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Teubner-Studienbücher. Physik

Einteilchenquantenmechanik

Udo Scherz

Published Jan 1, 2005• 0 citations
Publisher
DOI
10.1007/978-3-322-80086-2_1

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Für die Einteilchenquantenmechanik wurde in Kap. 1 aufgrund des Welle-Teilchen-Dualismus mit Hilfe der De Broglie-Beziehungen ein Zusammenhang zwischen der klassichen Mechanik und der Schrödinger-Gleichung hergestellt.

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Zur Formulierung der Quantenmechanik mehrerer Teilchen betrachten wir zwei Massenpunkte mit Massen m 1 und m 2, die sich an den Orten r 1 und r 2 befinden. In Analogie zur nichtrelativistischen Einteilchenquantenmechanik, wie sie im Kap. 1 beschrieben wurde, sollen sich die Zweiteilchenzustände ϕ(r 1,r 2, t) als Lösungen einer Zweiteilchen-Schrödinger-Gleichung ergeben. Im Sinne der statistischen Deutung der Wellenfunktion wäre die Größe |ϕ(r 1,r 2, t)|2 als Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte dafür zu interpretieren, daß das Teilchen mit der Masse m 1 am Ort r 1 und das Teilchen mit der Masse m 2 am Ort r 2 zu finden ist. Die Größe ∫ |ϕ(r 1,r 2, t)|2 d3 r 2 wäre dann die Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte dafür, das Teilchen mit der Masse m 1 am Ort r 1 zu finden, unabhängig davon, wo sich das andere Teilchen befindet. Ferner müßte ∫ |ϕ(r 1,r 2, t)|2 d3 r 1 d3 r 2 = 1 sein, da davon ausgegangen wird, daß beide Teilchen vorhanden sind.

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Teubner-Studienbücher. Physik•Jan 1, 1999•0 citations
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