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Annalen der Physik

Zur physikalischen Kritik von Schrödingers Theorie der Lichtemission. II. Betrag und Frequenz optischer Energie

J. Stark

Published Jan 1, 1929• 1 citation
Publisher
DOI
10.1002/andp.19293930803

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Spektroskopie und optische Manipulation kalter Stöße in einem Natrium-Molekülstrahl

Christian Samuelis

Christian Michael Samuelis Spektroskopie und optische Manipulation kalter Stöße in einem Natrium-Molekülstrahl Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung und optische Manipulation langreichweitiger Wechselwirkungen in Na 2 -Molekülen.Der erste Teil befasst sich mit der Spektroskopie des asymptotischen Bereichs des X 1 Σ + g -und des a 3 Σ + u -Zustands, die bei großen Kernabständen durch die Hyperfeinwechselwirkung koppeln.Es wurden Niveaus mit dominierendem Triplettcharakter in einem Bereich bis 0.25 cm -1 unterhalb der niedrigsten Hyperfeinasymptote untersucht und ihre energetische Lage relativ zur Dissoziationsgrenze mit einer Unsicherheit kleiner als 0.002 cm -1 bestimmt.Darüber hinaus wurden im Bereich zwischen den Grundzustandshyperfeinasymptoten Shape-und Feshbach-Resonanzen beobachtet.Die gewonnenen spektroskopischen Daten wurden zur Herstellung von präzisen Potentialen des X 1 Σ + g -und des a 3 Σ + u -Zustands mit Daten aus der Literatur ergänzt.Mit diesen Potentialen kann in Coupled Channel-Rechnungen die asymptotische Molekülstruktur innerhalb der experimentellen Fehler beschrieben werden.Gleichzeitig sind sie geeignet, in einer Streusimulation die zwischen den Grundzustandsasymptoten beobachteten Resonanzstrukturen zu reproduzieren.Ein weiterer Teil der Arbeit befasst sich mit der spektroskopischen Untersuchung einer optischen Dipolkopplung asymptotischer Niveaus des A 1 Σ + u -Zustands an Molekülzustände, die zur Asymptote 3s + 3d korrelieren.Neben den Experimenten wird eine Coupled Channel-Simulation vorgestellt, die die im Experiment beobachtete Abhängigkeit der Linienverschiebungen asymptotischer Vibrationsniveaus des A-Zustands von der Frequenz und Intensität des Koppellasers beschreiben kann.Abschließend wird eine optische Kopplung zwischen asymptotischen Niveaus an der Natriumgrundzustandsasymptote und Niveaus des A-Zustands untersucht.

•Jan 1, 2003•0 citations

Untersuchungen an Quantenpunkt-basierten nanophotonischen Strukturen mittels photonenzahlauflösender Detektoren

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Nichtklassische Lichtquellen sind wichtige Komponenten für die zukünftige Realisierung von optischen Quantencomputern, Quantenkommunikationsnetzwerken und Anwendungen in der Quantenmetrologie. Besonders hervorzuheben sind Quantenlichtquellen auf der Basis von Halbleiter-Quantenpunkten zur Erzeugung von einzelnen ununterscheidbaren Photonen, Zwillingsphotonen-Zuständen oder polarisationsverschränkten Photonenpaaren. Zusätzlich erlaubt die fortgeschrittene Halbleitertechnologie die deterministische Integration einzelner Quantenpunkte in photonische Strukturen. In ähnlicher Weise sind quantenpunktbasierte Mikrosäulenlaser sowohl für die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Quantenelektrodynamik in Resonatoren als auch für zukünftige Anwendungen in der Datenübertragung aufgrund ihrer mikroskopischen Abmessungen, ihrer hohen Modulationsbandbreite und ihres geringen Energieverbrauchs von großem Interesse. Die Charakterisierung von Quantenemitter hinsichtlich ihrer Photonenstatistik wird in der Quantenoptik typischerweise durch die Messung der normalisierten Photonen-Autokorrelationsfunktion zweiter Ordnung g(2)(Ƭ) bestimmt, jedoch nur der vollständige Zugang zur Photonenzahlverteilung ermöglicht einen tieferen Einblick in die physikalischen Prozesse der Lichtentstehung. Vor diesem Hintergrund werden in der vor liegenden Arbeit erstmalig photonenzahlauflösende Detektoren zur Charakterisierung von quantenpunktbasierten nanophotonischen Strukturen verwendet. Die Detektoren sind supraleitende Übergangskantensensoren, die wiederum von supraleitenden Quanteninterferenzdetektoren ausgelesen werden. Zum Betrieb der Detektoren wird eigens ein adiabatischer Entmagnetisierungskryostat aufgebaut, um die Detektormodule auf eine Temperatur von 6 100mK zu kühlen. Die einzelnen Detektorkanäle besitzen eine Detektionseffizenz von > 87%. In einem nächsten Schritt wird das aufgebaute photonenzahlauflösende Detektorsystem zur Charakterisierung eines quantenpunktbasierten Mikrosäulenlasers eingesetzt. Zwei Detektorkanäle detektieren gleichzeitig die Lichtemission von zwei orthogonalen Komponenten der fundamentalen Emissionsmode eines bimodalen Mikrosäulenlasers. Das angewandte experimentelle Schema bietet dabei einen beispiellosen Zugang zur gemeinsamen Photonenzahlverteilung und ermöglicht einen tiefen Einblick in die Dynamik und Photonenstatistik der Modenkomponenten, die durch das gemeinsame Verstärkungsmedium gekoppelten sind. Insbesondere decken dabei die photonenzahlauflösenden Messungen eine optische Bistabilität der gegensätzlich korrelierten Modenkomponenten auf, die sich in einem zeitlichen Schalten zwischen kohärenter und thermischer Lichtemission äußert. Des Weiteren wird mit dem photonenzahlauflösenden Detektorsystem die direkte Messung von Zweiphotonen-Zuständen einer energetisch entarteten Quantenpunkt-Biexztion-Exziton-Kaskade möglich. Das Experiment motiviert dazu, diese spezielle Konfiguration der Biexziton-Exziton-Kaskade durch einen Abstimmmechanismus zur realisieren. Die gewählte Methode ist dabei die Veränderung der elektronischen Bandstruktur durch einen mechanischen Spannungsübertag auf das Quantenpunkt-Halbleitermaterial. Mit diesem Verfahren ist es ebenfalls möglich, die Bindungsenergie und die Feinstrukturaufspaltung nahezu aufzuheben, was zur Erzeugung verschränkter Photonen unabdingbar ist. In einem finalen Schritt werden Quantenpunkte in Mikrolinsen integriert, um die Photonenauskoppeleffizienz zu erhöhen. In Kombination mit der Methode des mechanischen Spannungsübertrags ermöglicht es die Herstellung einer spektral abstimmbaren, hocheffizienten Einzelphotonenquelle. Um die zukünftige Anwendung dieser Technologie beispielsweise zur Verschränkungsvertauschung in einem Quantenrepeaternetzwerk zu demonstrierten, wird die Möglichkeit aufgezeigt, die Emissionslinien verschiedener Quantenpunkte so zu verstimmten, dass sie sich in Resonanz zueinander befinden. Eine zusätzliche Implementierung eines elektro-optischen Regelmechanismus stabilisiert dabei die Emissionsenergie im Bereich der homogenen Linienbreite der Emitter.

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