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The European Physical Journal A

Zur Behandlung des quantenmechanischen Vielteilchenproblems mit Hilfe von Mehrteilchenfunktionen

Ekkehart Kr�ner, F. Hofelich

Published Jun 1, 1960• 3 citations
Publisher
DOI
10.1007/bf01349366

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This thesis is devoted to new numerical approaches for the treatment of strongly correlated systems: The dual fermion perturbation theory is generalized to much broader scope, which is not limited to the treatment of correlated lattice models. By considering three different problems, it is shown that the dual fermion scheme is a formalism, which allows to perform a perturbation expansion around an exactly solvable reference system, which has been optimized for the investigation of the particular physical situation. The three examples are: -The superperturbation impurity solver for quantum impurity problems. Here a finite size system, which can be solved using exact diagonalization, is used to approximate a bath with a continuous energy spectrum. Several exact limits of the approach are discussed and a way to directly compute the density of states on the real axis is introduced. The meaning of the reference system is analyzed in terms of the Kondo problem and a possible application as a solver for the DMFT is discussed. At the end of the chapter a renormalization procedure is formulated, which alleviates the non-causality problem, that can occur at low temperatures. -The variational lattice approach (VLA). The VLA is a variant of the classical dual fermion approach, which also utilizes exact diagonalization as an impurity solver for the reference system. Using this approach the Mott metal insulator transition is analyzed and the results are compared to a previous CDMFT study. By employing Pade analytic continuation the pseudogap formation in the bad-metal regime is investigated. -The superperturbation impurity solver for quantum impurity problems out of equilibrium. At the end of the thesis the dual approach is generalized to systems out of equilibrium within the Keldysh framework. A discretization scheme for the numerical treatment is discussed and first results are presented. Diese Arbeit ist neuen numerischen Ansatzen fur die Behandlung von stark korrelierten Systemen gewidmet. Die Methode der dualen Fermionen wird in ihrem Bedeutungsrahmen erweitert, der nicht auf die Behandlung von korrelierten Gittermodellen begrenzt sein muss. Anhand von drei Problemstellungen wird gezeigt, dass die duale Storungstheorie ein Formalismus ist, der es erlaubt eine Storungsentwicklung um ein exakt losbares Bezugssystem zu formulieren, welches fur die Untersuchung des vorliegenden physikalischen Problems optimiert wurde. Die drei Beispiele sind: -Das Superperturbations Verfahren zur Losung von quantenmechanischen Storstellenproblemen. Hierbei wird eine Naherung fur eine Storstelle in einem Bad mit kontinuierlichem Energiespektrum mit Hilfe eines Bades endlicher Grose konstruiert, welches dann durch exakte Diagonalisierung gelost werden kann. Danach werden mehrere exakte Grenzfalle der Theorie erortert und eine Methode zur direkten Berechnung der Zustandsdichte auf der reellen Achse vorgestellt. Die Bedeutung des Referenzsystems wird im Kontext des Kondo Problems analysiert und eine Anwendung der Methode als Losungsverfahren fur die dynamische Molekularfeldtheorie diskutiert. Am Ende des Kapitels wird ein Renormierungsverfahren eingefuhrt, das Nicht-Kausalitatsprobleme, die bei tiefen Temperaturen auftreten konnen, behebt. -Die Variations-Gitter Naherung (VLA). VLA ist eine Variante des klassischen Ansatzes dualer Fermionen, welche auch exakte Diagonalisierung zum Losen des Storstellenproblems einsetzt. Mit Hilfe dieser Methode wurde der Mott Ubergang analysiert und mit den Ergebnissen fruherer CDMFT Untersuchungen verglichen. Um die Pseudo-Bandlucke im metallischen Regime zu untersuchen, wurde eine analytische Fortsetzung mit Hilfe von Pade auf die reelle Achse durchgefuhrt. -Das Superperturbations Verfahren zur Losung von quantenmechanischen Storstellenproblemen im Nichtgleichgewicht. Am Ende der Arbeit wird der Ansatz der dualen Fermionen auf Nichtgleichgewichts Systeme verallgemeinert. Dies wird mit Hilfe der Keldysh Theorie bewerkstelligt. Ein Schema zur numerischen Behandlung der auftretenden Grosen wird eingefuhrt und erste Ergebnisse werden prasentiert.

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Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung von quantenmechanischen und klassischen Markov-Prozessen und deren Anwendung im Bereich der stark korrelierten Vielteilchensysteme. Unter einem Markov-Prozess versteht man eine spezielle Art eines stochastischen Prozesses, dessen weitere dynamische Entwicklung unabhängig ist von der Vorgeschichte seiner Entwicklung und nur von der derzeitigen Konfiguration abhängt. Die Anwendung von Markov-Prozessen im Bereich der statistischen Mechanik von klassischen Vielteilchensystemen hat eine lange Geschichte. Markov-Prozesse dienen nicht nur der Beschreibung der Dynamik von stochastischen Systemen, sondern liefern vielmehr auch eine sehr praktische Methode, mit dereren Hilfe grundlegende Eigenschaften komplexer Vielteilchenprobleme in Form eines probabilistischen Algorithmus berechnet werden können. Ziel dieser Arbeit ist es das Verhalten von quantenmechanischen Markov Prozessen, dies sind Markov-Prozesse, welchen ein quantenmechanischer Konfigurationsraum zu Grunde liegt, zu untersuchen und mit deren Hilfe komplexe Vielteilchensysteme besser zu verstehen. Darüber hinaus formulieren wir einen Quantenalgorithmus, mit dessen Hilfe es möglich ist, die thermischen- und Grundzustandseigenschaften von quantenmechanischen Vielteilchensystemen zu berechnen. Nachdem wir eine kurze Einführung in das Feld der quantenmechanischen Markov-Prozesse gegeben haben, untersuchen wir deren Konvergenzeigenschaften. Wir finden Schranken für die Konvergenzraten der quantenmechanischen Prozesse, basierend auf einer Verallgemeinerung von geometrischen Schranken, welche für klassische Prozesse gefunden wurden. Wir verallgemeinern ein Abstandsmaß, die Chi-Quadrat Divergenz für nicht kommutative Wahrscheinlichkeitsräume, welches unseren Untersuchungen zu Grunde liegt. Diese Divergenz ermöglicht auch eine Verallgemeinerung der detaillierten Balance für quantenmechanische Prozesse. Danach konstruieren wir den Quantenalgorithmus, der als natürliche Verallgemeinerung des Metropolisalgorithmus für quantenmechanische Hamiltonoperatoren verstanden werden kann. Wir beabsichtigen damit zu zeigen, dass ein Quantencomputer in der Lage ist, als universeller Quantensimulator zu fungieren, welcher nicht nur die Dynamik eines Quantensystems beschreiben kann, sondern auch den Zugang zu statischen Berechnungen ermöglicht. Danach untersuchen wir die Korrelationseigenschaften von klassischen Nichtgleichgewichtszuständen mit Methoden der Quanteninformationstheorie. Wir konstruieren eine Klasse von Matrix-Produkt-Zuständen, deren Korrelationen anhand von klassischen Markov-Prozessen verstanden werden können. Schließlich untersuchen wir die Transporteigenschaften eines stationären Nichtgleichgewichtszustandes. Die dynamische Gleichung ist so konstruiert, dass der Transport je nach Parameterwahl entweder hauptsächlich stochastisch oder hauptsächlich kohärent stattfindet. Wir können somit die unterschiedlichen Formen des Transports innerhalb eines Modells miteinander vergleichen.

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Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung von quantenmechanischen und klassischen Markov-Prozessen und deren Anwendung im Bereich der stark korrelierten Vielteilchensysteme. Unter einem Markov-Prozess versteht man eine spezielle Art eines stochastischen Prozesses, dessen weitere dynamische Entwicklung unabhängig ist von der Vorgeschichte seiner Entwicklung und nur von der derzeitigen Konfiguration abhängt. Die Anwendung von Markov-Prozessen im Bereich der statistischen Mechanik von klassischen Vielteilchensystemen hat eine lange Geschichte. Markov-Prozesse dienen nicht nur der Beschreibung der Dynamik von stochastischen Systemen, sondern liefern vielmehr auch eine sehr praktische Methode, mit dereren Hilfe grundlegende Eigenschaften komplexer Vielteilchenprobleme in Form eines probabilistischen Algorithmus berechnet werden können. Ziel dieser Arbeit ist es das Verhalten von quantenmechanischen Markov Prozessen, dies sind Markov-Prozesse, welchen ein quantenmechanischer Konfigurationsraum zu Grunde liegt, zu untersuchen und mit deren Hilfe komplexe Vielteilchensysteme besser zu verstehen. Darüber hinaus formulieren wir einen Quantenalgorithmus, mit dessen Hilfe es möglich ist, die thermischen- und Grundzustandseigenschaften von quantenmechanischen Vielteilchensystemen zu berechnen. Nachdem wir eine kurze Einführung in das Feld der quantenmechanischen Markov-Prozesse gegeben haben, untersuchen wir deren Konvergenzeigenschaften. Wir finden Schranken für die Konvergenzraten der quantenmechanischen Prozesse, basierend auf einer Verallgemeinerung von geometrischen Schranken, welche für klassische Prozesse gefunden wurden. Wir verallgemeinern ein Abstandsmaß, die Chi-Quadrat Divergenz für nicht kommutative Wahrscheinlichkeitsräume, welches unseren Untersuchungen zu Grunde liegt. Diese Divergenz ermöglicht auch eine Verallgemeinerung der detaillierten Balance für quantenmechanische Prozesse. Danach konstruieren wir den Quantenalgorithmus, der als natürliche Verallgemeinerung des Metropolisalgorithmus für quantenmechanische Hamiltonoperatoren verstanden werden kann. Wir beabsichtigen damit zu zeigen, dass ein Quantencomputer in der Lage ist, als universeller Quantensimulator zu fungieren, welcher nicht nur die Dynamik eines Quantensystems beschreiben kann, sondern auch den Zugang zu statischen Berechnungen ermöglicht. Danach untersuchen wir die Korrelationseigenschaften von klassischen Nichtgleichgewichtszuständen mit Methoden der Quanteninformationstheorie. Wir konstruieren eine Klasse von Matrix-Produkt-Zuständen, deren Korrelationen anhand von klassischen Markov-Prozessen verstanden werden können. Schließlich untersuchen wir die Transporteigenschaften eines stationären Nichtgleichgewichtszustandes. Die dynamische Gleichung ist so konstruiert, dass der Transport je nach Parameterwahl entweder hauptsächlich stochastisch oder hauptsächlich kohärent stattfindet. Wir können somit die unterschiedlichen Formen des Transports innerhalb eines Modells miteinander vergleichen.