Abstract In Kalium‐Dampf wurde eine der beiden Resonanzlinien eingestrahlt. Bei genügend großer Dampfdichte traten beide Dublettkomponenten im Fluoreszenzlicht auf. Ihre relativen Intensitäten wurden gemessen und daraus Querschnitte der auftretenden unelastischen Stöße unter Berücksichtigung der Strahlungsdiffusion berechnet.
Abstract Bei der Einstrahlung einer der beiden Resonanzlinien der Alkali‐Atome in eine mit dem betreffenden Dampf gefüllte Küvette stellen sich infolge von Stößen, bei denen Übergänge zwischen den beiden Resonanzzuständen stattfinden, und unter dem Einfluß der Strahlungsdiffusion bestimmte Dichteverteilungen der angeregten Atome ein. Zu ihrer Berechnung werden zwei gekoppelte Integralgleichungen aufgestellt. Diese können dann näherungsweise in zwei gekoppelte Systeme linearer inhomogener algebraischer Gleichungen umgewandelt werden. Bei ihrer Lösung findet ein Iterationsverfahren Anwendung. Aus den berechneten Dichteverteilungen läßt sich dann das Intensitätsverhältnis der Resonanzlinien im Fluoreszenzlicht berechnen.
Abstract Bei der Untersuchung der sensibilisierten Fluoreszenz eines Cd–Cs‐Dampfgemisches, die mittels der Cd‐Interkombinationslinie angeregt wurde, sind die Hauptserie, die 1. Nebenserie und einige Linien der 2. Nebenserie sowie die Bergmann‐Serie des Caesiums beobachtet worden. Von den gemessenen Intensitäten der Linien der 1. Nebenserie und der Bergmann‐Serie kann (nach der Division durch die Frequenzen) auf die Abhängigkeit der mittleren Querschnitte der Stöße, bei denen die Anregungsenergie von einem Cd‐Atom auf ein Cs‐Atom übertragen wird, von der Energiedifferenz zwischen den betreffenden angeregten Zuständen geschlossen werden. Dabei zeigt sich deutlich der „Resonanzcharakter”︁ dieser Stöße. Die „Resonanzkurven”︁ besitzen eine gewisse Asymmetrie. Außerdem sind die Querschnitte der Stöße mit Übergängen in die F‐Zustände des Caesiums wesentlich kleiner als die der Stöße mit Übergängen in die D‐Zustände.
Abstract Unter vereinfachenden Annahmen und gewissen Vernachlässigungen wurden Gleichungen abgeleitet, die es gestatten, aus der Größe des gemessenen Polarisationsgrades der Resonanzfluoreszenz eines Atomdampfes die Stoßzahlen und Stoßquerschnitte für depolarisierende Stöße, die durch ein zugefügtes Fremdgas verursacht werden, zu ermitteln. Hierbei wurde der Einfluß der Versuchsanordnung und der Einfluß gleichzeitig auftretender Effekte wie Strahlungsdiffusion, löschende Stöße und Phasenstörungsstöße als auch die Anisotropie der Fluoreszenzabklingdauer berücksichtigt.