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erc = science² - Europäische Spitzenforschung am KIT (Donnerstag, 16. März 2017): ERC Consolidator Grant | Quantentechnologie mit natürlichen und künstlichen Spins

Martin P. Weides

Published Jan 1, 2017• 0 citations
Publisher

Abstract

ERC Consolidator Grant | Quantentechnologie mit natürlichen und künstlichen Spins Die Quantentechnologie nutzt spezifische Eigenschaften und Freiheitsgrade der Quantenmechanik für praktische Anwendungen zum Beispiel in der Informatik oder Sensorik. Die Forschergruppe „QuantenMagnonics“ von Dr. Martin Weides am Physikalischen Institut des KIT erforscht supraleitende Qubits und hybride Spinsysteme für neue Anwendungen in Quanten-Spinelektronik und Quantencomputing. Die Veranstaltung "erc = science² - Europäische Spitzenforschung am KIT" fand statt am 16. März 2017. Weitere Informationen: www.zak.kit.edu/ERC

DOI
10.5445/diva/2017-209

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In den letzten Jahren wurden bei der Kontrolle von Quantenzuständen einzelner Atome, Moleküle und Spins in Festkörpern bahnbrechende Erfolge erzielt, und sogar quantenmechanische Verschränkung zwischen einzelnen Quantenobjekten beobachtet. Für eine Nutzbarmachung in Quantentechnologien, wie Quantensimulation oder Quantencomputing ist die Skalierung auf größere Teilchenzahlen die zentrale Herausforderung. Dabei stellen zu einer Dekohährenz des Quantenzustands führende Kopplungen an die Umgebung die größte Schwierigkeit dar. Die vorliegende Habilitationschrift umfasst wissenschaftliche Arbeiten, welche diese ungelösten Probleme auf zwei Arten adressieren. Zum einen werden neue Wege vorgestellt, wie sich durch die kohärente Kontrolle von Vielteilchensystemen der Einfluss von Dekohärenzprozessen mindern lässt. Zum anderen wird, wie sich kontrollierte Dissipationskanäle ausnutzen lassen, um Vielteilchenzustände mit maßgeschneiderten Eigenschaften zu erzeugen.
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