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Akupunktur & Aurikulomedizin

Das Resonanzprinzip Als Grundlage Der Frequenzmedizin — Ein Ausflug In Die Quantenphysik

Sandra Leeb

Published Dec 1, 2023• 1 citation
Publisher
DOI
10.1007/s15009-023-5910-6

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Das quantum Devign entwickelt einen spekulativ-theoretischen Ansatz zur Neuinterpretation zentraler Strukturen der Quantenmechanik auf Grundlage rekursiver physischer Zustandsfortsetzung. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass physische Zustände nicht als statisch bestehende Einheiten verstanden werden, sondern sich fortlaufend in diskreten relationalen Übergängen neu realisieren. Auf dieser Grundlage untersucht das Werk unter anderem Superposition, Verschränkung, Dekohärenz, Messung, Born-Gewichtung, quantenmechanische Phase, Spin, Eichstruktur, den Übergang zur klassischen Welt sowie einen möglichen Zugang zu einem effektiven gravitativen Grenzfall. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterscheidung zwischen Strukturen, die innerhalb des Ansatzes hergeleitet oder strukturell begründet werden, solchen, die als zusätzliche Konsistenzbedingungen eingehen, und Fragen, die auf Ebene der zugrunde liegenden Mikrodynamik ausdrücklich offen bleiben. Dazu gehören insbesondere die Trennung von Dekohärenz und Einzelrealisierung, die Beziehung zwischen Hilbertraumgewicht und mikrodynamischem Outcome-Maß sowie die Frage nach einer rekursiven Auswahl konkreter Fortsetzungen. Das Werk versteht sich nicht als etablierte Alternative zur Standardquantenmechanik, sondern als theoretisches Forschungsprogramm, dessen Tragfähigkeit an innerer Konsistenz, mathematischer Anschlussfähigkeit, Vereinbarkeit mit experimentell bestätigter Quantenphysik und möglichen zukünftigen falsifizierbaren Abweichungen geprüft werden soll. Das quantum Devign untersucht damit die Frage, ob die formalen Strukturen der Quantenmechanik als effektiver Ausdruck einer tieferliegenden rekursiven relationalen Dynamik verstanden werden können.

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Mit Hilfe der Semiotik wird untersucht, wie es der Quantenphysik gelingt, Formeln plausibel zumachen, deren zugrunde liegender physikalischer Sachverhalt nicht einem Alltagsverständnis bzw. einem Verständnis im Sinne der klassischen Physik zugänglich ist. Dabei geht es um eine allgemein anerkannte Art des Verständlichmachens bestimmter physikalischer Formeln jenseits der individuellen Ausprägung von Fähigkeiten des Erklärens und Verstehens, sozialer Phänomene und geschichtlicher Entwicklungen, indem man diesen Formeln jeweils ein bestimmtes Experiment zur Seite stellt. Das Experiment ist dabei so gewählt, dass das physikalische Phänomen, das in der Formel beschrieben wird, im Experiment untersucht wird, so dass sich die Formel dann als Auswertung des Experimentes ergibt. Um den schillernden Begriff des Verständnisses auf das für die Untersuchung Notwendige zu beschränken, wird der Begriff Plausibilisierung eingeführt. In einer hermeneutischen Herangehensweise wird ein geeignetes semiotisches Modell dieser wesentlichen argumentativen Figur der Physik anhand von drei Beispielen physikalischer Phänomene entwickelt: die geradlinige Bewegung eines Körpers mit konstanter Geschwindigkeit für die klassische Physik, das Spektrum des energetisch angeregten Wasserstoffs für die ältere Quantenphysik und die Streuung von Elektronen am Doppelspalt für die moderne Quantenphysik. Für jedes der drei Beispiele lassen sich die betreffende Formel und das zugehörige Experiment jeweils als Zeichen auffassen. Lässt sich die Situation der klassischen Physik gut mit dreistelligen Zeichen erfassen, erweist sich der zweistellige Zeichenbegriff für die Situation der Quantenphysik als adäquater. Die Plausibilisierung als Gefüge dieser beiden Zeichen zwingt nicht zu der Annahme, dass einer Formel als Kompositionen von Elementen der Ausdrucksseite eines gewöhnlichen Textes ein Element auf der Inhaltsseite entspricht. Vielmehr dient die zu plausibilisierende Formel dazu, Elemente der Wirklichkeit auf der Ausdrucks- und Inhaltsseite aufeinander zu beziehen. Die Wirkungsweise des Zeichens in der Plausibilisierung der Quantenphysik ist damit nicht negiert, sondern adäquater als beim gewöhnlichen Text in der Physik. Die Plausibilisierung erlaubt, die semantische Interpretation von Formeln zu relativieren, ohne auf ein Verständnis ihrer zeichenbezogenen Funktionsweise verzichten zu müssen.

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Der Quantenphysiker Herbert Pietschmann beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Phänomen Kommunikation. Der Kommunikationswissenschaftler Erich Hamberger setzt sich seit langem mit der Frage der Adaptierung erkenntnistheoretischer Einsichten der Quantentheorie für die Geistes- und Biowissenschaften auseinander. 2003 begegnen sich die beiden - und staunen über die „verschränkten Erkenntnisinteressen“. 2006 bestreiten sie eine erste gemeinsame universitäre Lehrveranstaltung. 2011 folgt Das Phänomen Kommunikation transdisziplinär betrachtet. Aus ihrer Zusammenarbeit ist dieses Buch entstanden. Naturwissenschaft arbeitet auf der Grundlage des mechanistischen Denkrahmens. Die bisher einzige Ausnahme ist die Quantenphysik. Weder Leben noch Kommunikation ist mittels des mechanistischen Denkrahmens zu verstehen. Auch der Denkrahmen der Quantenphysik reicht dazu nicht aus. Der Bedarf nach adäquatem Denken im Bereich der Kommunikation kann durch quantenphysikalisches Denken NICHT befriedigt werden, jedoch kann dadurch ein Weg aufgezeigt werden, wie ein adäquater Denkrahmen zu gestalten ist.

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Das quantum Devign entwickelt einen spekulativ-theoretischen Ansatz zur Neuinterpretation zentraler Strukturen der Quantenmechanik auf Grundlage rekursiver physischer Zustandsfortsetzung. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass physische Zustände nicht als statisch bestehende Einheiten verstanden werden, sondern sich fortlaufend in diskreten relationalen Übergängen neu realisieren. Auf dieser Grundlage untersucht das Werk unter anderem Superposition, Verschränkung, Dekohärenz, Messung, Born-Gewichtung, quantenmechanische Phase, Spin, Eichstruktur, den Übergang zur klassischen Welt sowie einen möglichen Zugang zu einem effektiven gravitativen Grenzfall. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterscheidung zwischen Strukturen, die innerhalb des Ansatzes hergeleitet oder strukturell begründet werden, solchen, die als zusätzliche Konsistenzbedingungen eingehen, und Fragen, die auf Ebene der zugrunde liegenden Mikrodynamik ausdrücklich offen bleiben. Dazu gehören insbesondere die Trennung von Dekohärenz und Einzelrealisierung, die Beziehung zwischen Hilbertraumgewicht und mikrodynamischem Outcome-Maß sowie die Frage nach einer rekursiven Auswahl konkreter Fortsetzungen. Das Werk versteht sich nicht als etablierte Alternative zur Standardquantenmechanik, sondern als theoretisches Forschungsprogramm, dessen Tragfähigkeit an innerer Konsistenz, mathematischer Anschlussfähigkeit, Vereinbarkeit mit experimentell bestätigter Quantenphysik und möglichen zukünftigen falsifizierbaren Abweichungen geprüft werden soll. Das quantum Devign untersucht damit die Frage, ob die formalen Strukturen der Quantenmechanik als effektiver Ausdruck einer tieferliegenden rekursiven relationalen Dynamik verstanden werden können.
Mit Hilfe der Semiotik wird untersucht, wie es der Quantenphysik gelingt, Formeln plausibel zumachen, deren zugrunde liegender physikalischer Sachverhalt nicht einem Alltagsverständnis bzw. einem Verständnis im Sinne der klassischen Physik zugänglich ist. Dabei geht es um eine allgemein anerkannte Art des Verständlichmachens bestimmter physikalischer Formeln jenseits der individuellen Ausprägung von Fähigkeiten des Erklärens und Verstehens, sozialer Phänomene und geschichtlicher Entwicklungen, indem man diesen Formeln jeweils ein bestimmtes Experiment zur Seite stellt. Das Experiment ist dabei so gewählt, dass das physikalische Phänomen, das in der Formel beschrieben wird, im Experiment untersucht wird, so dass sich die Formel dann als Auswertung des Experimentes ergibt. Um den schillernden Begriff des Verständnisses auf das für die Untersuchung Notwendige zu beschränken, wird der Begriff Plausibilisierung eingeführt. In einer hermeneutischen Herangehensweise wird ein geeignetes semiotisches Modell dieser wesentlichen argumentativen Figur der Physik anhand von drei Beispielen physikalischer Phänomene entwickelt: die geradlinige Bewegung eines Körpers mit konstanter Geschwindigkeit für die klassische Physik, das Spektrum des energetisch angeregten Wasserstoffs für die ältere Quantenphysik und die Streuung von Elektronen am Doppelspalt für die moderne Quantenphysik. Für jedes der drei Beispiele lassen sich die betreffende Formel und das zugehörige Experiment jeweils als Zeichen auffassen. Lässt sich die Situation der klassischen Physik gut mit dreistelligen Zeichen erfassen, erweist sich der zweistellige Zeichenbegriff für die Situation der Quantenphysik als adäquater. Die Plausibilisierung als Gefüge dieser beiden Zeichen zwingt nicht zu der Annahme, dass einer Formel als Kompositionen von Elementen der Ausdrucksseite eines gewöhnlichen Textes ein Element auf der Inhaltsseite entspricht. Vielmehr dient die zu plausibilisierende Formel dazu, Elemente der Wirklichkeit auf der Ausdrucks- und Inhaltsseite aufeinander zu beziehen. Die Wirkungsweise des Zeichens in der Plausibilisierung der Quantenphysik ist damit nicht negiert, sondern adäquater als beim gewöhnlichen Text in der Physik. Die Plausibilisierung erlaubt, die semantische Interpretation von Formeln zu relativieren, ohne auf ein Verständnis ihrer zeichenbezogenen Funktionsweise verzichten zu müssen.
Der Quantenphysiker Herbert Pietschmann beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Phänomen Kommunikation. Der Kommunikationswissenschaftler Erich Hamberger setzt sich seit langem mit der Frage der Adaptierung erkenntnistheoretischer Einsichten der Quantentheorie für die Geistes- und Biowissenschaften auseinander. 2003 begegnen sich die beiden - und staunen über die „verschränkten Erkenntnisinteressen“. 2006 bestreiten sie eine erste gemeinsame universitäre Lehrveranstaltung. 2011 folgt Das Phänomen Kommunikation transdisziplinär betrachtet. Aus ihrer Zusammenarbeit ist dieses Buch entstanden. Naturwissenschaft arbeitet auf der Grundlage des mechanistischen Denkrahmens. Die bisher einzige Ausnahme ist die Quantenphysik. Weder Leben noch Kommunikation ist mittels des mechanistischen Denkrahmens zu verstehen. Auch der Denkrahmen der Quantenphysik reicht dazu nicht aus. Der Bedarf nach adäquatem Denken im Bereich der Kommunikation kann durch quantenphysikalisches Denken NICHT befriedigt werden, jedoch kann dadurch ein Weg aufgezeigt werden, wie ein adäquater Denkrahmen zu gestalten ist.