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Springer eBooks

Hintergründe der Quantenmechanik

Lowry A. Kirkby

Published Jan 1, 2012• 0 citations
Publisher
DOI
10.1007/978-3-8274-3050-2_16

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Einige Bemerkungen zur Bellschen Ungleichung

Franz Ferschl

Die Bellsche Ungleichung erlaubt es, ein von Albert Einstein stammendes Gedankenexperiment zur Deutung der Quantenmechanik in recht durchsichtiger Weise zu analysieren. D’Espagnat hat der Ungleichung eine Fassung gegeben, die mit einem elementaren Wahrscheinlichkeitsraum auskommt. Aufgrund dieser Darstellung können die Konsequenzen einer neuerdings in Experimenten beobachteten Verletzung der Bellschen Ungleichung besonders deutlich sichtbar gemacht werden. In diesem Beitrag wird zunächst der historische Hintergrund der Debatte skizziert. Sodann wird die d’Espagnatsche Fassung weiter ausgebaut, um die Rolle der einzelnen Komponenten der experimentellen Anordnung besser sehen zu können. Schließlich wird eine wesentliche, aber immer noch elementare Erweiterung des Modells angegeben. Nunmehr kann gezeigt werden, daß die beobachteten Resultate nur durch eine Unsymmetrie der experimentellen Anordnung, nicht aber durch einen bisher vorgeschlagenen Verzicht auf ein gewisses Lokalitätspostulat erklärt werden können.

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Seit einigen Jahren gibt es einen regelrechten Boom für Sachbücher, die von vielen komplizierten Fragen heutiger theoretischer Physik handeln. Vornehmlich befassen sich die Autoren mit wissenschaftstheoretischen Problemstellungen aus der Quantenmechanik, der Elementarteilchenphysik und der Kosmologie. Das Niveau reicht von der naturphilosophischen über die populärwissenschaftliche Darstellung bis zur Esoterik. Neueren Datums sind Bücher solcher Art über physikalische Grundlagen, die oft in Zusammenhang mit der Evolutionstheorie gebracht und zunehmend mit irreführenden modischen Bezeichnungen belegt werden. Beispiele sind Begriffe wie Ordnung und Chaos, R. Thoms Katastrophentheorie, Zufall und Wahrscheinlichkeit, Feigenbaumsche Bifurkationen, dissipative Strukturen, u.s.w. [2/01]. Dazu kommen noch einprägsame Interpretationen einiger spektakulärer mathematischer Entdeckungen wie die logistische Gleichung nach R.M. May, J.H. Conway’s Life Game oder B. Mandelbrot’s Fraktale. Wiedererweckung erfährt C.G. Jungs bekannter Begriff ‹Synchronizität›, der neuerdings als ein im Universum waltendes Superprinzip propagiert wird (PEAT 1989).

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Seit einigen Jahren gibt es einen regelrechten Boom für Sachbücher, die von vielen komplizierten Fragen heutiger theoretischer Physik handeln. Vornehmlich befassen sich die Autoren mit wissenschaftstheoretischen Problemstellungen aus der Quantenmechanik, der Elementarteilchenphysik und der Kosmologie. Das Niveau reicht von der naturphilosophischen über die populärwissenschaftliche Darstellung bis zur Esoterik. Neueren Datums sind Bücher solcher Art über physikalische Grundlagen, die oft in Zusammenhang mit der Evolutionstheorie gebracht und zunehmend mit irreführenden modischen Bezeichnungen belegt werden. Beispiele sind Begriffe wie Ordnung und Chaos, R. Thoms Katastrophentheorie, Zufall und Wahrscheinlichkeit, Feigenbaumsche Bifurkationen, dissipative Strukturen, u.s.w. [2/01]. Dazu kommen noch einprägsame Interpretationen einiger spektakulärer mathematischer Entdeckungen wie die logistische Gleichung nach R.M. May, J.H. Conway’s Life Game oder B. Mandelbrot’s Fraktale. Wiedererweckung erfährt C.G. Jungs bekannter Begriff ‹Synchronizität›, der neuerdings als ein im Universum waltendes Superprinzip propagiert wird (PEAT 1989).