Abstract Rückblick auf die Entwicklung der Atomphysik seit der Jahrhundertwende, die schließlich in der Quanten‐ und Wellenmechanik gipfelte, und Ausblick auf die weitere Entwicklung.
Abstract Anläßlich des 70. Geburtstages von P.A.M. Dirac am 8. August 1972 fand in Triest ein internationales Symposium über „The physicist's conception of nature”︁ statt. Dieser Beitrag stellt die Rückübersetzung ins Deutsche eines dort gehaltenen Vortrages dar. Er beginnt mit Heisenbergs im Jahre 1925 veröffentlichter Arbeit über die quantentheoretische Umdeutung kinematischer und mechanischer Beziehungen und führt über die „Dreimännerarbeit”︁ und die Entwicklung der Wellenmechanik bis zum späteren mathematischen Ausbau der Quantenmechanik.
Abstract Mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physik werden die beiden Amerikaner Eric A. Cornell und Carl E. Wieman sowie der Deutsche Wolfgang Ketterle für ihre Experimente zur Bose‐Einstein‐Kondensation ausgezeichnet [1]. Der Preis wird für die erstmalige Realisierung von Bose‐Einstein‐Kondensaten und erste grundlegende Studien dieses neuen Materiezustandes vergeben. Nur vier Jahre nach dem Nobelpreis für die Entwicklung der Laserkühlung von Atomen [2] ist dies eine weitere Auszeichnung für ein relativ junges Forschungsgebiet, das über die Atomphysik hinaus zunehmend in andere Gebiete der Physik ausstrahlt.