Zum holistischen Weltbild und Fehldeutungen der Physik und der Philosophie in der Alternativmedizin/ Mangel an Hausärzten / Sollen wir unsere Praxen eine Woche schliessen? / 1. April / die Solidarität bleibt bedroht / Neue Labortarife / Einkommen von Ärztinnen und Ärzten / Zum Beitrag von Kollege Schrader (Therapie Sucht Krankheit) [1]
Zum holistischen Weltbild und Fehldeutungen der Physik und der Philosophie in der AlternativmedizinIn den Artikeln von M. Lambeck [1] und von H. Koblet [2] wird auf die Quantenphysik im Allgemeinen und den EPR-Effekt im Speziellen Bezug genommen.Dies geschieht in einer Weise, die zu Missverständnissen Anlass gibt.Angesichts der grossen wissenschaftstheoretischen Bedeutung des EPR-Effekts, der -wenn nicht alles trügt -auch für die Medizin von Bedeutung sein wird, scheint es mir nötig, Korrekturen anzubringen.Der EPR-Effekt (EPR als Akronym der Autoren des Artikels, in dem er das erste Mal behandelt wurde -Einstein, Podolsky und Rosen) beschreibt das Verhalten von sog.«verschränkten» Elementarteilchen.Dabei werden z.B. Elektronen zu einem gemeinsamen System gefügteben verschränkt.Diese Elementarteilchen verhalten sich als Folge davon in enger Abstimmung zueinander.M. Lambeck hat dies mit dem Anschauungsbeispiel von Kerzen darzustellen versucht.In seinem Beispiel, das den eigentlichen Tatbestand bis an die Grenzen des Zulässigen vereinfacht, werden zwei Kerzen von genau derselben Beschaffenheit gleichzeitig angezündet.Und weil sie gleich beschaffen sind, löschen sie in der Folge auch gleichzeitig aus.Dies ist auch dann der Fall, wenn ein Wind durch den Raum weht und die beiden Kerzen gleichzeitig erfasst.Letztere werden dadurch auch gleichzeitig ausgelöscht.Das Irritierende am EPR-Effekt ist nun -und da gibt der Text von M. Lambeck Anlass zu Missverständnissen -dass die Kerzen (sprich die verschränkten Elementarteilchen) auch dann miteinander auslöschen, wenn eine der beiden Kerzen unterdessen mit einem Flugzeug 10 000 km weit von Zürich nach Los Angeles geflogen wurde und dort als einzige in einen Windstoss gerät!Die schnellst mögliche Informationsübermittlung per Licht würde für diese Distanz in der Grössenordnung 10 -2 Sekunden liegen.Tatsächlich geschieht die Abstimmung der beiden Elemente aufeinander aber gleichzeitig.Dies hat mit ‹
Zum holistischen Weltbild und Fehldeutungen der Physik und der Philosophie in der AlternativmedizinIn den Artikeln von M. Lambeck [1] und von H. Koblet [2] wird auf die Quantenphysik im Allgemeinen und den EPR-Effekt im Speziellen Bezug genommen.Dies geschieht in einer Weise, die zu Missverständnissen Anlass gibt.Angesichts der grossen wissenschaftstheoretischen Bedeutung des EPR-Effekts, der -wenn nicht alles trügt -auch für die Medizin von Bedeutung sein wird, scheint es mir nötig, Korrekturen anzubringen.Der EPR-Effekt (EPR als Akronym der Autoren des Artikels, in dem er das erste Mal behandelt wurde -Einstein, Podolsky und Rosen) beschreibt das Verhalten von sog.«verschränkten» Elementarteilchen.Dabei werden z.B. Elektronen zu einem gemeinsamen System gefügteben verschränkt.Diese Elementarteilchen verhalten sich als Folge davon in enger Abstimmung zueinander.M. Lambeck hat dies mit dem Anschauungsbeispiel von Kerzen darzustellen versucht.In seinem Beispiel, das den eigentlichen Tatbestand bis an die Grenzen des Zulässigen vereinfacht, werden zwei Kerzen von genau derselben Beschaffenheit gleichzeitig angezündet.Und weil sie gleich beschaffen sind, löschen sie in der Folge auch gleichzeitig aus.Dies ist auch dann der Fall, wenn ein Wind durch den Raum weht und die beiden Kerzen gleichzeitig erfasst.Letztere werden dadurch auch gleichzeitig ausgelöscht.Das Irritierende am EPR-Effekt ist nun -und da gibt der Text von M. Lambeck Anlass zu Missverständnissen -dass die Kerzen (sprich die verschränkten Elementarteilchen) auch dann miteinander auslöschen, wenn eine der beiden Kerzen unterdessen mit einem Flugzeug 10 000 km weit von Zürich nach Los Angeles geflogen wurde und dort als einzige in einen Windstoss gerät!Die schnellst mögliche Informationsübermittlung per Licht würde für diese Distanz in der Grössenordnung 10 -2 Sekunden liegen.Tatsächlich geschieht die Abstimmung der beiden Elemente aufeinander aber gleichzeitig.Dies hat mit ‹
Nach dem Energieerhaltungssatz kann Energie nicht erzeugt, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden. In einem energetisch abgeschlossenen System muß dem-gemäß die Gesamtenergie konstant bleiben. Die vorliegende Arbeit geht grundsätzlich der Frage nach, inwieweit dieses physikalische Gesetz überhaupt noch Platz für eine mentale Energie läßt, zumal eine solche Wirkkraft unausweichlich eine Überdetermination zu begrün-den scheint. Ich stelle u.a. jene Überlegungen der Quantenphysik vor, welche mir geeignet erscheinen, die Kluft zwischen Geist und Materie überbrücken zu können. Zum einen des-halb, weil sie die althergebrachte Vorstellung von Materie in Frage stellen, zum anderen, weil sie die Einwirkung des Bewußtseins und das Verhältnis von Objektivität und Subjektivität beleuchten. Es scheint, als besäße das Elektron keine vom Bewußtsein unabhängigen Eigenschaften und als wäre in der Quantentheorie das Objekt vom Subjekt prinzipiell nicht zu trennen. Die Quantenmechanik kennt nichtlokale Verbindungen, die weder mit Energie, noch mit Mechanik, noch mit herkömmlicher kausaler Verknüpfung zu tun haben. Die Nichtlokali-tät stellt somit eine Korrelation, nicht einen kausalen Zusammenhang, wie etwa eine Wechsel-wirkung dar, da keinerlei Signalübertragung stattfindet. Die kausale Geschlossenheit der Welt kann nur soweit Gültigkeit beanspruchen, als physikalische klassische Systeme als umfassende Darstellungen der Welt angesehen werden können. Die Vorstellung, dass subatomare Teilchen einen bestimmten Weg in Raum und Zeit verfolgen und miteinander interferieren, ist eine rein mentale Konstruktion, die unserem Vor-stellungsvermögen entgegenkommt, aber keinerlei zusätzliche Erklärungskraft besitzt. In der gegenwärtigen Diskussion über mentale Verursachung wird oftmals von einem Dualismus ausgegangen, der meines Erachtens von einem überholten Materiebegriff ausgeht. Bei der „Mental-Energie“ ist das Mentale letztlich nicht geheimnisvoller, als die Energie, und die kausale Verbindung des Geistes mit sogenannter „Materie“ nicht rätselhafter und unmöglich-er, als zwei korrelierte Teilchen, die unabhängig von Zeit, Raum verschränkt sind. Ich versuche zu argumentieren, dass es ein “irreduzibles Selbst“ gibt und dass sein „Innewerden“ möglich ist, ansonsten wir gar nicht wissen und spüren könnten, dass wir beispielsweise zentriert sind, wenn wir in unserer Mitte sind. Die Mitte existiert nur „mitten-drin“, als Mitte von Etwas. Ich behaupte, dass es möglich ist, dieses Etwas durch das „Prinzip der transzendenten Resonanz“, als das nicht hintergehbare Selbst, verstärkt wahrzunehmen. Es ist ein Gewahrwerden seiner selbst durch „Spiegelung“ oder „Nachhall“ des Unverstellten und Wesentlichen in besonderen Lebensmomenten. Das Eigentliche um uns bringt durch Resonanz das Eigentliche in uns zum Anklingen: Das „eigentliche Selbst“. Wir erleben uns selbst nicht nur als Erlebende und Erkennende dieser transzendenten Momente, sondern gleichzeitig auch als feststellende, auffindende, wesensgleiche und somit auf gleicher Wellenlänge seiende Kategorisierer und Bewerter dieser besonderen essentiellen Qualität, die um diese Wertkategorie auch wissen. Auf diese Weise bekommen wir neben diesem erkennenden auch ein ergänzendes Wissen von uns selbst, weil ein Teil unseres „ontischen Ergänzungsbedarfs“ den wir als „ex-zentrische“ Wesen haben, gedeckt wurde. In diesem transzendenten Sich-Selbst-Erleben stillen wir unsere Sehnsucht nach Ganzheit. Die Sehn-sucht nach dieser Komplettierung ist die Quelle aller mentalen Energie.
Die vorliegende Analyse zeigt, daß der Haupteinwand gegen die Homöopathie, es seien keine Effekte mehr möglich, wenn kein Wirkmolekül mehr lokalisierbar sei. wissenschaftlich nicht begründbar ist. Vielmehr läßt die Unschärfebeziehung als Basis moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnis lediglich den Schluß zu, daß Wirkmoleküle mit zunehmender Potenzierung innerhalb eines vorgegebenen Volumens und innerhalb eines vorzugebenden Beobachtungszeitraumes mit zunehmender Wahrscheinlichkeit nicht lokalisiert werden können. Das schließt keineswegs aus, daß biologische Systeme, denen nach unseren Messungen Empfindlichkeiten zugeordnet werden müssen, die mindestens um den Faktor 1010 größer sind als die technisch verifizierbaren Empfindlichkeiten, auf nicht-lokalisierbare Wirkungen ansprechen. Und solche Wirkungen sind durchaus zu erwarten, auch dann, wenn die Information des Wirkmoleküls stark delokalisiert - und dabei automatisch in langlebigen Anregungszuständen stabilisiert, wird. Man kann bei zunehmender Potenzierung erwarten, daß zunächst eine höhere Selektivität bezüglich des Arzneimittels resultiert, und daß Krankheiten ansprechbar werden, deren Ursache immer längere Zeit zurückliegen, bis schließlich auch die Sensibilität des biologischen Systems überfordert wird und auch keine delokale Wirkung mehr spürbar wird. Das Simileprinzip, das bereits an einem einfachen Beispiel mit zwei Schaukeln verständlich wird, läßt sich auch quantentheoretisch deuten. Dabei wird die Krankheit durch das Spektrum von gespeicherten störenden Photonen dargestellt. Diese Fehlinformation kann beispielsweise durch toxische Einflüsse in das System gelangen und bleibt wegen der extrem hohen Speicherfähigkeit erhalten. Ein solcher Zustand koppelt am stärksten mit dem gleichen Zustand, dessen Gesamtphotonenzahl dabei jedoch keine Rolle spielt. Entscheidend ist die spektrale Verteilung. Deshalb kann die eingebrachte Wirkung sehr schwach sein. Gleiches Spektrum beinhaltet den gleichen Zustand, oder, mit andern Worten, die geforderte "Ähnlichkeit". Bei der Kopplung werden störende Photonen in daseingebrachte Arzneimittel gelangen. Sie können auf diese Weise "ausgeschwemmt" werden. Dieser Effekt steigt ebenfalls mit zunehmender Potenzierung zunächst an, bis die Kopplungen schließlich so stark delokalisiert sind, daß sie praktisch nicht mehr verifiziert werden können.
Kurzlich hat Louis de Broglie, ein Mitbegrunder der modernen Physik, die durch gewisse neuere Arbeiten von Bohr u. A. hervorgerufene Lage in der Beurteilung des Komplementaritatsbegriffes einer enneuten Priifung unterzogen und sieht sich dadurch auf Moglichkeiten gefuhrt, die im Gegensatz zur bisherigen Entwicklung, insbesondere auch zur Einstellung des Schopfers des Komplementaritatsbegriffes, Niels Bohr, stehen, den er gelegentlich den ,,Rembrandt der Physik" nennt, weil ihm das ,,clair-obscur" seiner Entwicklungen bedenklich erscheintalles selbstredend, ohne die grandiose Leistung des danischen Forschers zu verkennenl).Vielleicht sind zwei Grunde hieran beteiligt: Einmal ist der franzosische wisscnschaftliche Geist, zu dessen groBen Vertretern de Broglie zu rechnen ist, von jeher an begrifflich klarem Denken orientiert, wie schon die klassischen franzosischen Physiker: Lagrange, Laplace, Arago, Amp&e, Fresnel u.A,, beweisen; ferner ist aber die Problematik der Komplementaritat, wie die vieler anderer Begriffe von hochster Allgemeinheit, von der Art, daB auch die Philosophie daran ein berechtigtes Interesse nimmt.Die Einstellung Einsteins, auf den de Broglie Bezug nimmt, hat ja in der Tat gezeigt, daR die heutige Physik in zwei nach ihren Intentionen getrennte Lager zerfallt, deren eines sich an der allgemeinen Relativitatstheorie orientiert, wahrend das andere die quantenmechanische Einstellung bevorzugt.Das erste, dessen Fuhrer bis zu seinem Tode Einstein selbst gewesen ist, hat die strenge Logik der Grundeinstel- lung fur sich; es darf aber nicht verkannt werden, daR auch ihr ein grundsatzlich philosophischer Zug anhaftet.Bei Einsteins gegensatzlicher Einstellung zu Niels Bohrs Physik geht es geradezu um den Relativitatsbegriff der Physik, wie v .Weizsacker in seiner Arbeit ,,Einstein und Bohr" in klarster Formulierung herausgearbeitet hat2).Jenen philosophischen Grundzug der Relativitatstheorie hat Einstein selbst bekannt.An der Spitze der a11cenieinen Theorie steht ein Satz von philosophischer Allgeneinheit: In der Tat, wenn Bewegung etwas Reelles ist, wenn nur von Bewegung der Korper zueinander gesprochen werden kann, ist die Folgerung, daB Naturgesetze invariant gegenuber allen Koordinatentransformationen sein mussen, eine denknotwendige.Andererseits hat sich gezeigt, daR die philosophische Einstellung der fuhrenden Physiker im allgemeinen weitgehend ,,ihre eigene Erfindung" ist.Das muR zur Folge haben, daB sich der Philosophie gegenuber ein gewisses MiBtrauen einstellt.Die Komplementaritat in der von Bohr und Heisenberg vertretenen Form laBt eine Abhangigkeit vom beobachtenden Subjekt erkennen, insofern es vom Experiment abhangt, ob ein Elementarteilchen einen bestimmten Ort oder einen bestimmten Impuls hat.Dieses in den Unbestimmtheitsrelationen begrundete Verhaltnis ist die Grundlage der Quantenmechanik, wird aber von Einstein bekanntlich abgelehnt.Einstein erwartete eine kunftige Physik, die den Begriff einer an 1 ) 2)
In den vorangegangenen Kapiteln haben wir fast alle wesentlichen Erscheinungen, die bei Atomen auftreten, bereits besprochen, aber nur für ein einziges Elektron. Es wird sich herausstellen, daß vieles bei Mehrelektronen-Atomen ganz ähnlich ist. Um ein System mit mehreren Elektronen behandeln zu können, müssen wir uns jedoch zuerst mit den eigentümlichen Konsequenzen befassen, die aus den quantenmechanischen Regeln für ein System von gleichen Teilchen folgen. Es ist ja nicht möglich, ein einzelnes Elektron oder ein anderes Teilchen in irgendeiner Weise zu markieren, so daß seine Identität zu einem späteren Zeitpunkt oder an einem anderen Ort festgestellt werden kann. Bei zwei Elektronen, die durch wohldefmierte Wellenpakete beschrieben werden und die weit voneinander entfernt sind, braucht man keine Verwechslung zu befürchten. Innerhalb der Ausdehnung des Wellenpakets, d. h. innerhalb eines Bereiches, in dem die Unschärferelation gilt, ist es jedoch prinzipiell nicht möglich, die Koordinaten eines Teilchens zu verfolgen. Sobald sich daher die beiden Elektronen gleichzeitig in ein Gebiet des Orts-und Impulsraums bewegen, das durch die Unschärferelation umrissen ist, gibt es prinzipiell keine Möglichkeit mehr, die Koordinaten der Teilchen auseinanderzuhalten. Bei allen quantenmechanischen Aussagen müssen wir dem Rechnung tragen. Nach der Grundregel (2.4) sollten wir erwarten, daß die Wahrscheinlichkeitsamplituden für die beiden Teilchen in irgendeiner Weise kohärent addiert werden müssen. Das hat äußerst fundamentale Konsequenzen und führt zu Gesetzmäßigkeiten, die den gesamten Aufbau der Materie beherrschen. Das wird in diesem Kapitel behandelt.
In den vorangegangenen Kapiteln haben wir fast alle wesentlichen Erscheinungen, die bei Atomen auftreten, bereits besprochen, aber nur für ein einziges Elektron. Es wird sich herausstellen, daß vieles bei Mehrelektronen-Atomen ganz ähnlich ist. Um ein System mit mehreren Elektronen behandeln zu können, müssen wir uns jedoch zuerst mit den eigentümlichen Konsequenzen befassen, die aus den quantenmechanischen Regeln für ein System von gleichen Teilchen folgen. Es ist ja nicht möglich, ein einzelnes Elektron oder ein anderes Teilchen in irgendeiner Weise zu markieren, so daß seine Identität zu einem späteren Zeitpunkt oder an einem anderen Ort festgestellt werden kann. Bei zwei Elektronen, die durch wohldefinierte Wellenpakete beschrieben werden und die weit voneinander entfernt sind, braucht man keine Verwechslung zu befürchten. Innerhalb der Ausdehnung des Wellenpakets, d. h. innerhalb eines Bereiches, in dem die Unschärfe-relation gilt, ist es jedoch prinzipiell nicht möglich, die Koordinaten eines Teilchens zu verfolgen. Sobald sich daher die beiden Elektronen gleichzeitig in ein Gebiet des Orts- und Impulsraums bewegen, das durch die Unschärferelation umrissen ist, gibt es prinzipiell keine Möglichkeit mehr, die Koordinaten der Teilchen auseinanderzuhalten. Bei allen quantenmechanischen Aussagen müssen wir dem Rechnung tragen. Nach der Grundregel (2.4) sollten wir erwarten, daß die Wahrscheinlichkeitsamplituden für die beiden Teilchen in irgendeiner Weise kohärent addiert werden müssen. Das hat äußerst fundamentale Konsequenzen und fuhrt zu Gesetzmäßigkeiten, die den gesamten Aufbau der Materie beherrschen. Das wird in diesem Kapitel behandelt.
In einer vollständigen Theorie gibt es zu jedem Element der Realität stets ein entsprechendes Element. Eine hinreichende Bedingung für die Realität einer physikalischen Größe ist die Möglichkeit, sie mit Sicherheit vorherzusagen, ohne das System zu stören. In der Quantenmechanik schließt im Falle von zwei physikalischen Größen, die durch nicht-kommutierende Operatoren beschrieben werden, das Wissen von der einen das Wissen von der anderen aus. Dann ist entweder (1) die Beschreibung der Realität, die durch die Wellenfunktion in der Quantenmechanik gegeben wird, nicht vollständig oder (2) diesen beiden Größen kann nicht gleichzeitig Realität zukommen. Die Betrachtung des Problems, Vorhersagen bezüglich eines Systems auf der Grundlage von Messungen zu machen, die an einem anderen System, das zuvor mit dem ersteren in Wechselwirkung stand, ausgeführt wurden, führen auf das Ergebnis, daß wenn (1) falsch ist, dann auch (2) falsch ist. Man wird so zu dem Schluß geführt, daß die Beschreibung der Realität, wie sie von der Wellenfunktion geleistet wird, nicht vollständig ist.