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Birkhäuser Basel eBooks

Ein Gewebe aus Licht und Materie

Theo Mayer-Kuckuk

Published Jan 1, 1989• 0 citations
Publisher

Abstract

Der große Niels Bohr, der 1913 das erste Atommodell erfand, besaß ein Landhaus in Dänemark. Ein Besucher, der zum Wochenende eingeladen war, bemerkte ein Hufeisen an Bohrs Tür. «Glauben Sie an so etwas?», fragte er erstaunt. «Keinesfalls», erwiderte Bohr, «aber man hat mir gesagt, daß es auch Glück bringt, wenn man nicht daran glaubt!»

DOI
10.1007/978-3-0348-5273-9_5

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Über der Eingangstür des Landhauses von Niels Bohr war ein Hufeisen an die Wand genagelt. Dies soll einen Besucher zu der Frage angeregt haben: „Herr Professor Bohr, Sie glauben doch nicht allen Ernstes daran, daß ein Hufeisen über dem Eingang Ihrem Heim Glück bringt?“ „Nein“, war die Antwort Bohrs, „ich halte bestimmt nichts von diesem Aberglauben. Aber wissen Sie“, fügte er hinzu, „man sagt, es bringe auch dann Glück, wenn man gar nicht daran glaubt.“

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Die erste Theorie, die die wichtigsten Eigenschaften des Wasserstoffatoms erfolgreich beschrieb, wurde 1913 von Niels Bohr vorgeschlagen. Bohr wandte Quantenideen auf die Atomstruktur an und erhielt ein Modell, das trotz seiner gravierenden Mängel und seiner späteren Ersetzung durch eine quantenmechanische Beschreibung von größerer Genauigkeit als ein relativ anschauliches Bild des Atoms weiterverwendet wird. Es ist zwar im allgemeinen nicht unsere Absicht, Hypothesen ausführlich zu behandeln, die aufgegeben werden mußten, doch werden wir Bohrs Theorie des Wasserstoffatoms diskutieren, weil es beim Übergang zur Quantentheorie des Atoms behilflich ist. neshalb unterscheidet sich unsere Darstellung der Bohrschen Theorie etwas von der, die Bohr selbst gegeben hat, alle Resultate sind jedoch identisch.

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