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Vereinheitlichte Physikalische Korrespondenz (UPC)

Walter Moosbrugger

Published Jul 27, 2026• 0 citations
Publisher

Abstract

„Aktualisierung ausstehend“ Die Vereinheitlichte Physikalische Korrespondenz (VPK) stellt die aktuelle Weiterentwicklung des Monistischen Kontinuum‑Modells (MCM) dar und beschreibt die operatorielle Projektion der diskreten Wirbelbasis auf die physikalischen Grenzfälle der Quantenmechanik (QM) und der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART).Die Theorie zeigt, dass beide kontinuierlichen Beschreibungen aus denselben diskreten Zustandsräumen und derselben Operatorbasis hervorgehen. Die VPK formuliert diese Korrespondenz erstmals vollständig funktoriell und mathematisch geschlossen, wodurch eine einheitliche Struktur für spektrale, topologische und dynamische Phänomene entsteht. Dieses Dokument bildet die Referenzversion der VPK und dient als Grundlage für weitere Arbeiten innerhalb der MCM‑Reihe. Es umfasst die formale Struktur der Wirbelbasis, die Operatoralgebra, die spektralen und topologischen Projektionen sowie die daraus entstehenden physikalischen Signaturen. Die VPK zeigt, wie aus einer einzigen diskreten Architektur die bekannten kontinuierlichen Theorien emergieren und liefert damit einen konsistenten Rahmen für eine vereinheitlichte physikalische Beschreibung. MCM – Masterdokument (10.5281/zenodo.22130345)

DOI
10.5281/zenodo.21617066

Related papers

Elektronenverschränkung (EE)

Walter Moosbrugger

EE_V05 führt eine verfeinerte und erweiterte Darstellung der Elektronenverschränkung innerhalb des Monistic Continuum Model (MCM) ein. Im Vergleich zu EE_V04 verbessert diese Version die mathematische Klarheit, strukturelle Konsistenz und konzeptionelle Zugänglichkeit des kontinuum‑geometrischen Rahmens. Das Kontinuumsfeld, die Operatordefinitionen und die Korrelationsstrukturen wurden über alle Abschnitte hinweg vereinheitlicht und präziser formuliert. Die wichtigsten Aktualisierungen umfassen: • Eine klarere und kohärentere Formulierung des Kontinuumsfeldes C und des Organisationsraums ΛΩ. • Eine präzisere Beschreibung des nichtlokalen Operators Dnl und seiner Rolle bei der Erzeugung nicht‑trennbarer Korrelationskerne. • Ein erweitertes und neu formuliertes Haupttheorem, das ein transparentes spektrales Argument für kontinuuminduzierte Verschränkung liefert. • Ein neu hinzugefügtes Abstract, das die zentralen Beiträge von EE_V05 zusammenfasst. • Ein umfassendes Glossar der verwendeten Symbole und Konzepte zur Verbesserung der Lesbarkeit und formalen Konsistenz. • Überarbeitete Diskussions‑ und Schlussabschnitte mit verbesserten Vergleichen zu QM, QFT, GR, GRW, Everett und relationaler QM. • Eine harmonisierte Dokumentstruktur und Abschnittsreihenfolge, die den Konventionen der MCM‑Serie entspricht. EE_V05 bietet somit eine vollständigere, kohärentere und technisch präzisere Darstellung der Elektronenverschränkung als geometrisches und dynamisches Phänomen, das aus dem Kontinuumsubstrat des MCM hervorgeht. MCM – Masterdokument (10.5281/zenodo.22130345)

•Aug 13, 2026•0 citations

Relationale Felddynamik LV – Perspektivität, Skalenvarianz und die Unabschließbarkeit physikalischer Systeme

Enno Matthiesen

Relationale Felddynamik LV – Perspektivität, Skalenvarianz und die Unabschließbarkeit physikalischer Systeme Diese Arbeit ergänzt die in Relationale Felddynamik LIV formulierte axiomatische und phasenabhängige Dynamik kohärenzbasierter Systeme um eine grundlegende Einordnung ihrer erkenntnistheoretischen Grenzen. Während LIV eine skaleninvariante Dynamik aus Verstärkung, Zerfall und räumlicher Umverteilung herleitet, untersucht die vorliegende Arbeit die strukturellen Bedingungen physikalischer Beschreibung selbst. Es wird gezeigt, dass physikalische Modelle notwendigerweise perspektivisch, skalenabhängig und an konkrete Beobachtungsbedingungen gebunden sind. Die Wahl der beschriebenen Größen sowie die Struktur des Messaufbaus bestimmen, welche Aspekte der zugrunde liegenden Dynamik sichtbar werden. Die Trennung zwischen beobachtetem System und Beobachter wird dabei als effektive Beschreibung verstanden, nicht als fundamentale Eigenschaft physikalischer Realität. Ein zentrales Ergebnis ist, dass physikalische Theorien nicht als vollständige Repräsentationen der Realität interpretiert werden können, sondern als strukturierte Annäherungen innerhalb eines offenen, relationalen Systems. Die Arbeit erweitert somit nicht die formale Struktur der Theorie, sondern deren Einordnung und Interpretation und bildet gemeinsam mit LIV den theoretischen Kern der Reihe Relationale Felddynamik.

•Apr 4, 2026•0 citations

Superposition, Verschränkung und Instanziierung – Eine begriffliche Einordnung der Quantenmechanik im Rahmen des Zeit–Energie–Universums

Enrico Johne

Die vorliegende Arbeit bietet eine begriffliche Einordnung zentraler Konzepte der Quantenmechanik im Rahmen des Zeit–Energie–Universums (ZEU). Im Mittelpunkt stehen die Begriffe Superposition, Verschränkung und Wellenkollaps sowie deren Zusammenhang mit dem Konzept der Instanziierung. Ziel ist es nicht, zusätzliche physikalische Mechanismen einzuführen oder bestehende Theorien zu modifizieren, sondern bekannte Phänomene unter einem einheitlichen begrifflichen Gesichtspunkt zu betrachten. Dabei werden quantenmechanische Zustände als Struktur möglicher Instanziierungen verstanden, deren Festlegung nicht als physikalischer Prozess, sondern als logische Bestimmbarkeit innerhalb einer Ordnung eingeordnet wird. Die Betrachtung knüpft an den im ZEU entwickelten begrifflichen Rahmen an und versteht sich als dessen Anwendung auf ein konkretes physikalisches Feld. Sie bietet damit eine Perspektive, die es ermöglicht, bekannte physikalische Phänomene im Zusammenhang von Möglichkeit und Bestimmtheit neu zu betrachten und innerhalb dieses Rahmens weiter zu untersuchen.

•May 4, 2026•0 citations

Mathematische Grundlagen der Schrödingergleichung für das Wasserstoffatom

Barbara Mayer

Die Schrödingergleichung stellt ein zentrales Fundament der Quantenmechanik dar und bildet damit eine wesentliche Grundlage der modernen Physik und Chemie. Sie ermöglicht die mathematische Beschreibung und Vorhersage mikroskopischer physikalischer Systeme. Die vorliegende Arbeit untersucht die mathematischen Grundlagen der zeitunabhängigen Schrödingergleichung und deren Anwendung auf das Wasserstoffatom. Dabei werden zentrale mathematische Konzepte wie der Laplace-Operator, Kugelflächenfunktionen, Legendre-Polynome, Laguerre-Polynome sowie die Struktur vonWellenfunktionen erläutert und auf ihre Bedeutung für die zeitunabhängige Schrödingergleichung eingegangen. Im Fokus steht die Lösung der Schrödingergleichung in Kugelkoordinaten und die daraus resultierende Separation der Variablen, die zur Einführung der Quantenzahlen führt. Deren mathematische Bedeutung sowie ihre physikalisch-chemische Interpretation werden besprochen. Darüber hinaus wird gezeigt, wie aus der zeitunabhängigen Schrödingergleichung der Grundzustandsenergieeigenwert für das Wasserstoffatom von −13, 6eV mathematisch hergeleitet werden kann. Die Arbeit verdeutlicht, wie chemische Interpretationen innerhalb der Quantenmechanik durch mathematische Strukturen begründet und strukturiert werden.

•Jan 1, 2026•0 citations

Funktionalmethoden und Abbildungen dissipativer Quantensysteme

Holger Baur

Im ersten Abschnitt dieser Arbeit versuchen wir, die algebraische Struktur, welche im Rahmen der dissipativen Quantenmechanik unter Verwendung des Influenzfunktionals auftritt, herauszuarbeiten. Dies erlaubt uns einen tieferen Einblick in ansonsten unübersichtliche und langwierige Rechenschritte, speziell im Realzeitformalismus, und ermöglicht uns eine leichtere Identifikation der dabei auftretenden Terme und deren Ursprung aus dem zugrunde liegenden Modell als auch deren physikalische Bedeutung. Die verwendeten Methoden haben wir soweit als möglich in konsistenter und anschaulicher Form eingeführt, so dass diese Arbeit ohne spezielle Kenntnis des Gebietes der dissipativen Quantenmechanik gelesen werden kann. Besonderen Wert haben wir auf den Übergang von der quantenmechanischen auf die klassische Beschreibung von dissipativen Vorgängen gelegt, da ein Verständnis dieses Übergangs eine tiefere Einsicht in den Messprozess liefert. In der selben Weise ist damit auch der Übergang von der mikroskopischen - durch die Quantenmechanik beschriebenen - Welt in die makroskopische Welt verbunden, welche den Gesetzen der klassischen Mechanik folgt. Zusätzlich zeigen wir, wie die Resultate der Influenzfunktionalmethode stochastisch interpretiert werden können, was einen leichteren Vergleich mit der bekannten quantenmechanischen Zeitentwicklung durch die Schrödingergleichung erlaubt. Im weiteren betrachten wir die sogenannte Tight-Binding Näherung von Modellen, bei welchen sich der Hamiltonraum für die Systembeschreibung im wesentlichen durch diskrete Eigenzustände des Ortsoperators ausdrücken lässt und Übergänge zwischen diesen Zuständen unterdrückt sind, wodurch eine Propagation entweder durch ein Tunneln oder durch thermische Anregung erfolgt. Im Rahmen der dissipativen Quantenmechanik bringt diese Methode eine immense Vereinfachung in der effektiven Beschreibung des Systems, da Anstelle einer ganzen Historie von Systempfaden nur noch die Übergangszeiten mit den entsprechenden Übergängen berücksichtigt werden müssen. Im Bild des Pfadintegralformalismus bedeutet dies, dass Anstelle des Integrals über alle Systempfade ein Produkt von Integrationen über alle möglichen Sprungzeiten mit Sprunggewichten entsprechend des Übergangs rückt, welches analytisch als auch numerisch wesentlich einfacher handzuhaben ist. Innerhalb dieser Näherung wurden dadurch in der Vergangenheit viele beeindruckende analytische Resultate abgeleitet. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Abbildung und dem Zusammenhang von dissipativen Modellen mit Feldmodellen aus der Quantenfeldtheorie und im besonderen der Feldtheorie statistischer Systeme. Der Reiz dieser Abbildungen liegt besonders darin, dass in den letztgenannten Gebieten schon seit Jahrzehnten sehr intensiv die grundlegenden Modelle bearbeitet wurden und vor allem auch nach neuen Methoden gesucht und Forschung dafür betrieben wurde und noch immer Gegenstand der aktuellen Forschung darstellt. Als Beispiel sei in zwei Dimensionen die Invarianz unter konformen Abbildungen genannt, welche immer dann Anwendung findet, wenn Systeme nur lokal wechselwirken und eine Invarianz unter lokaler Umskalierung der Felder zeigen. Bei statistischen Systemen mit lokaler Wechselwirkung zeigt sich dieses Verhalten immer beim Erreichen eines kritischen Punktes, da hier per Definition keine Längenskala ausgezeichnet ist. In zwei Dimensionen führt dies zu einer immensen Einschränkung der möglichen Form von Korrelationsfunktionen und hat zu dem eigenständigen Gebiet der Konformen Feldtheorie geführt, da konforme Abbildungen per Definition die lokale Struktur erhalten (Winkeltreue) und lokal nur zu einer Unskalierung führen. Während in D>2 Dimensionen nur endlich viele Generatoren für konforme Abbildungen existieren, ist deren Anzahl in 2 Dimensionen unendlich. Dies resultiert in einer unendlichen Anzahl von lokalen Erhaltungsgrößen mit den entsprechenden Folgen. Während solche Techniken sehr schnell unanschaulich werden, erlaubt die Abbildung auf dissipative Modelle hier oftmals eine sehr anschauliche Interpretation.

•Jan 1, 2007•0 citations

Funktionale Quantentheorie

Harald Stumpf

Das Ziel der theoretischen Physik ist die Aufstellung eines einheitlichen Axiomensystems mit dessen Symbolen und Verknüpfungsoperationen alle physikalischen Naturvorgänge mathematisch beschrieben und die zugeordneten Observablen berechnet werden können. Zur Annäherung an dieses Ziel bedient man sich Folgen von immer umfassenderen und zugleich differenzierteren Welt- bzw. Materiemodellen, die die Naturvorgänge approximativ beschreiben und in bestimmten Situationen ungültig werden. In der zeitlichen Entwicklung kennzeichnen diese Situationen den experimenteEen und theoretischen Zustand der Physik. Abgesehen von kosmologischen Aspekten wird gegenwärtig die Grenzsituation durch die subatomare Struktur und die Wechselwirkung von Elementarteilchen gegeben. Durch die Umwandlungsprozesse von Elementarteilchen und die theoretische Energie- Massenäquivalenz wird eine Beschreibung durch ein einheitliches Materiemodell nahegelegt. Da dieses auch die Niederenergiephänomene enthalten muß, so muß in ihm die diese Phänomene beschreibende konventionelle Quantentheorie enthalten sein. Dies bedeutet aber nicht, daß die mathematische Struktur dieses Modells mit jener der konventionellen Quantentheorie identisch sein muß. Vielmehr wird man erwarten müssen, daß die konventionelle Quantentheorie einen Spezialfall im Sinne eines Korrespondenzprinzips darstellt, wie auf einer Stufe tiefer die klassische Mechanik korrespondenzmäßig in der Quantenmechanik enthalten ist. Es liegt daher nahe, einen mathematischen Formalismus zu suchen, der die konventionelle Quantentheorie enthält, aber so flexibel ist, daß er auch Abänderungen zuläßt. Dieser Formalismus ist die funktionale Quantentheorie. Ihre Formulierung und Begründung soll im folgenden kurz dargestellt werden.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1971•10 citations
„Aktualisierung ausstehend“ Die Vereinheitlichte Physikalische Korrespondenz (VPK) stellt die aktuelle Weiterentwicklung des Monistischen Kontinuum‑Modells (MCM) dar und beschreibt die operatorielle Projektion der diskreten Wirbelbasis auf die physikalischen Grenzfälle der Quantenmechanik (QM) und der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART).Die Theorie zeigt, dass beide kontinuierlichen Beschreibungen aus denselben diskreten Zustandsräumen und derselben Operatorbasis hervorgehen. Die VPK formuliert diese Korrespondenz erstmals vollständig funktoriell und mathematisch geschlossen, wodurch eine einheitliche Struktur für spektrale, topologische und dynamische Phänomene entsteht. Dieses Dokument bildet die Referenzversion der VPK und dient als Grundlage für weitere Arbeiten innerhalb der MCM‑Reihe. Es umfasst die formale Struktur der Wirbelbasis, die Operatoralgebra, die spektralen und topologischen Projektionen sowie die daraus entstehenden physikalischen Signaturen. Die VPK zeigt, wie aus einer einzigen diskreten Architektur die bekannten kontinuierlichen Theorien emergieren und liefert damit einen konsistenten Rahmen für eine vereinheitlichte physikalische Beschreibung. MCM – Masterdokument (10.5281/zenodo.22130345)
EE_V05 führt eine verfeinerte und erweiterte Darstellung der Elektronenverschränkung innerhalb des Monistic Continuum Model (MCM) ein. Im Vergleich zu EE_V04 verbessert diese Version die mathematische Klarheit, strukturelle Konsistenz und konzeptionelle Zugänglichkeit des kontinuum‑geometrischen Rahmens. Das Kontinuumsfeld, die Operatordefinitionen und die Korrelationsstrukturen wurden über alle Abschnitte hinweg vereinheitlicht und präziser formuliert. Die wichtigsten Aktualisierungen umfassen: • Eine klarere und kohärentere Formulierung des Kontinuumsfeldes C und des Organisationsraums ΛΩ. • Eine präzisere Beschreibung des nichtlokalen Operators Dnl und seiner Rolle bei der Erzeugung nicht‑trennbarer Korrelationskerne. • Ein erweitertes und neu formuliertes Haupttheorem, das ein transparentes spektrales Argument für kontinuuminduzierte Verschränkung liefert. • Ein neu hinzugefügtes Abstract, das die zentralen Beiträge von EE_V05 zusammenfasst. • Ein umfassendes Glossar der verwendeten Symbole und Konzepte zur Verbesserung der Lesbarkeit und formalen Konsistenz. • Überarbeitete Diskussions‑ und Schlussabschnitte mit verbesserten Vergleichen zu QM, QFT, GR, GRW, Everett und relationaler QM. • Eine harmonisierte Dokumentstruktur und Abschnittsreihenfolge, die den Konventionen der MCM‑Serie entspricht. EE_V05 bietet somit eine vollständigere, kohärentere und technisch präzisere Darstellung der Elektronenverschränkung als geometrisches und dynamisches Phänomen, das aus dem Kontinuumsubstrat des MCM hervorgeht. MCM – Masterdokument (10.5281/zenodo.22130345)
Relationale Felddynamik LV – Perspektivität, Skalenvarianz und die Unabschließbarkeit physikalischer Systeme Diese Arbeit ergänzt die in Relationale Felddynamik LIV formulierte axiomatische und phasenabhängige Dynamik kohärenzbasierter Systeme um eine grundlegende Einordnung ihrer erkenntnistheoretischen Grenzen. Während LIV eine skaleninvariante Dynamik aus Verstärkung, Zerfall und räumlicher Umverteilung herleitet, untersucht die vorliegende Arbeit die strukturellen Bedingungen physikalischer Beschreibung selbst. Es wird gezeigt, dass physikalische Modelle notwendigerweise perspektivisch, skalenabhängig und an konkrete Beobachtungsbedingungen gebunden sind. Die Wahl der beschriebenen Größen sowie die Struktur des Messaufbaus bestimmen, welche Aspekte der zugrunde liegenden Dynamik sichtbar werden. Die Trennung zwischen beobachtetem System und Beobachter wird dabei als effektive Beschreibung verstanden, nicht als fundamentale Eigenschaft physikalischer Realität. Ein zentrales Ergebnis ist, dass physikalische Theorien nicht als vollständige Repräsentationen der Realität interpretiert werden können, sondern als strukturierte Annäherungen innerhalb eines offenen, relationalen Systems. Die Arbeit erweitert somit nicht die formale Struktur der Theorie, sondern deren Einordnung und Interpretation und bildet gemeinsam mit LIV den theoretischen Kern der Reihe Relationale Felddynamik.
Die vorliegende Arbeit bietet eine begriffliche Einordnung zentraler Konzepte der Quantenmechanik im Rahmen des Zeit–Energie–Universums (ZEU). Im Mittelpunkt stehen die Begriffe Superposition, Verschränkung und Wellenkollaps sowie deren Zusammenhang mit dem Konzept der Instanziierung. Ziel ist es nicht, zusätzliche physikalische Mechanismen einzuführen oder bestehende Theorien zu modifizieren, sondern bekannte Phänomene unter einem einheitlichen begrifflichen Gesichtspunkt zu betrachten. Dabei werden quantenmechanische Zustände als Struktur möglicher Instanziierungen verstanden, deren Festlegung nicht als physikalischer Prozess, sondern als logische Bestimmbarkeit innerhalb einer Ordnung eingeordnet wird. Die Betrachtung knüpft an den im ZEU entwickelten begrifflichen Rahmen an und versteht sich als dessen Anwendung auf ein konkretes physikalisches Feld. Sie bietet damit eine Perspektive, die es ermöglicht, bekannte physikalische Phänomene im Zusammenhang von Möglichkeit und Bestimmtheit neu zu betrachten und innerhalb dieses Rahmens weiter zu untersuchen.
Die Schrödingergleichung stellt ein zentrales Fundament der Quantenmechanik dar und bildet damit eine wesentliche Grundlage der modernen Physik und Chemie. Sie ermöglicht die mathematische Beschreibung und Vorhersage mikroskopischer physikalischer Systeme. Die vorliegende Arbeit untersucht die mathematischen Grundlagen der zeitunabhängigen Schrödingergleichung und deren Anwendung auf das Wasserstoffatom. Dabei werden zentrale mathematische Konzepte wie der Laplace-Operator, Kugelflächenfunktionen, Legendre-Polynome, Laguerre-Polynome sowie die Struktur vonWellenfunktionen erläutert und auf ihre Bedeutung für die zeitunabhängige Schrödingergleichung eingegangen. Im Fokus steht die Lösung der Schrödingergleichung in Kugelkoordinaten und die daraus resultierende Separation der Variablen, die zur Einführung der Quantenzahlen führt. Deren mathematische Bedeutung sowie ihre physikalisch-chemische Interpretation werden besprochen. Darüber hinaus wird gezeigt, wie aus der zeitunabhängigen Schrödingergleichung der Grundzustandsenergieeigenwert für das Wasserstoffatom von −13, 6eV mathematisch hergeleitet werden kann. Die Arbeit verdeutlicht, wie chemische Interpretationen innerhalb der Quantenmechanik durch mathematische Strukturen begründet und strukturiert werden.
Im ersten Abschnitt dieser Arbeit versuchen wir, die algebraische Struktur, welche im Rahmen der dissipativen Quantenmechanik unter Verwendung des Influenzfunktionals auftritt, herauszuarbeiten. Dies erlaubt uns einen tieferen Einblick in ansonsten unübersichtliche und langwierige Rechenschritte, speziell im Realzeitformalismus, und ermöglicht uns eine leichtere Identifikation der dabei auftretenden Terme und deren Ursprung aus dem zugrunde liegenden Modell als auch deren physikalische Bedeutung. Die verwendeten Methoden haben wir soweit als möglich in konsistenter und anschaulicher Form eingeführt, so dass diese Arbeit ohne spezielle Kenntnis des Gebietes der dissipativen Quantenmechanik gelesen werden kann. Besonderen Wert haben wir auf den Übergang von der quantenmechanischen auf die klassische Beschreibung von dissipativen Vorgängen gelegt, da ein Verständnis dieses Übergangs eine tiefere Einsicht in den Messprozess liefert. In der selben Weise ist damit auch der Übergang von der mikroskopischen - durch die Quantenmechanik beschriebenen - Welt in die makroskopische Welt verbunden, welche den Gesetzen der klassischen Mechanik folgt. Zusätzlich zeigen wir, wie die Resultate der Influenzfunktionalmethode stochastisch interpretiert werden können, was einen leichteren Vergleich mit der bekannten quantenmechanischen Zeitentwicklung durch die Schrödingergleichung erlaubt. Im weiteren betrachten wir die sogenannte Tight-Binding Näherung von Modellen, bei welchen sich der Hamiltonraum für die Systembeschreibung im wesentlichen durch diskrete Eigenzustände des Ortsoperators ausdrücken lässt und Übergänge zwischen diesen Zuständen unterdrückt sind, wodurch eine Propagation entweder durch ein Tunneln oder durch thermische Anregung erfolgt. Im Rahmen der dissipativen Quantenmechanik bringt diese Methode eine immense Vereinfachung in der effektiven Beschreibung des Systems, da Anstelle einer ganzen Historie von Systempfaden nur noch die Übergangszeiten mit den entsprechenden Übergängen berücksichtigt werden müssen. Im Bild des Pfadintegralformalismus bedeutet dies, dass Anstelle des Integrals über alle Systempfade ein Produkt von Integrationen über alle möglichen Sprungzeiten mit Sprunggewichten entsprechend des Übergangs rückt, welches analytisch als auch numerisch wesentlich einfacher handzuhaben ist. Innerhalb dieser Näherung wurden dadurch in der Vergangenheit viele beeindruckende analytische Resultate abgeleitet. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Abbildung und dem Zusammenhang von dissipativen Modellen mit Feldmodellen aus der Quantenfeldtheorie und im besonderen der Feldtheorie statistischer Systeme. Der Reiz dieser Abbildungen liegt besonders darin, dass in den letztgenannten Gebieten schon seit Jahrzehnten sehr intensiv die grundlegenden Modelle bearbeitet wurden und vor allem auch nach neuen Methoden gesucht und Forschung dafür betrieben wurde und noch immer Gegenstand der aktuellen Forschung darstellt. Als Beispiel sei in zwei Dimensionen die Invarianz unter konformen Abbildungen genannt, welche immer dann Anwendung findet, wenn Systeme nur lokal wechselwirken und eine Invarianz unter lokaler Umskalierung der Felder zeigen. Bei statistischen Systemen mit lokaler Wechselwirkung zeigt sich dieses Verhalten immer beim Erreichen eines kritischen Punktes, da hier per Definition keine Längenskala ausgezeichnet ist. In zwei Dimensionen führt dies zu einer immensen Einschränkung der möglichen Form von Korrelationsfunktionen und hat zu dem eigenständigen Gebiet der Konformen Feldtheorie geführt, da konforme Abbildungen per Definition die lokale Struktur erhalten (Winkeltreue) und lokal nur zu einer Unskalierung führen. Während in D>2 Dimensionen nur endlich viele Generatoren für konforme Abbildungen existieren, ist deren Anzahl in 2 Dimensionen unendlich. Dies resultiert in einer unendlichen Anzahl von lokalen Erhaltungsgrößen mit den entsprechenden Folgen. Während solche Techniken sehr schnell unanschaulich werden, erlaubt die Abbildung auf dissipative Modelle hier oftmals eine sehr anschauliche Interpretation.
Das Ziel der theoretischen Physik ist die Aufstellung eines einheitlichen Axiomensystems mit dessen Symbolen und Verknüpfungsoperationen alle physikalischen Naturvorgänge mathematisch beschrieben und die zugeordneten Observablen berechnet werden können. Zur Annäherung an dieses Ziel bedient man sich Folgen von immer umfassenderen und zugleich differenzierteren Welt- bzw. Materiemodellen, die die Naturvorgänge approximativ beschreiben und in bestimmten Situationen ungültig werden. In der zeitlichen Entwicklung kennzeichnen diese Situationen den experimenteEen und theoretischen Zustand der Physik. Abgesehen von kosmologischen Aspekten wird gegenwärtig die Grenzsituation durch die subatomare Struktur und die Wechselwirkung von Elementarteilchen gegeben. Durch die Umwandlungsprozesse von Elementarteilchen und die theoretische Energie- Massenäquivalenz wird eine Beschreibung durch ein einheitliches Materiemodell nahegelegt. Da dieses auch die Niederenergiephänomene enthalten muß, so muß in ihm die diese Phänomene beschreibende konventionelle Quantentheorie enthalten sein. Dies bedeutet aber nicht, daß die mathematische Struktur dieses Modells mit jener der konventionellen Quantentheorie identisch sein muß. Vielmehr wird man erwarten müssen, daß die konventionelle Quantentheorie einen Spezialfall im Sinne eines Korrespondenzprinzips darstellt, wie auf einer Stufe tiefer die klassische Mechanik korrespondenzmäßig in der Quantenmechanik enthalten ist. Es liegt daher nahe, einen mathematischen Formalismus zu suchen, der die konventionelle Quantentheorie enthält, aber so flexibel ist, daß er auch Abänderungen zuläßt. Dieser Formalismus ist die funktionale Quantentheorie. Ihre Formulierung und Begründung soll im folgenden kurz dargestellt werden.