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Translation of: W. Heisenberg, 'Ist eine deterministische Ergänzung der Quantenmechanik möglich?'

Guido Bacciagaluppi, Elise M. Crull

Published May 2, 2011• 8 citations
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Abstract

The publication of the EPR paper in 1935 prompted Heisenberg to draft a manuscript on the question of the completability of quantum mechanics (which was published only posthumously). We give here the English translation of this manuscript with a brief introduction and bibliography.

Related papers

Heisenberg on EPR

Guido Bacciagaluppi, Elise Crull

This chapter introduces in more comprehensive fashion than elsewhere in the literature the interesting role of Heisenberg in the EPR debate. Although we have already published an analysis of Heisenberg’s posthumously published draft response to EPR, only now are we able to situate this excellent primary source in its fullest context, by contributing a chapter describing, for example, Heisenberg’s thinking prior to EPR about interacting systems and hidden variables, the crucial role of Grete Hermann for Heisenberg’s thinking about separability, completeness and observational context, and describing the correspondence between Heisenberg and Bohr discussing Heisenberg’s manuscript.

Cambridge University Press eBooks•Nov 14, 2024•0 citations

Is a Deterministic Completion of Quantum Mechanics Possible?

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This is the first ever English translation of Heisenberg’s unpublished response to the EPR paper. In this chapter, Heisenberg uses his famous cut argument to argue against the possibility of hidden variables.

Cambridge University Press eBooks•Nov 14, 2024•1 citation

Quanten 9

Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich dem Nachlass von Werner Heisenberg, der Aufarbeitung spannender Aspekte der Wissenschaftsgeschichte – insbesondere der Quantenmechanik – und der schulischen Vermittlung moderner Physik. Bei der Mitgliederversammlung im Oktober 2020 hat Ernst Peter Fischer einen Einblick in Heisenbergs Gemütslage in den schwierigen 1940er Jahren gegeben. Kontrastreich dazu ist eine ganz moderne Anwendung der Quantenmechanik: Peter Hommelhoff schildert die Kontrolle von Elektronen mit Laserlicht und den Vorstoß der Experimentiertechnik in den Attosekundenbereich. Historische Briefe von Heisenberg an Freunde in der Jugendbewegung und ein Vortrag zum Thema Quantenmechanik und Religion ergänzen das historische Bild. Der letzte Beitrag wirft einen Blick auf die immerwährende Interpretation der Quantenmechanik und ihre statistischen Aspekte: Kann es eine deterministische Erweiterung der Quantenmechanik geben? Einstein, Podolski, Rosen und andere wünschten sich das sehr – Pauli und Heisenberg hingegen hielten es für unmöglich und Heisenberg gibt hier eine detaillierte Begründung.

S. Hirzel Verlag eBooks•Jul 8, 2022•0 citations

An intuitive interpretation of the Schrödinger equation (Eine anschauliche Deutung der Gleichung von Schrödinger). An English translation of the 1926 Erwin Madelung's paper in Die Naturwissenschaften.

Pascal Marquet, Madelung Erwin

I present here a translation of the short little-known paper Erwin Madelung (1926) submitted to the Naturwissenschaften on October 7, 1926, which will somehow serve as the starting point for a more substantial paper by Erwin (1927) submitted later to the Zeitschrift für Physik on October 26, 1926, but indeed published in 1927, with an available English translation by D.H. Delphenich.

•Oct 7, 1926•0 citations

Heisenberg, Werner

Ernst Peter Fischer

Eines der wichtigsten geistigen Ereignisse im 20. Jahrhundert ist die Entstehung der Atomtheorie mit Namen Quantenmechanik. Von ihr gibt es zwei gleichwertige mathematische Fassungen. Die erste Formulierung gelang dem jungen H. 1925. Sein Durchbruch wurde möglich, weil er in seiner Arbeit Über quantentheoretische Umdeutung kinematischer und mechanischer Beziehungen nur Zusammenhänge zwischen solchen Eigenschaften der Atome berücksichtigte, die beobachtbar waren. H. verzichtete deshalb zum Beispiel darauf, von den Bahnen der Elektronen in einem Atom zu reden; statt dessen konzentrierte er sich auf die Frequenzen des Lichtes (Spektrallinien), das Atome abstrahlen. Daß es philosophisch falsch ist, eine Theorie nur auf beobachtbare Größen aufbauen zu wollen, hat H. dann von Einstein gelernt. Er überzeugte H. davon, daß umgekehrt erst die Theorie darüber entscheidet, was man beobachten kann.

J.B. Metzler eBooks•Jan 1, 1995•0 citations

Quantenmechanische Grundlagen

AuszugHistorisch gesehen stehen zu Beginn der Quantenmechanik zwei Darstellungen. E. Schrödinger (1837–1961) ging von den De-Broglie-Beziehungen aus und entwickelte daraus die sog. Wellenmechanik. W. Heisenberg arbeitete eine äquivalente Theorie aus, die Matrizenmechanik. Hier werden wir im Wesentlichen die Wellenmechanik verwenden, da sie leichter zu verstehen und anzuwenden ist.

Physik•Dec 27, 2007•1 citation
This chapter introduces in more comprehensive fashion than elsewhere in the literature the interesting role of Heisenberg in the EPR debate. Although we have already published an analysis of Heisenberg’s posthumously published draft response to EPR, only now are we able to situate this excellent primary source in its fullest context, by contributing a chapter describing, for example, Heisenberg’s thinking prior to EPR about interacting systems and hidden variables, the crucial role of Grete Hermann for Heisenberg’s thinking about separability, completeness and observational context, and describing the correspondence between Heisenberg and Bohr discussing Heisenberg’s manuscript.
Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich dem Nachlass von Werner Heisenberg, der Aufarbeitung spannender Aspekte der Wissenschaftsgeschichte – insbesondere der Quantenmechanik – und der schulischen Vermittlung moderner Physik. Bei der Mitgliederversammlung im Oktober 2020 hat Ernst Peter Fischer einen Einblick in Heisenbergs Gemütslage in den schwierigen 1940er Jahren gegeben. Kontrastreich dazu ist eine ganz moderne Anwendung der Quantenmechanik: Peter Hommelhoff schildert die Kontrolle von Elektronen mit Laserlicht und den Vorstoß der Experimentiertechnik in den Attosekundenbereich. Historische Briefe von Heisenberg an Freunde in der Jugendbewegung und ein Vortrag zum Thema Quantenmechanik und Religion ergänzen das historische Bild. Der letzte Beitrag wirft einen Blick auf die immerwährende Interpretation der Quantenmechanik und ihre statistischen Aspekte: Kann es eine deterministische Erweiterung der Quantenmechanik geben? Einstein, Podolski, Rosen und andere wünschten sich das sehr – Pauli und Heisenberg hingegen hielten es für unmöglich und Heisenberg gibt hier eine detaillierte Begründung.
Eines der wichtigsten geistigen Ereignisse im 20. Jahrhundert ist die Entstehung der Atomtheorie mit Namen Quantenmechanik. Von ihr gibt es zwei gleichwertige mathematische Fassungen. Die erste Formulierung gelang dem jungen H. 1925. Sein Durchbruch wurde möglich, weil er in seiner Arbeit Über quantentheoretische Umdeutung kinematischer und mechanischer Beziehungen nur Zusammenhänge zwischen solchen Eigenschaften der Atome berücksichtigte, die beobachtbar waren. H. verzichtete deshalb zum Beispiel darauf, von den Bahnen der Elektronen in einem Atom zu reden; statt dessen konzentrierte er sich auf die Frequenzen des Lichtes (Spektrallinien), das Atome abstrahlen. Daß es philosophisch falsch ist, eine Theorie nur auf beobachtbare Größen aufbauen zu wollen, hat H. dann von Einstein gelernt. Er überzeugte H. davon, daß umgekehrt erst die Theorie darüber entscheidet, was man beobachten kann.