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Birkhäuser Basel eBooks

Die Zukunft der Quantenrealität

Nick Herbert

Published Jan 1, 1987• 0 citations
Publisher

Abstract

Der Bellsche Beweis hat die logische Form reductio ad absurdum. Das heißt:
DOI
10.1007/978-3-0348-6681-1_13

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Die Quantentheorie war die Loslösung aus einem zu engen Denkschema und die Schaffung eines neuen. Der Prozeß hat knapp 30 Jahre gedauert, und sein Ende liegt schon gut 40 Jahre zurück. Die Schwierigkeiten sind weitgehend vergessen. Man lernt heute das Schema in logisch geordneter Form aus dem Lehrbuch und glaubt es. Das hat es auch bei früheren Ablösungen eines Denkschemas gegeben. Wer will heute noch die Schwierigkeiten bei der Überwindung des aristotelischen Schemas der Physik ermessen? Bei der Quantentheorie haben aber wenigstens die älteren der jetzt lebenden Physiker die späteren Schritte des Umbaues bewußt miterlebt.

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Die Angriffe, die Bohm [1], de Broglie [2], Weizel [5] und andere gegen den Neumannschen Beweis der Unmöglichkeit einer deterministischen Interpretation der elementaren Quantenmechanik (QM) gerichtet haben, zeigen, daß der Beweis Schwächen hat, sie zeigen aber nicht, wo diese Schwächen liegen. Am besten ist in dieser Hinsicht die Diskussion, die Fenyes [3] dem Problem gewidmet hat. Er zeigt, daß Konsequenzen der QM, die man als für sie charakteristisch hielt, Konsequenzen des in ihr enthaltenen interpretierten Teils P der Wahrscheinlichkeitsrechnung sind. Diese Konsequenzen treffen also für jede Theorie zu, die P enthält. Aber die Ausführungen von Fenyes sind kompliziert und lassen sich durch eine relativ einfache Betrachtung ersetzen. Das soll in dieser Bemerkung geschehen.

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Die Angriffe, die Bohm [1], de Broglie [2], Weizel [5] und andere gegen den Neumannschen Beweis der Unmöglichkeit einer deterministischen Interpretation der elementaren Quantenmechanik (QM) gerichtet haben, zeigen, daß der Beweis Schwächen hat, sie zeigen aber nicht, wo diese Schwächen liegen. Am besten ist in dieser Hinsicht die Diskussion, die Fenyes [3] dem Problem gewidmet hat. Er zeigt, daß Konsequenzen der QM, die man als für sie charakteristisch hielt, Konsequenzen des in ihr enthaltenen interpretierten Teils P der Wahrscheinlichkeitsrechnung sind. Diese Konsequenzen treffen also für jede Theorie zu, die P enthält. Aber die Ausführungen von Fenyes sind kompliziert und lassen sich durch eine relativ einfache Betrachtung ersetzen. Das soll in dieser Bemerkung geschehen.
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