Abstract Forschern der Universität Innsbruck gelang es kürzlich, einen Quantenzustand von einem Ort zu einem anderen zu übertragen [1]. Quantenteleportation ist nicht nur von grundlegender Bedeutung, sondern könnte überdies bei zukünftigen Quantencomputern von Bedeutung sein.
S tellen Sie sich vor, Sie möchten eine E-Mail schreiben,die so vertraulich ist, dass sie wirklich niemand lesen soll.Dazu benutzen Sie Ihr kürzlich gekauftes teures Gerät, den "Quanten-Mailer", der Quantenzustände zur Verschlüsselung verwendet.Die Sicherheit dieses Verfahrens beruht nicht auf mathematischen Annahmen, sondern auf den Gesetzen der Quantenphysik.Da die E-Mail an einen mehr als 100 km weit entfernten Ort gesendet werden soll, ist Ihr Gerät an ein Quantennetz angeschlossen.Dieses Netz verwendet Quantenverstärker, sogenannte Quantenrepeater, um auf diese Weise große Distanzen zu überbrücken.Willkommen in der Zukunft!
Eigentlich ist es gar nicht so schwer, sich klarzumachen, daß Signale nicht gleichzeitig in der Zeit und in der Frequenz „lokalisiert“ sein können. Von der Frequenz in einem bestimmten Zeitpunkt zu sprechen ist sinnwidrig: Frequenzen benötigen stets eine gewisse Zeit, um oszillieren zu können. Viel schwerer ist es schon, sich vorzustellen, daß Elementarteilchen nicht gleichzeitig an einem bestimmten Ort sein und einen bestimmten Impuls haben können. Zunächst könnte man zu der Auffassung neigen, daß die Heisenbergsche Unschärferelation lediglich eine Grenze dessen beschreibt, was wir (infolge mangelnder Intelligenz oder Hilfsmittel) wissen können. Das ist aber nicht der Fall. Genau wie bei der Signalverarbeitung beschreibt auch die Heisenbergsche Unschärferelation nur die Realität: Elementarteilchen können tatsächlich nicht gleichzeitig an einem bestimmten Ort sein und einen bestimmten Impuls haben.