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Vieweg+Teubner eBooks

Erscheinungsform Licht

Reiner Thiele

Published Jan 1, 2002• 0 citations
Publisher

Abstract

Albert Einstein erklärte den dialektischen Zusammenhang zwischen der Wellen- und Korpuskularvorstellung des Lichtes. Im Wellenmodell wird Licht bei seiner Ausbreitung als elektromagnetische Welle aufgefasst. Das Teilchenmodell gründet sich auf die Quantenoptik und ermöglicht die Erklärung von Phänomenen, die mit dem Wellenmodell nicht erfasst werden können. Der Anwendungsbereich der Modelle wird im Abschnitt 3.1 diskutiert. In den Abschnitten 3.2 und 3.3 sind Wellen- und Teilchenmodell im Einzelnen beschrieben.

DOI
10.1007/978-3-322-89924-8_3

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Zunächst wurde Licht nur als Wellenerscheinung verstanden. Es handelt sich um elektromagnetische Wellen, die durch die Maxwellschen Gleichungen der Elektrodynamik beschrieben werden. Eine beschleunigte elektrische Ladung strahlt Energie in Form einer elektromagnetischen Welle ab. Das heißt, elektromagnetische Wellen können als Strahlung eines oszillierenden Hertzschen Dipols verstanden werden. Der Begriff Beschleunigung kann sich dabei auch auf eine reine Richtungsänderung beziehen, und die Beschleunigung wird üblicherweise ihrerseits durch eine elektromagnetische Welle hervorgerufen.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1994•0 citations

Optik

Die Optik ist die Lehre vom Licht, seiner Ausbreitung, dem Aufbau optischer Instrumente und allen den Erscheinungen, die mit dem Auge wahrgenommen werden können. Heute wird zwischen der klassischen Optik und der Quantenoptik unterschieden. In der klassischen Optik wird das Licht als Welle verstanden. Seit Beginn dieses Jahrhunderts sind allerdings viele Experimente durchgeführt worden, deren Deutung nicht im Rahmen der Wellentheorie möglich ist. Zur Erklärung muß angenommen werden, daß das Licht sich wie ein Teilchen, als Korpuskel, dem sogenannten Lichtquant, verhält. Dieses Bild ist immer dann anzuwenden, wenn Licht mit Materie in Wechselwirkung tritt, also zum Beispiel bei der Absorption und Emission, aber auch bei der Streuung von Licht.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 2007•0 citations

Quantenoptik

Werner Stolz

Mit den Vorstellungen der Strahlen- und Wellenoptik lassen sich nicht alle Erscheinungen des Lichtes verstehen. Die Entstehung von Licht, seine Absorption und die Wechselwirkungen mit Atomen können nur erklärt werden, wenn man Licht als einen Strom diskreter Teilchen bestimmter Energie auffaßt. Licht besitzt Wellen- und Teilcheneigenschaften (Welle- Teilchen-Dualismus).

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1995•0 citations

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Mit den Vorstellungen der Strahlen- und Wellenoptik lassen sich nicht alle Erscheinungen des Lichtes verstehen. Die Entstehung von Licht, seine Absorption und die Wechselwirkungen mit Atomen können nur erklärt werden, wenn man Licht als einen Strom diskreter Teilchen bestimmter Energie auffaßt. Licht besitzt Wellen- und Teilcheneigenschaften (Welle-Teilchen-Dualismus).

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1998•0 citations

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ZusammenfassungMit den Vorstellungen der Strahlen- und Wellenoptik lassen sich nicht alle Erscheinungen des Lichtes verstehen. Die Entstehung von Licht, seine Absorption und die Wechselwirkungen mit Atomen können nur erklärt werden, wenn man Licht als einen Strom diskreter Teilchen bestimmter Energie auffaßt. Licht besitzt Wellen- und Teilcheneigenschaften (Welle- Teilchen-Dualismus).

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 2005•0 citations

Die äußere Erscheinungsform - Grundfragen einer einheitlichen Formtheorie in Ästhetik und Physik

Olaf Schmidt

Die ästhetisch erlebbare äußere Erscheinungsform von Städtebau und Architektur wird als ruhende Form sozialer Bewegung interpretiert und als soziale Materie beschrieben. Um dieses Ästhetisch-Reale bewusst und auf gesetzmäßig voraussehbare Weise gestalten zu können, wird eine einheitliche Theorie mit den Erscheinungsformen des Physikalisch-Realen angestrebt. Mit der Sicht auf das Ästhetisch-Reale wird eine neue Deutung eines alten Problems der theoretischen Physik möglich. Die Betrachtung der äußeren Form der Materie macht die unbeugsame Überzeugung ALBERT EINSTEINs von der Unvollständigkeit der Quantentheorie verständlich; eine einheitliche Sicht für seine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik war bisher nicht möglich. Erst ein einheitliches Formverständnis von Ästhetik und Physik lässt die eigentlichen Prinzipien der Quantenmechanik als ästhetische erkennbar werden, die den ästhetischen Prinzipien der direkt erkennbaren Realität, wie sie EINSTEIN formulierte, entsprechen. Die theoretische Physik hat zwar Beweise des Ästhetisch-Realen erarbeitet, konnte diese aber nicht deuten. Bei einer Betrachtung der Welt als Ganzes als einheitliche ästhetische Form wird eine realistische Erklärung der Quantenmechanik in Raum und Zeit möglich. So wird in Verfolg der hier vorgeschlagenen neuen Deutung die prinzipielle Unvereinbarkeit mit der Relativitätstheorie aufgehoben. Mit einer solchen einheitlichen Formtheorie wird es auch möglich sein, eine auf die ästhetisch-soziale Wirkung berechnete äußere Erscheinungsform von Städtebau und Architektur bewusst und der heutigen Zeit entsprechend zu gestalten. Ein wichtiges Beispiel eines allgemeinen Formprinzips ist die Entropie - ehemals eine rein physikalisch verstandene Zustandsbeschreibung ist sie geeignet, das soziologische System des modernen Städtebaus direkt zu charakterisieren.

•Sep 10, 2007•0 citations
Albert Einstein erklärte den dialektischen Zusammenhang zwischen der Wellen- und Korpuskularvorstellung des Lichtes. Im Wellenmodell wird Licht bei seiner Ausbreitung als elektromagnetische Welle aufgefasst. Das Teilchenmodell gründet sich auf die Quantenoptik und ermöglicht die Erklärung von Phänomenen, die mit dem Wellenmodell nicht erfasst werden können. Der Anwendungsbereich der Modelle wird im Abschnitt 3.1 diskutiert. In den Abschnitten 3.2 und 3.3 sind Wellen- und Teilchenmodell im Einzelnen beschrieben.
Zunächst wurde Licht nur als Wellenerscheinung verstanden. Es handelt sich um elektromagnetische Wellen, die durch die Maxwellschen Gleichungen der Elektrodynamik beschrieben werden. Eine beschleunigte elektrische Ladung strahlt Energie in Form einer elektromagnetischen Welle ab. Das heißt, elektromagnetische Wellen können als Strahlung eines oszillierenden Hertzschen Dipols verstanden werden. Der Begriff Beschleunigung kann sich dabei auch auf eine reine Richtungsänderung beziehen, und die Beschleunigung wird üblicherweise ihrerseits durch eine elektromagnetische Welle hervorgerufen.
Die Optik ist die Lehre vom Licht, seiner Ausbreitung, dem Aufbau optischer Instrumente und allen den Erscheinungen, die mit dem Auge wahrgenommen werden können. Heute wird zwischen der klassischen Optik und der Quantenoptik unterschieden. In der klassischen Optik wird das Licht als Welle verstanden. Seit Beginn dieses Jahrhunderts sind allerdings viele Experimente durchgeführt worden, deren Deutung nicht im Rahmen der Wellentheorie möglich ist. Zur Erklärung muß angenommen werden, daß das Licht sich wie ein Teilchen, als Korpuskel, dem sogenannten Lichtquant, verhält. Dieses Bild ist immer dann anzuwenden, wenn Licht mit Materie in Wechselwirkung tritt, also zum Beispiel bei der Absorption und Emission, aber auch bei der Streuung von Licht.
Die ästhetisch erlebbare äußere Erscheinungsform von Städtebau und Architektur wird als ruhende Form sozialer Bewegung interpretiert und als soziale Materie beschrieben. Um dieses Ästhetisch-Reale bewusst und auf gesetzmäßig voraussehbare Weise gestalten zu können, wird eine einheitliche Theorie mit den Erscheinungsformen des Physikalisch-Realen angestrebt. Mit der Sicht auf das Ästhetisch-Reale wird eine neue Deutung eines alten Problems der theoretischen Physik möglich. Die Betrachtung der äußeren Form der Materie macht die unbeugsame Überzeugung ALBERT EINSTEINs von der Unvollständigkeit der Quantentheorie verständlich; eine einheitliche Sicht für seine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik war bisher nicht möglich. Erst ein einheitliches Formverständnis von Ästhetik und Physik lässt die eigentlichen Prinzipien der Quantenmechanik als ästhetische erkennbar werden, die den ästhetischen Prinzipien der direkt erkennbaren Realität, wie sie EINSTEIN formulierte, entsprechen. Die theoretische Physik hat zwar Beweise des Ästhetisch-Realen erarbeitet, konnte diese aber nicht deuten. Bei einer Betrachtung der Welt als Ganzes als einheitliche ästhetische Form wird eine realistische Erklärung der Quantenmechanik in Raum und Zeit möglich. So wird in Verfolg der hier vorgeschlagenen neuen Deutung die prinzipielle Unvereinbarkeit mit der Relativitätstheorie aufgehoben. Mit einer solchen einheitlichen Formtheorie wird es auch möglich sein, eine auf die ästhetisch-soziale Wirkung berechnete äußere Erscheinungsform von Städtebau und Architektur bewusst und der heutigen Zeit entsprechend zu gestalten. Ein wichtiges Beispiel eines allgemeinen Formprinzips ist die Entropie - ehemals eine rein physikalisch verstandene Zustandsbeschreibung ist sie geeignet, das soziologische System des modernen Städtebaus direkt zu charakterisieren.