Quantencomputer: Wie sich Verschränkung für die Informationsverarbeitung nutzen läßt
Hans‐Jürgen Briegel, J. I. Cirac, P. Zoller
Abstract Die Quantenmechanik eröffnet faszinierende Perspektiven für die Kommunikation und die Informationsverarbeitung. Auf einen universell programmierbaren Quantenrechner wird man zwar noch längere Zeit warten müssen. Doch die beachtlichen Fortschritte in einigen Labors lassen elementare Quantenprozessoren realistisch erscheinen, die in einigen Jahren mit einer Anzahl von etwa zehn Quantenbits und einer Fehlerrate im Prozentbereich arbeiten könnten. Auch wenn man damit noch keine beeindruckenden Rechnungen durchführen kann, lassen sich solche Prozessoren für wichtige Aufgaben in der Quantenkommunikation einsetzen. Für ihre Vernetzung spielen die Teleportation und der “Quantenrepeater” eine zentrale Rolle.
Physikalische Blätter•Sep 1, 1999•10 citations