Nahe am absoluten Nullpunkt beobachtet man eine neue Art der chemischen Bindung zwischen dem äußeren Elektron eines Rydberg-Atoms und einem zweiten Atom im Grundzustand. Diese Moleküle sind nicht nur enorm groß, sondern zeigen eine erstaunliche Diversität in ihren Eigenschaften. So können sie äußerst skurrile Formen annehmen und extreme Dipole ausbilden. Das macht sie interessant für die Erforschung fundamentaler Wechselwirkungsprozesse, komplexer Vielteilchen-Quantensysteme sowie chemischer Reaktionen in der Quantenwelt.