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The European Physical Journal A

Ableitung der Quantenregeln auf nicht-quantenm��iger Grundlage

Alfred Land�

Published Aug 1, 1961• 8 citations
Publisher
DOI
10.1007/bf01331526

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Es kann hier nicht die statistische Mechanik quantisierter Systeme allgemein dargestellt werden. Dazu sei etwa auf die Lehrbücher [15.1] und [15.2] hingewiesen. Wir beschränken uns hier auf einige Anwendungen makroskopischer Systeme im thermodynamischen Gleichgewicht bei endlichen Temperaturen. Grundlage einer Quantenstatistik ist die unvollständige Information über den mikroskopischen Zustand eines makroskopischen Systems, die wegen der Heisenberg-Unschärferelation von prinzipieller Natur ist. Ein Gleichgewichtszustand, bei dem sich die makroskopischen Observablen zeitlich nicht ändern, kann deshalb nicht einfach aus den stationären quantenmechanischen Zuständen abgeleitet werden.
Bei der Formulierung der Quantenhypothese, bei der evolutionären Entfaltung quantentheoretischer Ansätze, bei der Herausbildung der Quantenmechanik (revolutionärer Wendepunkt) und der evolutionären Entfaltung der neuen Mechanik fiel auf, daß diese Entwicklung keine eindeutige Folge eines bestimmten philosophischen Denkens war. Es wurden vielfältige philosophische Einflüsse auf diesen Gesamtprozeß nachgewiesen. Der Absolutheitsanspruch neopositivistischer Wissenschaftsphilosophie, daß die Entwicklung der modernen theoretischen Physik nur auf positivistischer Grundlage verständlich sei, konnte im konkreten Fall zurückgewiesen werden. Es wurde sogar gezeigt, daß die Form, in der positivistisches Philosophieren am Ausgangspunkt des Prozesses vorlag, die untersuchte Entwicklung hätte aufhalten können, wenn die entscheidenden Theoretiker nicht rechtzeitig von grundsätzlichen erkenntnistheoretischen Positionen Machs u. a. Philosophen abgerückt wären.