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Physikalische Blätter

Die Berry‐Phase

Ruedi Seiler

Published Oct 1, 1991• 2 citations
Publisher

Abstract

Abstract Bei quantenmechanischen Systemen erlebt die Wellenfunktion einen Phasensprung, wenn das System eine Schleife auf einer gekrümmten Oberfläche im Zustandsraum durchfahren hat. Die Phasendifferenz wird als geometrische oder als Berry‐Phase bezeichnet. Sie liefert eine elegante Beschreibung quantenmechanischer Effekte in Systemen, deren Umgebung sich zyklisch ändert.

DOI
10.1002/phbl.19910471006

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Es wird gezeigt, daß ein gewisses „Kriterium der physikalischen Realität“, das in einem unter dem obigen Titel kürzlich erschienenen Artikel von A. Einstein, B. Podolsky und N. Rosen formuliert wurde, eine wesentliche Mehrdeutigkeit aufweist, wenn man es auf Quantenphänomene anwendet. In diesem Zusammenhang wird ein mit „Komplementarität“ bezeichneter Gesichtspunkt erklärt, unter dem die quantenmechanische Beschreibung physikalischer Systeme innerhalb ihres Geltungsbereiches allen rationalen Erfordernissen der Vollständigkeit genügt.
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