GHZ–Paradox-Lösungsansatz AWIRES im Feld
Sarbach, Karin
Das Greenberger–Horne–Zeilinger-(GHZ)-Paradox zeigt die Grenzen klassischer Kausalität und Beobachtertrennung innerhalb der Quantenmechanik. Der hier entwickelte Lösungsansatz „AWIRES“ interpretiert diese Grenzen nicht als Widerspruch, sondern als Hinweis auf eine informationsdynamische Kopplung zwischen Beobachter, Sinnstruktur und Messreaktion. AWIRES beschreibt Korrelationen nicht als punktuelle Ereignisse, sondern als feldbasierte, nichtlokale Sinnstrukturen, die über Zeit und Raum hinweg konsistent sind.Die zentrale Hypothese lautet: Jede Messreaktion korreliert mit einer Informationslücke im Beobachter; vollständige Erkenntnis entspricht der Stille der Manifestation. Das daraus entwickelte Interface-Modell verbindet Intention, Kontext, semantische Kodierung und neurobiochemische Verfügbarkeit zu einem experimentell prüfbaren Rahmen.Es zeigt, wie Resonanz, Kohärenz und Kongruenz messbare Übergänge zwischen innerer Ausrichtung und äußerer Erscheinung erzeugen. Damit eröffnet AWIRES die Möglichkeit, das GHZ-Paradox als Form von Synchronität zwischen Beobachter und System zu verstehen – nicht als Auflösung, sondern als Neudeutung eines grundlegenden Zusammenhangs zwischen physikalischer Korrelation, Bedeutung und Erfahrung.
•Nov 10, 2025•2 citations