Der diesjährige Physik-Nobelpreis geht an die Experimentalphysiker John Clauser, Alain Aspect und Anton Zeilinger für ihre bahnbrechenden Arbeiten mit verschränkten Photonen.
Der Quantenphysiker Anton Zeilinger ermöglicht in seinem Notebook Einblick in eine existenzielle Phase seiner wissenschaftlichen Arbeit. Zu sehen sind Auszüge aus seinem Notizbuch von März bis Anfang Juni 1993, einer Zeit, in der er die ersten Experimente zu Multiphotonenzuständen und verschränkten Photonen durchführte. Die Schlüsselbegriffe für diese damals neu entstandene Quanteninformationstechnologie lauten Quantencomputer, Quantenkommunikation, Quantenkryptografie, Quantenklonen und Quantenteleportation. Zeilinger gibt den Blick frei für die wahrscheinlich erste Skizze des Teleportationsschemas, Aufzeichnungen zu Multiports und Verschränkungen in höherdimensionalen Hilberträumen. Für Laien auf diesem Gebiet öffnen Zeilingers solide Einführung, seine Zeichnungen, Kürzel und Berechnungen die Tür zu einer Welt.&Anton Zeilinger (*1945) ist Professor für Physik an der Universität Wien und Direktor des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; er ist Mitglied des Honorary Advisory Committee der dOCUMENTA (13).&Sprache: Deutsch/Englisch
Physik‐Nobelpreis für die Entwicklung von Laserkühlung und Atomfallen/…kurzgefaßt/Max Planck zum Gedenken/WE‐Heraeus‐Programm „Weiterbildung in den Grundlagen unternehmerischen Denkens und Handelns” jetzt auch für Fachhochschulen/Einstein im ADLON/…kurzgefaßt/Auf Lebenszeit Studierender? — Oder: Beitragsvermeidung durch Stillhalten/Frühjahrstagungen: Internet‐Adressen/Blick in die USA/Großbritannien: Diamond und JET/JET setzt Weltrekordmarken/Trägheitsfusion mit schweren Ionen im Aufwind/Trägheitsfusion/Erstes Bose‐Einstein‐Kondensat in Europa/Quasiteilchen mit gebrochenzahliger Ladung beobachtet/Laserlicht verwandelt sich in Materie
Physik-Nobelpreis fur die Entwicklung von Laserkuhlung und Atomfallen Der Franzose Claude Cohen-Tannoudji sowie die Amerikaner Steven Chu und William D. Phillips teilen sich zu je ein Drittel den diesjiihrigen Physik-Nobelpreis.Sie erhalten ihn fur ,,die Entwicklung von Methoden, die es erlauben, Atome mit Laserlicht zu kiihlen und einzufangen".Die der Laserkiihlung zugrundeliegende Idee geht auf das Jahr 1975 zuriick T. W. Hansch und A. L. Schawlow schlugen damals vor, die Wechselwirkung zwischen neutralen Atomen und Photonen auszunutzen, um den Atomen gezielt Energie zu entziehen und sie damit abzukiihlen.Dazu sollte eine Atomwolke von verschiedenen Seiten mit Laserlicht beleuchtet werden, das gegen einen atomaren iibergang leicht verstimmt ist.Aufgrund des Doppler-Effekts wiiren dann einzelne Atomc nur mit denjenigen Laserstrahlen in Resonanz, auf die sie sich zubewegen, und wiirden durch den Strahlungsdruck abgebremst.S. Chu und Mitarbeitern gelang es 1984 erstmals, diese Idee umzusetzen, und kurz danach, eine Wolke aus Natrium-Atomen bis zur theoretischen ,,Doppler-Grenze" von 0.24 mK abzukiihlen.Chu entwickelte 1987 gemeinsam mit D. Pritchard und basierend auf einer Idee des Cohen-Tannoudji-Schiilers J. Dalibard auch die magneto-optische Falle, in dcr sich eine Atomwolke mit Hilfe gegenlaufiger Laserstrahlen und eines schwachen Magnetfelds einsperren 1aRt -eine wichtige Voraussetzung f i r spatere Experimente, da die gekuhlten Atomwolken ansonsten allein schon aufgrund der Schwerkraft den Experimentatoren ,,entkommen" wiiren.1988 entdeckte W. D.
Le prix Nobel de physique 2022 a couronné les expériences pionnières sur l’intrication, une des propriétés les plus intrigantes de la physique quantique. Aux côtés de John Clauser et Anton Zeilinger, figure notre collègue Alain Aspect, dont le travail avait déjà été reconnu par de nombreuses récompenses, comme la médaille d’or du CNRS en 2005 et le prix Wolf de physique en 2010. Nous retraçons ici les grandes lignes du parcours qui lui a valu cette reconnaissance tant attendue, tout en présentant le contexte qui permet de mettre en valeur ses contributions passées et actuelles à l’enseignement et à la recherche.