Der diesjährige Physik-Nobelpreis geht an die Experimentalphysiker John Clarke, Michel Devoret und John Martinis für den Nachweis des quantenmechanischen Tunnelns und der Energiequantisierung in makroskopischen elektrischen Schaltkreisen.
The Royal Swedish Academy of Sciences awarded the 2025 Nobel Prize in Physics jointly to John Clarke, Michel H. Devoret, and John M. Martinis for their foundational discovery of macroscopic quantum mechanical tunneling and energy quantization in electrical circuits. The work that was honored was conducted primarily in the mid-1980s in John Clarke’s laboratory at the University of California—Berkeley, as described in two articles in Physical Review Letters [M. H. Devoret, J. M. Martinis, J. Clarke, Phys. Rev. Lett. 55 , 1908–1911 (1985); J. M. Martinis, M. H. Devoret, J. Clarke, Phys. Rev. Lett. 55 , 1543–1546 (1985)]. This work effectively bridged the gap between the microscopic world of atoms and the macroscopic world of human-scale engineering.
Abstract Mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physik werden die beiden Amerikaner Eric A. Cornell und Carl E. Wieman sowie der Deutsche Wolfgang Ketterle für ihre Experimente zur Bose‐Einstein‐Kondensation ausgezeichnet [1]. Der Preis wird für die erstmalige Realisierung von Bose‐Einstein‐Kondensaten und erste grundlegende Studien dieses neuen Materiezustandes vergeben. Nur vier Jahre nach dem Nobelpreis für die Entwicklung der Laserkühlung von Atomen [2] ist dies eine weitere Auszeichnung für ein relativ junges Forschungsgebiet, das über die Atomphysik hinaus zunehmend in andere Gebiete der Physik ausstrahlt.