Abstract Eine der überraschendsten Erscheinungen in der Quantenphysik ist die Verschränkung von zwei Teilchen. Vor 75 Jahren wiesen Einstein und seine Kollegen Podolsky und Rosen mit einem Gedankenexperiment auf dieses Phänomen hin. Das EPR‐Paradoxon zeigt, dass Quantenmechanik gegen die Grundannahmen jeder klassischen Theorie verstößt: Lokalität und Realität. Mittlerweile wird Verschränkung in vielen Grundlagenversuchen untersucht und ermöglicht Anwendungen in der Quanteninformation. An der Universität Glasgow haben wir zusammen mit Forschern aus Strathclyde und Rochester erstmals äquivalente Korrelationen zwischen Drehwinkel und Drehimpuls von Photonen nachgewiesen.
Zusammenfassung Homöopathie und Wissenschaft scheinen für viele unvereinbar zu sein, zu widersprüchlich erscheinen die Postulate der Homöopathie und die Prämissen der Wissenschaft. Aber vielleicht liegt das Problem gar nicht in den Grundannahmen der Homöopathie – sondern in falsch rezipierten Grundannahmen der Wissenschaft. Deshalb soll an dieser Stelle der vielleicht herausforderndste Teil in unserem heutigen Wissenschaftsverständnis, die Quantenphysik, in ihren wesentlichen Aspekten beleuchtet werden. Daran schließt sich unmittelbar die Frage an, inwieweit diese Phänomene relevant für unsere Alltagswirklichkeit sind – und inwieweit die Einsicht in quantenphysikalische Phänomene Auswirkungen auf das Weltbild der beteiligten Physiker hat.