Abstract Verwendet werden parabolische Gleichungen für die in Richtung der Eigenwellen polarisierten Komponenten der Vektoramplituden der ordentlichen und der außerordentlichen Welle im optisch einachsigen Kristall. Die Diskussion dieser Gleichungen ergibt, daß die Eigenschwingungen für die ordentliche Welle identisch mit den bekannten für isotrope Resonatoren sind. Die Berechnung der Eigenschwingungen für die außerordentliche Welle kann auf die Berechnung isotroper Resonatoren zurückgeführt werden; die Geometrie dieser äquivalenten isotropen Resonatoren wird durch die Lage der optischen Achse im Resonator und durch die Doppelbrechung bestimmt. Die allgemeinen Ergebnisse werden auf FABRY‐PEROT‐Resonatoren mit quadratischen und kreisförmigen Spiegeln angewendet.
Zukünftige Quantennetzwerke, die auf an optische Resonatoren gekoppelte Ionen beruhen, benötigen kohärente Kopplung zwischen Ion und Resonator. Um die Ionen-Resonator Kopplung zu verstärken, werden Faser-basierte Optische Resonatoren in Ionenfallen integriert. Zur Herstellung faserbasierten Fabry-Pérot (FFP) Resonatoren, werden konkave Formen direkt auf die Stirnseite optischer Fasern gefräst, die gemeinsam mit einer reflektie- renden Beschichtung die Spiegel des Resonators bilden. In experimentellen Gütemessungen zeigen diese FFP Resonatoren steigende Resonatorverluste bei kurzen Resonatorlängen. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass diese Verluste durch die Rauheit der Faserspiegel erklärt werden können. Außerdem wird die Implementierung von resonanter Zustandsentwicklung angewandt auf Fabry-Pérot Resonatoren mit zwei Faserspiegeln präsentiert. Diese Software berechnet die Verluste aufgrund von transversaler Modenkopplung von faserbasierten Resonatoren und zieht dabei die Rauheit und endliche Größe der Spiegel mit in Betracht. Wie auch im Experiment, werden die Spiegel in der Simulation in vier Freiheitsgraden ausgerichtet.