Quantenmonaden – Kommentare & Kritiken, Band 2: Ein interdisziplinärer Kommentar im Spannungsfeld von Metapher, Modell und Kritik
Gerd Fengler, Günter Weber
Dieser Beitrag ist ein weiterer Band der Reihe „Quantenmonaden – Kommentare & Kritiken“, die interdisziplinäre Perspektiven auf die Theorie der Quantenmonaden dokumentiert. Der vorliegende Kommentar von Dr. rer. nat. Gerd Fengler (Chemie) und Prof. Dr. rer. nat. Gunter Weber (Physik) würdigt die Theorie der „Quantensoziologie verschränkter Monaden“ als interdisziplinären Denkansatz und ordnet sie zugleich aus naturwissenschaftlicher Perspektive kritisch ein. Im Zentrum steht die Spannung zwischen philosophischer Modellbildung und naturwissenschaftlicher Präzision. Während der Ansatz als heuristisch fruchtbarer Denkraum für komplexe, vernetzte Systeme anerkannt wird, werden zugleich methodische Grenzen hinsichtlich Operationalisierbarkeit, Messbarkeit und formaler Struktur aufgezeigt. Die Stellungnahme identifiziert zentrale offene Fragen, insbesondere im Hinblick auf die Übertragbarkeit quantenphysikalischer Begriffe auf makroskopische und soziologische Systeme sowie auf die fehlende Einbettung in etablierte naturwissenschaftliche Modelle. Der Kommentar bezieht sich auf die Bände I–VI der Publikationsreihe zur Theorie der Quantenmonaden von Jürgen Theo Tenckhoff und wird in abgestimmter Fassung veröffentlicht. Ziel der Reihe ist es, die wissenschaftliche Diskussion zur Theorie der Quantenmonaden durch transparente Veröffentlichung externer Fachkommentare zu fördern.
•Apr 7, 2026•0 citations