"Quanten 5" enthält die beiden Vorträge auf der Mitgliederversammlung der Heisenberg-Gesellschaft im Oktober 2016. Reinhard Werner sprach über die Bedeutung der Unbestimmtheitsrelation Heisenbergs und ihre Interpretation im Rahmen der Quantenmechanik. Johannes Blümer berichtete über die Arbeiten zur kosmischen Strahlung, die während des zweiten Weltkrieges in Berlin und nach dem Krieg im Max-Planck-Institut für Physik in Göttingen durchgeführt wurden sowie über die Ergebnisse der neuesten Experimente zur kosmischen Strahlung. Abgedruckt ist darüber hinaus Heisenbergs Vortrag "Wandlungen der Grundlagen der exakten Naturwissenschaft in jüngster Zeit", den er auf der Versammlung der Naturforscher am 17.9.1934 in Hannover hielt. Er ist die Reaktion Heisenbergs auf die Angriffe von Johannes Stark und Philipp Lenard auf jüdische Wissenschaftler und auf die Entwicklungen der modernen Physik, insbesondere auf die Relativitätstheorie Einsteins und die Quantenmechanik. Den Abschluss des Bandes bildet ein Essay von Tobias Jung über die Bedeutung des Heisenbergschen Hauses in Urfeld über dem bayerischen Walchensee. Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich der Vermittlung des geistigen Erbes von Werner Heisenberg und setzt sich für die Erfassung und Aufarbeitung seines Nachlasses ein.
"Quanten 5" enthält die beiden Vorträge auf der Mitgliederversammlung der Heisenberg-Gesellschaft im Oktober 2016. Reinhard Werner sprach über die Bedeutung der Unbestimmtheitsrelation Heisenbergs und ihre Interpretation im Rahmen der Quantenmechanik. Johannes Blümer berichtete über die Arbeiten zur kosmischen Strahlung, die während des zweiten Weltkrieges in Berlin und nach dem Krieg im Max-Planck-Institut für Physik in Göttingen durchgeführt wurden sowie über die Ergebnisse der neuesten Experimente zur kosmischen Strahlung. Abgedruckt ist darüber hinaus Heisenbergs Vortrag "Wandlungen der Grundlagen der exakten Naturwissenschaft in jüngster Zeit", den er auf der Versammlung der Naturforscher am 17.9.1934 in Hannover hielt. Er ist die Reaktion Heisenbergs auf die Angriffe von Johannes Stark und Philipp Lenard auf jüdische Wissenschaftler und auf die Entwicklungen der modernen Physik, insbesondere auf die Relativitätstheorie Einsteins und die Quantenmechanik. Den Abschluss des Bandes bildet ein Essay von Tobias Jung über die Bedeutung des Heisenbergschen Hauses in Urfeld über dem bayerischen Walchensee. Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich der Vermittlung des geistigen Erbes von Werner Heisenberg und setzt sich für die Erfassung und Aufarbeitung seines Nachlasses ein.
"Quanten 4" enthält die beiden Vorträge der Mitgliederversammlung der Heisenberg-Gesellschaft im Oktober 2015. Rainer Blatt beschreibt den Weg zum Quantencomputer und Peter Schmüser veranschaulicht die praktische Bedeutung der Quantenphysik als Basis moderner Technologien. Auf die Vorträge folgen zwei Briefe von Werner Heisenberg aus dem Sommer 1925 an seinen engen Freund und Kollegen Wolfgang Pauli. Darin erwähnt Heisenberg erstmals seine Theorie über eine neue Mechanik, die später als Quantenmechanik bekannt wird, und bittet um kritische Durchsicht des zugehörigen Manuskripts. Mit dieser Arbeit begründete Heisenberg eine neue, über die klassische Physik hinausgehende Beschreibung der mikroskopischen Welt der Atome, Moleküle und Elementarteilchen. Für diese Leistung erhielt er auf Vorschlag von 29 berühmten Gelehrten im Jahr 1932 den Nobelpreis – der Vorschlag von Wolfgang Pauli an das Nobelkomitee ist hier abgedruckt. Ein Essay über die drei Wunderjahre 1905, 1915 und 1925, die die Physik des 20. Jahrhunderts begründet haben, rundet den Band ab. Zusammen mit der Relativitätstheorie Einsteins bildet die Quantenmechanik die Grundlage der modernen Physik. Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich deshalb der Vermittlung des geistigen Erbes von Werner Heisenberg und setzt sich für die Erfassung und Aufarbeitung seines Nachlasses ein.
"Quanten 3" enthält die Vorträge der Mitgliederversammlung der Heisenberg-Gesellschaft im Oktober 2014 und eine Rede von Werner Heisenberg über seine Gespräche mit Albert Einstein, die er im Jahr 1974 im Einstein-Haus in Ulm gehalten hat. Der Vortrag von Harald Lesch widmet sich der Frage, welche Rolle die Quantenmechanik bei der Entwicklung des Universums spielt. Im zweiten Vortrag schildert Karl Jakobs, einer der führenden Wissenschaftler beim ATLAS-Experiment am CERN, die Entdeckung des Higgs-Bosons. Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich der Vermittlung des geistigen Erbes von Werner Heisenberg. Er war einer der bedeutendsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Quantenmechanik eröffnete er uns die Welt der kleinsten Bausteine der Materie, der Atome, Atomkerne und Elementarteilchen. Sie ermöglicht auch die Beschreibung der physikalischen Eigenschaften von Molekülen, chemischen Verbindungen, Kristallen, Feststoffen und Halbleitern und ist so die Grundlage der heutigen Computertechnik. Heisenbergs Entdeckung der Unbestimmtheitsrelation hat weitreichende Konsequenzen für die Naturphilosophie und Erkenntnistheorie und für die Entwicklung des Kosmos.
"Quanten 6" enthält die Vorträge der Jahresversammlung der Heisenberg-Gesellschaft im Oktober 2017. Ein Schwerpunkt des Bandes ist die Rolle Heisenbergs während des Zweiten Weltkriegs bei den Forschungen zum deutschen Uranprojekt. Manfred Popp hat die deutschen Originaldokumente ausgewertet und kommt zu einem wesentlich anderen Ergebnis als amerikanische Historiker. Klaus Gottstein, ein Mitarbeiter Heisenbergs seit den 1950er Jahren, ergänzt in seinem Beitrag diese Darstellung, ebenso der Artikel von Hans A. Bethe, Leiter der theoretischen Gruppe beim amerikanischen Uranprojekt in Los Alamos. Otfried Gühne geht im zweiten Teil des Bandes der Frage nach, ob der Zufall ein unvermeidlicher Teil der Quantenmechanik ist. Albert Einstein widersprach dieser Auffassung. Die sogenannten Bell'schen Ungleichungen bieten die Möglichkeit, diese Frage experimentell zu entscheiden. Sie zeigen: Einstein irrte in diesem Punkt, die Quantenmechanik Heisenbergs hat Bestand. Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich der Vermittlung des geistigen Erbes von Werner Heisenberg, setzt sich für die digitale Erfassung und Aufarbeitung seines Nachlasses ein und veranstaltet Workshops für Lehrer zur Quantenphysik.
"Quanten 8" enthält die Vorträge der Mitgliederversammlung der Heisenberg-Gesellschaft im September 2019. Der Physiker Thomas Klar berichtet über die mit dem Nobelpreis für Chemie an Eric Betzig, Stefan Hell und William Moerner ausgezeichnete Entdeckung der höchstauflösenden optischen Mikroskopie mit Hilfe des Lasers. Barbara Blum-Heisenberg schildert eindrücklich, wie Musik und Philosophie bei ihrem Vater Werner Heisenberg als Quellen der Kreativität wirkten. Weiterhin ist die deutsche Urfassung des Vortrages, den Heisenberg 1955 zum 70. Geburtstag von Niels Bohr in Kopenhagen gehalten hat, abgedruckt. Er beschreibt darin die Entwicklung der Deutung der Quantentheorie, die als Kopenhagener Interpretation bekannt wurde. Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich der Vermittlung des geistigen Erbes von Werner Heisenberg, setzt sich für die digitale Erfassung und Aufarbeitung seines schriftlichen Nachlasses ein und veranstaltet Workshops für Lehrer über Quantenphysik.
Die Heisenberg-Gesellschaft, gegründet im Dezember 2012, widmet sich der Vermittlung des geistigen Erbes von Werner Heisenberg, der zu den bedeutendsten Wissenschaftlern des 20. Jahrhunderts zählt. Mit seiner Quantenmechanik eröffnete er uns die Welt der kleinsten Bausteine der Materie, der Atome, Atomkerne und Elementarteilchen. Seine Entdeckung der Unbestimmtheitsrelation hat weitreichende Konsequenzen für die Naturphilosophie und die Erkenntnistheorie und ermöglicht die abhörsichere Verschlüsselung von Informationen. Die Vorträge der jährlichen Mitgliederversammlung zu naturwissenschaftlichen und philosophischen Fragen im Zusammenhang mit Heisenbergs Werk veröffentlicht die Gesellschaft in Buchform, dessen erster Band mit "Quanten" nun vorliegt.
Quanten 10 präsentiert die fesselnden Vorträge der Mitgliederversammlung der Heisenberg-Gesellschaft vom Oktober 2021. Nach den COVID-bedingten Einschränkungen bot sich erstmals wieder die Gelegenheit, in einem Hörsaal der Ludwig-Maximilians-Universität zwei hochkarätige wissenschaftliche Präsentationen vor einem größeren Publikum zu erleben. Nobelpreisträger Reinhard Genzel nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise ins Zentrum der Milchstraße, wo sie mit ihm zusammen das gigantische Schwarze Loch mit vier Milliarden Sonnenmassen entdecken konnten. Klaus Hentschel wiederum machte deutlich, wie sich allmählich die Idee von Lichtquanten herausbildete: Er zeigte auf, wie vielschichtig Einsteins 1905 vorgestelltes Konzept war und wie dessen Interpretation jahrzehntelang kontrovers diskutiert wurde. Der Band wird durch eine persönliche Rede Werner Heisenbergs zur Einweihung des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Garching bereichert, in der er Erfahrungen aus seiner eigenen Schulzeit teilte. Die Heisenberg-Gesellschaft widmet sich dem Nachlass von Werner Heisenberg, der Aufarbeitung spannender Aspekte der Wissenschaftsgeschichte – insbesondere der Quantenmechanik – und der schulischen Vermittlung moderner Physik.