannt und werden für den Fall attraktiver Wechselwirkung als helle Solitonen bezeichnet. Allgemein sind Solitonen Wellenpakete, die sich ohne Änderung ihrer Form fortbewegen. Sie treten als Lösung von nichtlinearen Wellengleichungen auf und somit auch als Lösung der Gross-Pitaevskii-Gleichung. Ziel der Arbeit ist es jedoch nicht nur stationäre Lösungen zu untersuchen, sondern auch auf die Dynamik von Solitonen sowie deren Stöße untereinander einzugehen. Dazu werden die hellen Solitonen durch Gaußfunktionen approximiert, für die nach dem Variationsprinzip nach McLachlan Bewegungsgleichungen aufgestellt werden. Es gilt zum einen zu untersuchen, inwieweit sich die stationären Solitonen als Superposition von Gaußfunktionen beschreiben lassen und zum anderen wie effektiv sich die Dynamik von Stößen zwischen Solitonen mit gekoppelten Gaußfunktionen behandeln lässt. Für die Veranschaulichung der Dynamik wurden für einige Abbildungen der Arbeit zusätzlich Animationen angefertigt.

•Jan 1, 2015•1 citation

Derivation of the Time Dependent Gross Pitaevskii Equation with External Fields

Peter Pickl

Using a new method [9] it is possible to derive mean field equations from the microscopic N-body Schrodinger evolution of interacting particles without using BBGKY hierarchies. Recently this method was used to derive the Hartree equation for singular interactions [4] and the Gross Pitaevskii equation without positivity condition on the interaction [10] where one had to restrict the scaling behaviour of the interaction. In this paper more general scalings shall be considered assuming positivity of the interaction.

arXiv:1001.4894•Jan 27, 2010•24 citations

Interplay of driving, nonlinearity and dissipation in nanoscale and ultracold atom systems

Vittorio Peano

In dieser Arbeit wird das Zusammenspiel von Dekoharenz, nichtlinearen Effekten und Antrieb in verschiedenen physikalischen Situationen und Zusammenhangen untersucht. Das erste System ist der Duffing-Oszillator im tief quantenmechanischen Regime. In unserem Zugang beginnen wir mit einer Losung des koharenten Problems und berucksichtigen danach dissipative Effekte im Rahmen einer Floquet Born-Markovschen Mastergleichung. Sowohl analytische als auch numerische Berechnungen werden prasentiert, welche eine reiche Phanomenologie zeigen. Interessanterweise finden wir, dass (i) in Korrespondenz zu den koharenten Multiphoton-Ubergangen das dissipative System eine resonante Antwort zeigt, die auser Phase ist, oder, im Gegensatz dazu, eine antiresonante Antwort, die in Phase ist. Dieses Verhalten ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen Tunneln in einem effektiven bistabilen Quasipotentials und Dissipation. Des weiteren, (ii) legt die dynamische Bistabilitat eine Trennung der Zeitskalen fest. Dieses Phanomen wird durch die Multiphoton-Resonanzen unterdruckt. An diesen Resonanzen kann der Oszillator zwischen zwei verschiedenen Konfigurationen durch Multiphoton-Tunnelubergange umschalten. Als Konsequenz ergeben sich Resonanzen in der quantenmechanischen Relaxationsrate. Der Formalismus, der in diesem Zusammenhang entwickelt wurde, wird auf den bichromatisch angetriebenen dissipativen nichtlinearen Oszillator verallgemeinert. Eine weitere Klasse von untersuchten Systemen bilden die ultrakalten Atome in reduzierten Dimensionen in einem nichtlinearen Wellenleiter. Im Zentrum steht ein experimentell umsetzbarer Entwurf fur die Realisierung von eindimensionalen ultrakalten Atomgasen in einem nanoskaligen magnetischen Wellenleiter, der durch einzelne doppelseitig eingespannte freitragende Kohlenstoff-Nanorohrchen gebildet wird. Wir zeigen, dass alle gangigen Dekoharenz- und Atomverlustmechanismen klein genug sind und einen stabilen Betrieb der Falle garantieren. Da die extrem grosen Stromdichten in Kohlenstoff-Nanorohrchen raumlich homogen sind, erlaubt unsere Architektur, ein sehr regelmasiges nicht-parabolisches Fallenpotential fur die Atomwolke zu erzeugen. Das Hinzufugen eines zweiten Nanodrahtes erlaubt, ein Doppelmuldenpotential mit einer moderaten Tunnelbarriere zu erzeugen, welches fur Tunnel- und Interferenzexperimente wunschenswert ist, mit dem Vorteil, dass die Tunneldistanzen im Nanometerbereich liegen. Schlieslich wenden wir uns der Zwei-Teilchen-s-Wellen-Streuung zu und losen das Problem fur ultrakalte Atomgase, die in beliebigen quasi-eindimensionalen Fallenpotentialen eingeschnurt sind. Auserdem werden zwei verschiedene Atomsorten zugelassen. Als Konsequenz faktorisieren die Schwerpunkts- und die Relativbewegung nicht mehr. Wir leiten Losungen fur die gebundenen Zustande her und erhalten die allgemeine Streulosung, die mehrere Resonanzen in der 1D Streulange aufweist, welche durch die Einschnurung generiert werden. Wir wenden unseren Formalismus auf zwei experimentell relevante Falle an: (i) Streuung zwischen Atomen verschiedener Sorten in einer zweikomponentigen Mischung, und (ii) das Zwei-Korper-Problem fur eine Atomsorte in einer nicht-parabolischen Falle.

•Jan 1, 2006•0 citations

Materiewellenstreuung an wechselwirkenden Bosonen in optischen Gittern

Klaus Rudolf Mayer

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der Wechselwirkung zwischen extrem kalten Bosonen, die in einem optischem Gitter gehalten werden, auf des Streusignal eines Teilchens, welches als Sonde fungiert. Die Bosonen im Gitter werden durch das Bose-Hubbard-Modell beschrieben. Ausgangspunkt für unsere Untersuchungen ist ein allgemeiner Ausdruck für den Streuquerschnitt des Teilchens, der für beliebige Wechselwirkungsstärken gültig ist. Generell erfordert die Bestimmung der Streueigenschaften die numerische Diagonalisierung des Hamilton- Operators, welcher die Bosonen beschreibt. Um eine analytische Beschreibung des Problems zu erhalten, machen wir von verschiedenen Näherungen Gebrauch, die für unterschiedliche Stärken der Wechselwirkung gültig sind. Numerische Simulationen zeigen, daß sich die Wechselwirkungsstärke im inelastischen Streuquerschnitt offenbart, welcher mit zunehmender Wechselwirkungsenergie abnimmt. Im Regime schwacher Wechselwirkungen können die Bosonen im Gitter durch eine makroskopisch besetzte Wellenfunktion – dem sogenannten Kondensat – beschrieben werden, vorausgesetzt die Zahl der Bosonen, die sich nicht im Kondensat befinden, ist klein im Vergleich zu ihrer Gesamtzahl. In der Bogoliubov-Näherung wird der Hamilton-Operator der Bosonen im Gitter durch eine klassische Hamilton-Funktion ersetzt, und Quantenfluktuationen um das klassische Feld (welches das Kondensat beschreibt) werden als Störung betrachtet. Dies erlaubt die analytische Bestimmung des Streuquerschnitts, der aufgrund der Anregung von Dichtefluktuationen einen nichtverschwindenden inelastischen Anteil aufweist. Wir zeigen, daß dieser für kleine Werte der Wechselwirkung linear abnimmt. Dieser lineare Zerfall ist universell insofern, als seine Steigung unabhängig von der bosonischen Dichte und der Größe des Gitters ist. Im Falle starker repulsiver Wechselwirkungen wird ein Quantenphasenübergang der Bosonen von einem superfluiden in einen isolierenden Zustand erwartet. In diesem Regime lässt sich das System störungstheoretisch behandeln, wobei der Wechselwirkungsterm im Hamilton-Operator der Bosonen im Gitter als Operator des ungestörten Systems betrachtet wird, und die kinetische Energie in Form des quantenmechanischen Tunnelns der Teilchen als Störung. Große Wechselwirkungsstärken führen zu einer Unterdrückung von Dichtefluktuationen – aufgrund der Abstoßung, welche die Lokalisierung der Atome energetisch favorisiert – und damit zur Abnahme des inelastischen Streusignals. Wir leiten eine Näherung für den inelastischen Streuquerschnitt in niedrigster Ordnung in der Tunnelstärke her. Im Gegensatz zum schwach wechselwirkenden Regime zerfällt das Streusignal hier quadratisch als Funktion der Wechselwirkung. Insbesondere ist in dieser Ordnung der Näherung keine qualitative änderung des Zerfalls am erwarteten Punkt des Quantenphasenübergangs zu beobachten. Um die Genauigkeit unserer Näherungen zu prüfen und ihre Aussagekraft zu untermauern, führen wir in sämtlichen Fällen numerische Simulationen des exakten Streuproblems durch und vergleichen die erhaltenen Daten mit den Näherungsformeln. So können wir zeigen, daß die von uns hergeleitete analytische Beschreibung innerhalb der jeweiligen Grenzen ihrer Gültigkeit die numerisch erhaltenen Daten zu reproduzieren vermag. Entsprechend diskutieren und erläutern wir Abweichungen, die auftreten, wenn diese Grenzen überschritten werden.

•Jan 1, 2014•0 citations
Definition of the counting measure 3 Derivation of the Two Dimensional Gross-Pitaevskii EquationThe derivations are based on a method developed by Pickl in [Lett.Math.Phys.97(2), 151-164 (2011)].This thesis is based on the preprints [25,26,27].viii Summary Zusammenfassung Diese Arbeit befasst sich mit mathematisch rigorosen Herleitungen der kubischen nichtlinearen Schrödingergleichung für mehrere Vielteilchensysteme. Wir sind insbesondere an dynamischen Systemen interessiert, deren Wechselwirkungspotential teilweise oder komplett attraktiv gewählt werden kann.Zunächst untersuchen wir die Dynamik eines Bose-Einstein Kondensates in zwei Dimensionen.Das Wechselwirkungspotential ist hierbei entweder durch W β (x) = N -1+2β W (N β x), für alle β > 0, oder durch V N (x) = e 2N V (e N x) gegeben.Sowohl V , als auch W werden als als sphärisch symmetrisch und mit kompakten Träger angenommen, mit W, V ∈ L ∞ (R 2 , R). Weiterhin können W und V einen genügend kleinen negativen Anteil besitzen.In beiden Fällen beweisen wir die Konvergenz der reduzierten Dichtematrix der exakten Zeitentwicklung gegen den Projektor auf die Lösung der entsprechenden nichtlinearen Schrödinger-Gleichung.Die Konvergenz ist hierbei in der Spurnorm zu verstehen.Für das Potential V N zeigen wir, dass es entscheidend ist, die mikroskopische Struktur des Kondensats zu berücksichtigen, um die korrekte Dynamik zu erhalten.Als nächstes leiten wir die dreidimensionale zeitabhängige Gross-Pitaevskii-Gleichung ausgehend von einem wechselwirkenden N -Teilchen System von Bosonen her.Unsere Arbeit erweitert ein früheres Resultat [60] auf Wechselwirkungspotentiale, die nicht nichtnegativ sein müssen, sondern einen ausreichend kleinen negativen Teil aufweisen können.Eine Schlüsselabschätzung in unserem Beweis ist eine Operatorungleichung, welche zuerst von Jun Yin bewiesen wurde, siehe [72].Zuletzt präsentieren wir eine mikroskopische Herleitung der zweidimensionalen kubischen nichtlinearen Schrödinger-Gleichung.Das Wechselwirkungspotential, das wir in Betracht ziehen, ist gegeben durch W β (x) = N -1+2β W (N β x), wobei W ∈ L ∞ (R 2 , R) als sphärisch symmetrisch und mit kompakten Träger angenommen wird.Die Klasse der anfänglichen Wellenfunktionen wird so gewählt, dass die Varianz in der Energie klein ist.Außerdem nehmen wir an, dass der Hamilton-Operator H WStabilität der zweiten Art erfüllt, d.h.es ist H W β ,t ≥ -CN gegeben.Wir beweisen die Konvergenz der reduzierten Dichte-Matrix der exakten Zeitentwicklung gegen den Projektor auf die Lösung der entsprechenden nichtlinearen Schrödinger-Gleichung.Diese Konvergenz erfolgt im Falle A t p < ∞, für p > 2, in der Sobolev-Spurnorm, für allgemeinere externe Potenziale erfolgt diese in der Spurnorm.Für Potentiale der Form A(x) = C|x| s , C > 0, kann die Bedingung H W β ,t ≥ -CN für eine bestimmte Klasse von x Summary Wechselwirkungen W β erfüllt werden, für alle 0 < β < s+1 s+2 , siehe [47].Die in der Arbeit vorgenommenen Herleitungen basieren auf einer Arbeit von Pickl [Lett.Math.Phys.97(2), 151-164 (2011)].Diese Dissertation basiert auf den Vorveröffentlichungen [25, 26, 27].1 In two dimensions, it is well known that the operator inequality -∆ + 1 2 W ≥ 0 implies R 2 W (x)d 2 x ≥ 0, since otherwise the operator -∆ + 1 2 W has at least one bound state with negative energy.Therefore, it is not possible to choose a purely attractive potential in part (a).We refer the reader to [13] for a nice discussion about this topic. Chapter 3Derivation of the Two Dimensional Gross-Pitaevskii Equation
Gegenstand dieser Dissertation ist die Entwicklung neuer variationeller Algorithmen zur Untersuchung von stark korrelierten eindimensionalen Quantenfeldtheorien. Zu diesem Zweck wird das Dirac-Frenkel zeitabhaengige Variationsprinzip auf die Klasse der kontinuierlichen Matrix Produkt Zustaende (cMPS) angewandt. Die Dissertation beinhaltet im wesentlichen drei Hauptresultate: einen Ansatz zur Beschreibung von Anregungszustaenden niedriger Energie, ein Algorithmus fuer die Zeitentwicklung von Systemen mit offenen Randbedingungen sowie ein weiterer fuer jene mit periodischen Randbedingungen. Darueber hinaus verallgemeinern wir die renommierte Theorie von Gross und Pitaevskii, omnipraesent in der theoretischen Beschreibung von ultrakalten Bose Gasen, auf den Fall von stark korrelierten, eindimensionalen Systemen wo Molekularfeldnaeherungen typischerweise nicht anwendbar sind. Diese Verallgemeinerung beinhaltet die Gross-Pitaevskii Gleichung im Molekularfeldlimes aber geht weit darueber hinaus indem Verschraenkung und Quantenkorrelationen mitberuecksichtigt werden. Die Linearisierung dieser sogenannten Quantum Gross-Pitaevskii Gleichungen fuehrt zu einer quantenmechanischen Version der Bogoliubov de-Gennes Gleichungen. Diese Methoden werden dann dazu verwendet die Anregungen und die dynamischen Korrelationsfunktionen des Lieb-Liniger Models und einer nicht integrablen Erweiterung desselben zu untersuchen, wobei im Spektrum des ersteren solitonische Anregungen und im Spektrum des letzteren ein nicht trivialer, gebundener Zustand identifiziert wurde. Des Weiteren wird ein wechselwirkendes Bose Gas studiert, welches in der Anwesenheit eines U(1)U(1)U(1)-Eichpotentials auf eine ringfoermige Geometrie beschraenkt ist. Hierbei liegt der Fokus auf der Berechnung der dissipationsfreien Teilchen Stroeme, wobei zusaetzlich eine lokale Barriere in das System eingefuehrt wurde. Darueber hinaus werden Grundzustandseigenschaften eines zwei-komponentigen Bose Gases studiert.
Abstract We present microscopic derivations of the defocusing two-dimensional cubic nonlinear Schrödinger equation and the Gross–Pitaevskii equation starting from an interacting N-particle system of bosons. We consider the interaction potential to be given either by Wβ(x)=N−1+2βW(Nβx)W_\beta (x)=N^{-1+2 \beta }W(N^\beta x)Wβ​(x)=N−1+2βW(Nβx) Wβ(x)=N-1+2βW(Nβx) , for any β>0\beta >0β>0 β>0 , or to be given by VN(x)=e2NV(eNx)V_N(x)=e^{2N} V(e^N x)VN​(x)=e2NV(eNx) VN(x)=e2NV(eNx) , for some spherical symmetric, nonnegative and compactly supported W,V∈L∞(R2,R)W,V \in L^\infty ({\mathbb {R}}^2,{\mathbb {R}})W,V∈L∞(R2,R) W,V∈L∞(R2,R) . In both cases we prove the convergence of the reduced density corresponding to the exact time evolution to the projector onto the solution of the corresponding nonlinear Schrödinger equation in trace norm. For the latter potential VNV_NVN​ VN we show that it is crucial to take the microscopic structure of the condensate into account in order to obtain the correct dynamics.
Teilchen mit halbzahligem Spin werden als Fermionen bezeichnet. Nach dem Pauli-Verbot dürfen sich zwei Fermionen nicht im selben quantenmechanischen Zustand befinden. Diese Einschränkung gilt jedoch nicht für Teilchen mit ganzzahligem Spin, auch Bosonen genannt. Durch den Wegfall dieser Einschränkung tritt in bosonischen Gasen bei sehr tiefen Temperaturen ein Phasenübergang auf, der so in einem Fermi-Gas oder einem klassischen Gas nicht zu beobachten ist. Die Teilchen des Bose-Gases kondensieren unterhalb einer kritischen Temperatur in den Grundzustand, wodurch dieser makroskopisch besetzt wird. Die Teilchen im Kondensat sind vollständig delokalisiert und können durch eine einzige Wellenfunktion beschrieben werden. Vorhergesagt wurde dieser neue Aggregatzustand von Albert Einstein im Jahre 1924 auf Grundlage der Arbeit von Satyendranath Bose und wird als Bose-Einstein-Kondensat bezeichnet. Der experimentelle Nachweis blieb über 70 Jahre aus und folgte im Jahr 1995. In der vorliegenden Arbeit werden Bose-Einstein-Kondensate untersucht, die sich entlang einer Richtung frei bewegen können. Zwischen den Teilchen besteht eine attraktive Kontaktwechselwirkung. In Mean-Field-Näherung, die Korrelationen zwischen den Teilchen vernachlässigt, können die Kondensate durch die nichtlineare Gross-Pitaevskii-Gleichung beschrieben werden. Stationäre analytische Lösungen der eindimensionalen Gross-Pitaevskii-Gleichung sind bekannt und werden für den Fall attraktiver Wechselwirkung als helle Solitonen bezeichnet. Allgemein sind Solitonen Wellenpakete, die sich ohne Änderung ihrer Form fortbewegen. Sie treten als Lösung von nichtlinearen Wellengleichungen auf und somit auch als Lösung der Gross-Pitaevskii-Gleichung. Ziel der Arbeit ist es jedoch nicht nur stationäre Lösungen zu untersuchen, sondern auch auf die Dynamik von Solitonen sowie deren Stöße untereinander einzugehen. Dazu werden die hellen Solitonen durch Gaußfunktionen approximiert, für die nach dem Variationsprinzip nach McLachlan Bewegungsgleichungen aufgestellt werden. Es gilt zum einen zu untersuchen, inwieweit sich die stationären Solitonen als Superposition von Gaußfunktionen beschreiben lassen und zum anderen wie effektiv sich die Dynamik von Stößen zwischen Solitonen mit gekoppelten Gaußfunktionen behandeln lässt. Für die Veranschaulichung der Dynamik wurden für einige Abbildungen der Arbeit zusätzlich Animationen angefertigt.
Using a new method [9] it is possible to derive mean field equations from the microscopic N-body Schrodinger evolution of interacting particles without using BBGKY hierarchies. Recently this method was used to derive the Hartree equation for singular interactions [4] and the Gross Pitaevskii equation without positivity condition on the interaction [10] where one had to restrict the scaling behaviour of the interaction. In this paper more general scalings shall be considered assuming positivity of the interaction.
In dieser Arbeit wird das Zusammenspiel von Dekoharenz, nichtlinearen Effekten und Antrieb in verschiedenen physikalischen Situationen und Zusammenhangen untersucht. Das erste System ist der Duffing-Oszillator im tief quantenmechanischen Regime. In unserem Zugang beginnen wir mit einer Losung des koharenten Problems und berucksichtigen danach dissipative Effekte im Rahmen einer Floquet Born-Markovschen Mastergleichung. Sowohl analytische als auch numerische Berechnungen werden prasentiert, welche eine reiche Phanomenologie zeigen. Interessanterweise finden wir, dass (i) in Korrespondenz zu den koharenten Multiphoton-Ubergangen das dissipative System eine resonante Antwort zeigt, die auser Phase ist, oder, im Gegensatz dazu, eine antiresonante Antwort, die in Phase ist. Dieses Verhalten ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen Tunneln in einem effektiven bistabilen Quasipotentials und Dissipation. Des weiteren, (ii) legt die dynamische Bistabilitat eine Trennung der Zeitskalen fest. Dieses Phanomen wird durch die Multiphoton-Resonanzen unterdruckt. An diesen Resonanzen kann der Oszillator zwischen zwei verschiedenen Konfigurationen durch Multiphoton-Tunnelubergange umschalten. Als Konsequenz ergeben sich Resonanzen in der quantenmechanischen Relaxationsrate. Der Formalismus, der in diesem Zusammenhang entwickelt wurde, wird auf den bichromatisch angetriebenen dissipativen nichtlinearen Oszillator verallgemeinert. Eine weitere Klasse von untersuchten Systemen bilden die ultrakalten Atome in reduzierten Dimensionen in einem nichtlinearen Wellenleiter. Im Zentrum steht ein experimentell umsetzbarer Entwurf fur die Realisierung von eindimensionalen ultrakalten Atomgasen in einem nanoskaligen magnetischen Wellenleiter, der durch einzelne doppelseitig eingespannte freitragende Kohlenstoff-Nanorohrchen gebildet wird. Wir zeigen, dass alle gangigen Dekoharenz- und Atomverlustmechanismen klein genug sind und einen stabilen Betrieb der Falle garantieren. Da die extrem grosen Stromdichten in Kohlenstoff-Nanorohrchen raumlich homogen sind, erlaubt unsere Architektur, ein sehr regelmasiges nicht-parabolisches Fallenpotential fur die Atomwolke zu erzeugen. Das Hinzufugen eines zweiten Nanodrahtes erlaubt, ein Doppelmuldenpotential mit einer moderaten Tunnelbarriere zu erzeugen, welches fur Tunnel- und Interferenzexperimente wunschenswert ist, mit dem Vorteil, dass die Tunneldistanzen im Nanometerbereich liegen. Schlieslich wenden wir uns der Zwei-Teilchen-s-Wellen-Streuung zu und losen das Problem fur ultrakalte Atomgase, die in beliebigen quasi-eindimensionalen Fallenpotentialen eingeschnurt sind. Auserdem werden zwei verschiedene Atomsorten zugelassen. Als Konsequenz faktorisieren die Schwerpunkts- und die Relativbewegung nicht mehr. Wir leiten Losungen fur die gebundenen Zustande her und erhalten die allgemeine Streulosung, die mehrere Resonanzen in der 1D Streulange aufweist, welche durch die Einschnurung generiert werden. Wir wenden unseren Formalismus auf zwei experimentell relevante Falle an: (i) Streuung zwischen Atomen verschiedener Sorten in einer zweikomponentigen Mischung, und (ii) das Zwei-Korper-Problem fur eine Atomsorte in einer nicht-parabolischen Falle.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der Wechselwirkung zwischen extrem kalten Bosonen, die in einem optischem Gitter gehalten werden, auf des Streusignal eines Teilchens, welches als Sonde fungiert. Die Bosonen im Gitter werden durch das Bose-Hubbard-Modell beschrieben. Ausgangspunkt für unsere Untersuchungen ist ein allgemeiner Ausdruck für den Streuquerschnitt des Teilchens, der für beliebige Wechselwirkungsstärken gültig ist. Generell erfordert die Bestimmung der Streueigenschaften die numerische Diagonalisierung des Hamilton- Operators, welcher die Bosonen beschreibt. Um eine analytische Beschreibung des Problems zu erhalten, machen wir von verschiedenen Näherungen Gebrauch, die für unterschiedliche Stärken der Wechselwirkung gültig sind. Numerische Simulationen zeigen, daß sich die Wechselwirkungsstärke im inelastischen Streuquerschnitt offenbart, welcher mit zunehmender Wechselwirkungsenergie abnimmt. Im Regime schwacher Wechselwirkungen können die Bosonen im Gitter durch eine makroskopisch besetzte Wellenfunktion – dem sogenannten Kondensat – beschrieben werden, vorausgesetzt die Zahl der Bosonen, die sich nicht im Kondensat befinden, ist klein im Vergleich zu ihrer Gesamtzahl. In der Bogoliubov-Näherung wird der Hamilton-Operator der Bosonen im Gitter durch eine klassische Hamilton-Funktion ersetzt, und Quantenfluktuationen um das klassische Feld (welches das Kondensat beschreibt) werden als Störung betrachtet. Dies erlaubt die analytische Bestimmung des Streuquerschnitts, der aufgrund der Anregung von Dichtefluktuationen einen nichtverschwindenden inelastischen Anteil aufweist. Wir zeigen, daß dieser für kleine Werte der Wechselwirkung linear abnimmt. Dieser lineare Zerfall ist universell insofern, als seine Steigung unabhängig von der bosonischen Dichte und der Größe des Gitters ist. Im Falle starker repulsiver Wechselwirkungen wird ein Quantenphasenübergang der Bosonen von einem superfluiden in einen isolierenden Zustand erwartet. In diesem Regime lässt sich das System störungstheoretisch behandeln, wobei der Wechselwirkungsterm im Hamilton-Operator der Bosonen im Gitter als Operator des ungestörten Systems betrachtet wird, und die kinetische Energie in Form des quantenmechanischen Tunnelns der Teilchen als Störung. Große Wechselwirkungsstärken führen zu einer Unterdrückung von Dichtefluktuationen – aufgrund der Abstoßung, welche die Lokalisierung der Atome energetisch favorisiert – und damit zur Abnahme des inelastischen Streusignals. Wir leiten eine Näherung für den inelastischen Streuquerschnitt in niedrigster Ordnung in der Tunnelstärke her. Im Gegensatz zum schwach wechselwirkenden Regime zerfällt das Streusignal hier quadratisch als Funktion der Wechselwirkung. Insbesondere ist in dieser Ordnung der Näherung keine qualitative änderung des Zerfalls am erwarteten Punkt des Quantenphasenübergangs zu beobachten. Um die Genauigkeit unserer Näherungen zu prüfen und ihre Aussagekraft zu untermauern, führen wir in sämtlichen Fällen numerische Simulationen des exakten Streuproblems durch und vergleichen die erhaltenen Daten mit den Näherungsformeln. So können wir zeigen, daß die von uns hergeleitete analytische Beschreibung innerhalb der jeweiligen Grenzen ihrer Gültigkeit die numerisch erhaltenen Daten zu reproduzieren vermag. Entsprechend diskutieren und erläutern wir Abweichungen, die auftreten, wenn diese Grenzen überschritten werden.