Ensembles aus je 1 × 10 6 Atomen bei einer Temperatur von 300 nK.Resonante Absorptionsbildgebung nach freier Expansion erlaubt die Messung aller relevanten Ensembleparameter.Zur Beobachtung von Feshbach-Resonanzen wird die Bose-Fermi-Mischung etwas oberhalb der Quantenentartung in eine optische Dipolfalle umgeladen.In einer solchen Falle können alle Hyperfein-und Zeeman-Zustände des Grundzustands gefangen und gezielt präpariert werden.In zehn stabilen Zustandskombinationen wurden insgesamt 28 s-Wellen-Feshbach-Resonanzen bei Magnetfeldern bis 700 G identiziert 2 .In einer numerischen Simulation konnte aus den gefun- denen Resonanzen und externen spektroskopischen Daten ein umfassendes Modell der 40 K 87 Rb-Wechselwirkung erstellt werden.Dieses Modell erlaubt Vorhersagen für Feshbach-Resonanzen in anderen Kalium-Rubidium-Isotopen, speziell 41 K 87 Rb und 39 K 87 Rb.Durch die genaue Kenntnis des Molekülpotentials wird es in Zukunft möglich sein, schwach gebundene Moleküle, die mit Hilfe von Feshbach-Resonanzen erzeugt werden können, in den absoluten Grundzustand zu überführen.Auÿerdem wird es mit ihrer Hilfe möglich, die heteronukleare Wechselwirkung einzustellen und die Stabilität der Mischung gegen Kollaps und Phasenseparation bei attraktiver und repulsiver Wechselwirkung zu vermessen.Die Laserkühlung von 41 K wird es erlauben, im selben Maÿe quantenentartete Bose-Bose-Mischungen zu untersuchen und die vorhergesagten Feshbach-Resonanzen experimentell zu überprüfen.Insbesondere erlaubt eine Überprüfung Aussagen über die Gültigkeit der häug verwendeten Born-Oppenheimer-Näherung für Molekülpotentiale.