Abstract Fortsetzung und Schluß des Aufsatzes in Heft 1/1974, S. 9—18. Dieser Teil beschäftigt sich mit den Fluktuationen der Ordnung bei Phasenübergängen. Diese liefern den Schlüssel zum Verständnis der kritischen Potenzgesetze und der Universalität, die im ersten Teil phänomenologisch behandelt wurden. Anhand verschiedener wiedergegebener Meßkurven wird die bisher erreichte Genauigkeit der theoretischen Ansätze beschrieben.
Abstract Fortsetzung und Schluß des Aufsatzes in Heft 1/1974, S. 9—18. Dieser Teil beschäftigt sich mit den Fluktuationen der Ordnung bei Phasenübergängen. Diese liefern den Schlüssel zum Verständnis der kritischen Potenzgesetze und der Universalität, die im ersten Teil phänomenologisch behandelt wurden. Anhand verschiedener wiedergegebener Meßkurven wird die bisher erreichte Genauigkeit der theoretischen Ansätze beschrieben.
Das Phänomen der Fernbeziehungen in DiffraktionsmusternDiffraktionsmuster I. Auf den folgenden Seiten soll ein erstes Diffraktionsmuster erzeugt werden.Mit der experimentellen Erarbeitung dieses Diffraktionsmusters, das in zwei Variationen (a.und b.) hervorgebracht wird, verfolge ich zwei Ziele, die eng miteinander verbunden sind: Zum einen werden in beiden Variationen einige der im vorangehenden Kapitel 8 eingeführten physikalisch-philosophischen Begriffe Barads konkretisiert.So wird etwa in actu zu zeigen sein, was es heißt, Einsichten, Texte oder Materialien nicht in oppositionelle Stellung zueinander zu bringen bzw.diese nicht gegeneinander, sondern ›durcheinander hindurch‹ zu lesen.Bei Variation b. wird es darüber hinaus um die Frage gehen, wie Theorie durch Empirie und Empirie durch Theorie verschoben werden kann, damit neue Erkenntnisse zum Phänomen der Fernbeziehungen generiert werden können bzw.damit das Phänomen selbst erst in einer spezifischen Weise hervorgebracht werden kann.Zum anderen besteht bei der Erzeugung dieses ersten Diffraktionsmusters das Ziel in einem inhaltlichen Sinn darin, den Begriff der Intimität und damit zusammenhängende normalisierende Vorstellungen, wie sie in Kapitel 2 erörtert wurden, in der Weise eines Doppelspaltexperiments als Beugungsgitter (engl.diffraction grating) (vgl.hierzu bspw.Barad, 2003, S. 811 sowie Kap.8) einzusetzen.Die Installation des Beugungsgitters stellt eine Setzung dar, die aufgrund des Erkenntnisinteresses der vorliegenden Untersuchung zwar nicht beliebig, aber auch nicht unveränderbar ist.Durch dieses Beugungsgitter werden Elemente der Massey'schen Rekonzeptualisierung des Raumbegriffs, der Lefebvre'schen Raum-Triade sowie weitere Überlegungen von Theoretiker_innen, die im Feld der kritischen bzw.feministischen Geografie verortet werden können, ›hindurchgelassen‹.Mithilfe dieser experimentellen Diffraktionsapparatur entstehen die beiden genannten Variationen eines ersten Musters zum Phänomen der Fernbeziehungen.Zugleich wird sich zeigen, dass die Apparatur in sich nicht gleich bleibt, sondern aufgrund ihrer Intraaktion im Prozess der Erzeugung des Diffraktionsmusters selbst verändert wird (vgl.hierzu bspw.Barad, 2007, S. 146).Das Diffraktionsmuster I. Variation a. -Feministisch-raumtheoretische, agentielle Schnitte/Normalisierte Intimität Wie in den Vorbemerkungen zum theoretischen Schnitt I: Raum (Kap.6.1) erörtert wurde, versteht Massey (1992, S. 67) Raum als spezifische ›Dimension‹, die unser Erleben und Vorstellen der Welt prägt.In diesem Zusammenhang spielt es eine Rolle -»[i]t matters« (Massey, 2006, S. 89) -, wie Raum konzeptualisiert wird bzw.
Nach dieser heftigen Kritik an der Mathematik wäre es kaum gerechtfertigt, die Physik ganz ungeschoren davonkommen zu lassen. Zwei Punkte sind es vor allem, wo Kritik anzusetzen ist. Der eine und zugleich primäre berührt das von uns untersuchte Phänomen überhaupt. Der andere, sekundäre bezieht sich auf die Beobachtungsmethode; hier stellt sich nämlich die Frage, ob die verwendete Apparatur uns wirklich zu präzisen Beobachtungen des von uns angepeilten Phänomens führt — möglicherweise gibt es irgendwelche Fehlerquellen, die uns in die Irre führen, d. h. zur Beobachtung eines anderen als des beabsichtigten Phänomens verleiten.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Verwendung von Quantencomputer. Die Hauptziele bilden dabei die Ermittlung des Minimum-Wissens zur Verwendung eines Quantencomputers, wobei das Verständnis gegenüber Quantenalgorithmen als Verwendung angesehen wird. Das zweite Ziel ist festzustellen, wann welches Wissen benötigt wird. Dadurch soll ein Überblick geschaffen werden und ersichtlich sein welche Themengebiete voneinander abhängig sind. Durch Literaturrecherche wurden die wichtigsten Themenbegriffe ermittelt und stetig mit der Dokumentation eines Praxisprojektes von Studierenden des Studienganges Informationsmanagement 2018 verglichen. Diese Projektarbeit beschäftigte sich mit der Evaluierung einer Plattform, wodurch Quantencomputer über das Internet erreicht werden können. Basierend auf den Ergebnissen der Recherche und Vergleiche entsteht eine Landkarte des Wissens in der Form einer Concept Map. Diese unterteilt sich in zwei Versionen wobei Version 2 eine Erweiterung der ersten darstellt. In der ersten Version sind alle Begriffe inkludiert, die im ersten Arbeitspaket des Praxisprojektes benötigt wurden um ein Grundverständnis zu entwickeln. Die zweite Version der Concept Map bildet die Finale Version und alle Erkenntnisse ab. Dabei werden alle Begriffe zum Verständnis für Quantenalgorithmen eingearbeitet. Mithilfe dieser Concept Map, ist es möglich das Minimum-Wissen anhand wichtiger Begrifflichkeiten zu extrahieren. Durch die gerichteten Beziehungen zwischen den Begriffen ist es möglich zu erkennen, welche Themen voneinander abhängig sind und daher festzustellen, welches Thema wann wichtig ist.
0-κ-Josephsonkontakte sind faszinierende Bauelemente deren experimentelle Realisierung und Untersuchung in den letzten Jahren erst möglich wurde. Diese Arbeit gliedert sich in die Messung des makroskopischen Quantentunnelns der Josephsonphase in einem 0-κ-Kontakt und die Energielevelspektroskopie an solchen Kontakten. Der 0-κ-Josephsonkontakt wird dabei durch einen „gewöhnlichen“ Nb-AlOx-Nb-Kontakt mit einem Strominjektorpaar realisiert. Durch Anlegen eines Injektorstromes lässt sich eine Phasendiskontinuität κ = π einstellen. Dadurch wird das System in einen entarteten Grundzustand gebracht, in dem zwei kritische Ströme Ic± gemessen werden können. Diese beiden kritischen Ströme sind charakteristisch für einen nicht allzu langen 0-κ-Kontakt, dessen räumlich gemittelte Phase zwei Grundzustandswerte ±φ in einem effektiven Doppelmuldenpotenzial annehmen kann. Durch Variieren des Injektorstromes in einem kleinen Bereich um dieses Minimum κ = π ± ε, lässt sich der Abstand der Werte der beiden kritischen Ströme Ic± beliebig einstellen. Für diese beiden kritischen Ströme kann nun der Escapeprozess sowohl im thermischen als auch im quantenmechanischen Regime untersucht werden. Dieser Escapeprozess kann im Bild des Teilchens im gekippten Waschbrettpotenzials beschrieben werden. Das Waschbrettpotenzial wird dabei durch Anlegen eines Biasstromes solange verkippt, bis die Barriere klein genug ist, dass das Teilchen aufgrund thermischer oder quantenmechanischer Fluktuationen über oder durch die Barriere entkommen kann. Die dafür benötigte Energie wird im Falle eines thermischen Escapeprozesses als Aktivierungsenergie bezeichnet und kann mittels Messung der Schaltwahrscheinlichkeit des Kontaktes statistisch bestimmt und mit theoretischen Modellen in verschiedenen Dämpfungsregimes beschrieben werden. Weiterhin wurden Messungen der Temperaturabhängigkeit der Aktivierungsenergie durchgeführt. Unterhalb der Crossover-Temperatur T* vom thermischen ins quantenmechanische Regime, bei diesen Kontakten ist T* ≈ 175mK, wird der Escapeprozess vom makroskopischen Quantentunneln dominiert. Dies spiegelt sich in einer Sättigung der Verteilungsbreite der Schaltstatistikhistogramme wieder und ist ein erster Hinweis auf das Erreichen des quantenmechanischen Regimes. Es wurden weitere Messungen zur Abhängigkeit der Verteilungsbreite vom angelegten Injektorstrom durchgeführt und somit weitere Belege für das makroskopische Quantentunneln gesammelt. Jedoch konnten diese Messungen noch nicht mit den derzeit vorliegenden, theoretischen Vorhersagen in Einklang gebracht werden. Neben den Messungen zum makroskopischen Quantentunneln wurden Spektroskopiemessungen der Energieniveaus, die sich innerhalb der Potenzialmulde ausbilden, durchgeführt. Zunächst wurde die Plasmafrequenz der untersuchten Kontakte experimentell bestimmt und nach parasitären Resonanzen gesucht. Anschließend wurden die Messungen zur Energielevelspektroskopie durchgeführt. In diesen Messungen traten interessante Strukturen auf, die Hinweise für die Anregung der Phase in höhere Energieniveaus innerhalb des Potenzialminimums sind. Da die auftretenden Strukturen weder mit klassischen Simulationen, noch mit dem Auftreten von Störresonanzen erklärbar sind, deutet vieles darauf hin, dass der Escape der Josephsonphase aus dem Grundzustand und höheren, angeregten Zuständen mittels spektroskopischen Untersuchungen nachgewiesen wurde. Deshalb ist ein Vergleich mit quantenmechanischen Simulationen nötig, welcher bisher, aufgrund der fehlenden quantenmechanischen Berechnungen, noch nicht durchgeführt werden konnte. Die in dieser Arbeit vorgestellten Experimente geben erste, klare Hinweise auf das quantenmechanische Verhalten von 0-κ-Josephsonkontakten, konnten jedoch bisher noch nicht mit den theoretischen Modellen zufriedenstellend beschrieben werden. Diese Arbeit konnte dennoch eine Grundlage für weitere Untersuchungen des quantenmechanischen Verhaltens von 0-κ-Josephsonkontakten schaffen.
Außer der Atomistik in ihrer heutigen Form ist noch eine zweite Methode in der theoretischen Physik üblich, nämlich die Darstellung eines möglichst eng begrenzten Tatsachengebietes durch Differentialgleichungen. Wir wollen sie die Phänomenologie auf mathematisch-physikalischer Grundlage nennen. Da dieselbe ein neues Bild der Tatsachen gibt und es selbstverständlich vorteilhaft ist, möglichst viele Bilder zu besitzen, so ist sie natürlich neben der Atomistik in deren heutiger Gestalt von hohem Werte. Eine andere Phänomenologie, welche ich die energetische nennen möchte, wird später zur Sprache kommen. Man hat nun oft die Ansicht ausgesprochen, daß die nach der phänomenologischen Methode erhaltenen Bilder aus inneren Gründen den Vorzug vor denen der Atomistik verdienen.