Challenges
Datasets
Workspaces
Papers
Discussions
Leaderboard
Log inSign up
Challenges
Datasets
Workspaces
Papers
Discussions
Leaderboard
Blog
Job Board
Q3AS

© 2026 Aqora Quantum S.A.S.

TermsPrivacyLegal Notice

Königshausen & Neumann eBooks

Philosophische Weltbilder des 20. Jahrhunderts : eine interdisziplinäre Studie zu Max Planck und Werner Heisenberg

Cornelia Liesenfeld

Published Jan 1, 1992• 1 citation
OpenAlex

Related papers

Weltbilder der Physik zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Hans J. Pirner

Heidelberger Jahrbücher•Jan 1, 2004•0 citations

Fallbeispiele

Donald S. L. Cardwell

Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatten in der Physik zwei bemerkenswerte Fortschritte stattgefunden, die zusammen einer wissenschaftlichen Revolution gleichkamen. 1901 hatte der deutsche Physiker Max Planck (1858—1947) seine Quantentheorie veröffentlicht. Ihr Ziel war es, die Energieverteilung, die man in der Wärmestrahlung eines heißen „schwarzen“ Körpers1 beobachtete, mit der anerkannten Theorie in Einklang zu bringen, derzufolge die Energie mit kürzer werdenden Wellenlängen unbegrenzt anwachsen sollte. Die Experimente zeigten, daß die abgestrahlte Energiemenge stark von der theoretisch vorhergesagten abwich: Die abgestrahlte Energie erreicht je nach Temperatur bei einer bestimmten Wellenlänge ein Maximum (beträgt die Temperatur z.B. 2500 K, so liegt das Maximum bei einer Wellenlänge von 2 μm) und fällt zu noch kürzeren Wellenlängen hin wieder ab. Planck entdeckte eine Formel, welche die experimentellen Ergebnisse wiedergeben konnte. Diese Formel beruhte auf der von ihm aufgestellten „Quantenhypothese“, die besagt, daß Strahlungsenergie gewissermaßen nur in Paketen gestaffelt emittiert oder absorbiert werden kann, wobei die Größe der Pakete durch das Produkt aus der Frequenz und einer neuen Konstanten h — des Planckschen Wirkungsquantums — gegeben ist. Planck hielt diese Lösung des Problems zunächst nur für einen vorübergehenden Notbehelf, denn eine diskontinuierliche Energieaufnahme oder -abgabe widersprach dem bis dahin geltenden physikalischen Weltbild. Sie wurde aber in völligem Gegensatz zu Plancks Erwartung zu einem Hauptpfeiler der Physik des 20. Jahrhunderts, da sie auch viele andere wichtige Probleme zu lösen vermochte und in ihrer Vorhersagekraft zunehmend besser verstanden wurde.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1997•0 citations

Werner Heisenberg und die Weltformel

Ernst Peter Fischer

Springer eBooks•Jan 1, 2023•0 citations

Werner Heisenberg und die Philosophie

Herbert Hörz

Deutsche Zeitschrift für Philosophie•Jun 1, 1968•8 citations

Das ungeteilte Feld: Wie Quantenphysik, Kognitionswissenschaft und Mystik im Unus Mundus konvergieren

Andre Au

Diese interdisziplinäre philosophische Abhandlung untersucht die Möglichkeit, dass Bewusstsein, Materie und Information keine voneinander getrennten Grundgegebenheiten darstellen, sondern unterschiedliche Erscheinungsweisen einer tieferen, ungeteilten Wirklichkeit. Ausgangspunkte sind das harte Problem des Bewusstseins und die Krise der Raumzeit als fundamentale Kategorie. Erkenntnisse aus Quantenphysik, Kosmologie und Kognitionswissenschaft werden mit philosophischen und mystischen Traditionen in Beziehung gesetzt – nicht als naturwissenschaftlicher Beweis spiritueller Lehren, sondern als Einladung, die Grenzen eines rein mechanistisch-materialistischen Weltbildes zu überprüfen. Wahrnehmung erscheint dabei als evolutionär geformtes Interface: nicht als unmittelbare Abbildung der Wirklichkeit, sondern als biologisch nützliches Modell, dessen Gegenstände symbolischen Charakter besitzen. Zugleich wird gefragt, ob künstliche Intelligenz und die technologische Entwicklung als Fortsetzung einer umfassenderen kosmischen Evolution verstanden werden können. Der Begriff des Unus Mundus dient als verbindendes Denkbild für eine Wirklichkeit, in der die Trennung zwischen Beobachter und Beobachtetem, Geist und Materie sowie Individuum und Welt nicht ursprünglich, sondern abgeleitet ist. Das Werk versteht sich als philosophischer Essay und als Anregung zu eigener Prüfung, nicht als abgeschlossene Theorie. Eine englische Übersetzung ist unter dem Titel The Undivided Field: How Quantum Physics, Cognitive Science, and Mysticism Converge in the Unus Mundus verfügbar.

•Jan 1, 2026•0 citations

Max Planck und die Quantenphysik : aus der Reihe: Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik

Antje Samiralow

•Jan 1, 2005•0 citations
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatten in der Physik zwei bemerkenswerte Fortschritte stattgefunden, die zusammen einer wissenschaftlichen Revolution gleichkamen. 1901 hatte der deutsche Physiker Max Planck (1858—1947) seine Quantentheorie veröffentlicht. Ihr Ziel war es, die Energieverteilung, die man in der Wärmestrahlung eines heißen „schwarzen“ Körpers1 beobachtete, mit der anerkannten Theorie in Einklang zu bringen, derzufolge die Energie mit kürzer werdenden Wellenlängen unbegrenzt anwachsen sollte. Die Experimente zeigten, daß die abgestrahlte Energiemenge stark von der theoretisch vorhergesagten abwich: Die abgestrahlte Energie erreicht je nach Temperatur bei einer bestimmten Wellenlänge ein Maximum (beträgt die Temperatur z.B. 2500 K, so liegt das Maximum bei einer Wellenlänge von 2 μm) und fällt zu noch kürzeren Wellenlängen hin wieder ab. Planck entdeckte eine Formel, welche die experimentellen Ergebnisse wiedergeben konnte. Diese Formel beruhte auf der von ihm aufgestellten „Quantenhypothese“, die besagt, daß Strahlungsenergie gewissermaßen nur in Paketen gestaffelt emittiert oder absorbiert werden kann, wobei die Größe der Pakete durch das Produkt aus der Frequenz und einer neuen Konstanten h — des Planckschen Wirkungsquantums — gegeben ist. Planck hielt diese Lösung des Problems zunächst nur für einen vorübergehenden Notbehelf, denn eine diskontinuierliche Energieaufnahme oder -abgabe widersprach dem bis dahin geltenden physikalischen Weltbild. Sie wurde aber in völligem Gegensatz zu Plancks Erwartung zu einem Hauptpfeiler der Physik des 20. Jahrhunderts, da sie auch viele andere wichtige Probleme zu lösen vermochte und in ihrer Vorhersagekraft zunehmend besser verstanden wurde.
Diese interdisziplinäre philosophische Abhandlung untersucht die Möglichkeit, dass Bewusstsein, Materie und Information keine voneinander getrennten Grundgegebenheiten darstellen, sondern unterschiedliche Erscheinungsweisen einer tieferen, ungeteilten Wirklichkeit. Ausgangspunkte sind das harte Problem des Bewusstseins und die Krise der Raumzeit als fundamentale Kategorie. Erkenntnisse aus Quantenphysik, Kosmologie und Kognitionswissenschaft werden mit philosophischen und mystischen Traditionen in Beziehung gesetzt – nicht als naturwissenschaftlicher Beweis spiritueller Lehren, sondern als Einladung, die Grenzen eines rein mechanistisch-materialistischen Weltbildes zu überprüfen. Wahrnehmung erscheint dabei als evolutionär geformtes Interface: nicht als unmittelbare Abbildung der Wirklichkeit, sondern als biologisch nützliches Modell, dessen Gegenstände symbolischen Charakter besitzen. Zugleich wird gefragt, ob künstliche Intelligenz und die technologische Entwicklung als Fortsetzung einer umfassenderen kosmischen Evolution verstanden werden können. Der Begriff des Unus Mundus dient als verbindendes Denkbild für eine Wirklichkeit, in der die Trennung zwischen Beobachter und Beobachtetem, Geist und Materie sowie Individuum und Welt nicht ursprünglich, sondern abgeleitet ist. Das Werk versteht sich als philosophischer Essay und als Anregung zu eigener Prüfung, nicht als abgeschlossene Theorie. Eine englische Übersetzung ist unter dem Titel The Undivided Field: How Quantum Physics, Cognitive Science, and Mysticism Converge in the Unus Mundus verfügbar.