Abstract Mit Hilfe des Dichtematrixkalküls der Quantenstatistik wird die Entropie für verschiedene Spinsysteme, die sich unter dem gleichzeitigen Einfluß eines konstanten und eines hochfrequenten Magnetfeldes in stationären Nichtgleichgewichtszuständen befinden, explizit berechnet. Nach einer Diskussion der Begriffe Entropie und Temperatur in der Thermodynamik irreversibler Prozesse wird dann die Unverträglichkeit einer Entropiedefinition nach Wangsness mit dem üblichen Entropiebegriff bewiesen und gezeigt, daß das Prinzip der minimalen Entropieerzeugung in Anwendung auf magnetische Kernresonanzerscheinungen nicht ohne weiteres gilt.