Abstract Bei oberflächlicher Betrachtung scheinen Relativitätstheorie und Quantenmechanik nicht gut zusammenzupassen. Das liegt zum Teil daran, daß das Prinzip der Maximalen Ausbreitungsgeschwindigkeit für Signale sowohl im Orts‐ als auch im Impulsraum Einschränkungen impliziert. Da sowohl Ort als auch Impuls in der Unschärferelation auftreten, ergeben sich daraus stärkere Restriktionen als aus der üblichen Quantenmechanik bekannt ist. Erstaunlicherweise führt dies aber nur zu solchen Einschränkungen, die unseren physikalischen Erfahrungen und Intuitionen nicht widersprechen. Das wird im folgenden Beitrag am Beispiel der Energie und des Impulses näher erläutert.
Die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der Optik sind schon seit alters her bekannt. Zum Beispiel wurde das Gesetz von der geradlinigen Ausbreitung und Reflexion des Lichtes erstmals im Jahre 430 v. Chr. formuliert. Aristoteles und Ptolemäus untersuchten 350 v. Chr. die Lichtbrechung. Die ersten Vorstellungen zur Natur des Lichtes entstanden bei den alten Griechen und den Ägyptern. Diese Vorstellungen erfuhren im Laufe der Entwicklung und unter dem Einfluß wichtiger Entdeckungen (zum Beispiel Parabolspiegel (13. Jahrhundert), Mikroskop (16. Jahrhundert), Fernrohr (17. Jahrhundert)) ihre Fortsetzung und Transformation. Ende des 17. Jahrhunderts entstanden auf der Grundlage der jahrhundertealten Erfahrungen zwei Theorien des Lichtes: die Korpuskulartheorie (I. Newton) und die Wellentheorie des Lichtes (R. Hooke und C. Huygens).