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Vieweg+Teubner eBooks

Die Realität der Moleküle

A. Pais

Published Jan 1, 1986• 0 citations
Publisher
DOI
10.1007/978-3-322-98740-2_5

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Moleküle zwischen den Welten

Physik in unserer Zeit•Jan 1, 1972•0 citations

Einige Grundprobleme der Mikrophysik

Tibor Erdey-Grúz

Die Materie als die unabhängig von unserem Bewußtsein existierende objektive Realität hat unübersehbar viele Gattungen. Von diesen sind für uns besonders die Stoffarten wichtig, aus denen sich der Mensch selbst und die in seiner Umgebung unmittelbar wahrnehmbaren Gegenstände aufbauen. Das sind die Atome und Moleküle, ferner die aus ihnen — als diskrete Teilchen — entstehenden makroskopischen Körper, die zusammenfassend als chemische Stoffe bezeichnet werden können. Im täglichen Leben und meistens sogar auch in den Naturwissenschaften denkt man im allgemeinen — sofern man von Materie spricht — an chemische Stoffe, obwohl auf Grund der Ergebnisse, die die Physik im letzten halben Jahrhundert erzielte, keine Zweifel darüber bestehen, daß es noch zahlreiche andere Arten der Materie gibt, deren Eigenschaften zum Teil gründlich von denen der chemischen Stoffe abweichen (so sind z. B. die physikalischen Felder nicht von diskreter, sondern von einer Kontinuumstruktur).

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1967•0 citations

�ber die Reflexion von Molekularstrahlen

Fr. Knauer, Otto Stern

The European Physical Journal A•Nov 1, 1929•50 citations

Kann man die quantenmechanische Beschreibung der physikalischen Wirklichkeit als vollständig betrachten? (1935)

Albert Einstein, Boris Podolsky, N. Rosen

In einer vollständigen Theorie gibt es zu jedem Element der Realität stets ein entsprechendes Element. Eine hinreichende Bedingung für die Realität einer physikalischen Größe ist die Möglichkeit, sie mit Sicherheit vorherzusagen, ohne das System zu stören. In der Quantenmechanik schließt im Falle von zwei physikalischen Größen, die durch nicht-kommutierende Operatoren beschrieben werden, das Wissen von der einen das Wissen von der anderen aus. Dann ist entweder (1) die Beschreibung der Realität, die durch die Wellenfunktion in der Quantenmechanik gegeben wird, nicht vollständig oder (2) diesen beiden Größen kann nicht gleichzeitig Realität zukommen. Die Betrachtung des Problems, Vorhersagen bezüglich eines Systems auf der Grundlage von Messungen zu machen, die an einem anderen System, das zuvor mit dem ersteren in Wechselwirkung stand, ausgeführt wurden, führen auf das Ergebnis, daß wenn (1) falsch ist, dann auch (2) falsch ist. Man wird so zu dem Schluß geführt, daß die Beschreibung der Realität, wie sie von der Wellenfunktion geleistet wird, nicht vollständig ist.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1984•1 citation

I. Molekulare Mittelwertszustände

Max Trautz

De Gruyter eBooks•Dec 31, 1922•0 citations

Teilcheneigenschaften von Wellen

Arthur Beiser

In unserer täglichen Erfahrung haben die Begriffe Teilchen und Welle nichts Mysteriöses an sich, sie scheinen eine feste Bedeutung zu haben. Ein Stein, der ins Wasser geworfen wird, und die Wellen, die sich daraufhin an der Wasseroberfläche bilden, haben nur eines gemeinsam, die Fähigkeit, Energie und Impuls von einem Ort zum anderen zu übertragen. Die klassische Physik, die die „physikalische Realität“ unserer Sinneseindrücke widerspiegelt, behandelt Teilchen und Wellen als getrennte Komponenten der Realität. Die Mechanik der Teilchen und die Wellenoptik sind traditionellerweise unabhängige Disziplinen, jede hat ihre eigenen Experimente und Hypothesen. Und doch hat die physikalische Welt, wie wir sie sehen, ihre Ursache in Phänomenen, die sich in der mikroskopischen Welt der Atome und Moleküle, der Elektronen und Kerne abspielen. In dieser Welt gibt es weder Teilchen noch Wellen, die unseren herkömmlichen Vorstellungen entsprechen. Wir bezeichnen Elektronen als Teilchen, da sie elektrische Ladung und Masse besitzen und sich in alltäglichen Apparaten (etwa in einer Fernsehröhre) nach den Gesetzen der Punktmechanik verhalten. Wir werden jedoch sehen, daß genau soviel dafür spricht, ein Elektron als Wellenerscheinung wie als Manifestation eines Teilchens zu deuten. Wir bezeichnen elektromagnetische Wellen als Wellen, weil sie unter geeigneten Umständen Beugung, Interferenz und Polarisation zeigen. In ähnlicher Weise werden wir sehen, daß unter anderen Bedingungen elektromagnetische Wellen sich verhalten, als ob sie aus einem Strom von Teilchen bestünden. Gemeinsam mit der speziellen Relativitätstheorie ist die Dualität von Welle und Teilchen wesentlich für das Verständnis der modernen Physik; in diesem Buch gibt es nur wenige Argumente, die von diesen fundamentalen Prinzipien nicht Gebrauch machen.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1983•0 citations
Die Materie als die unabhängig von unserem Bewußtsein existierende objektive Realität hat unübersehbar viele Gattungen. Von diesen sind für uns besonders die Stoffarten wichtig, aus denen sich der Mensch selbst und die in seiner Umgebung unmittelbar wahrnehmbaren Gegenstände aufbauen. Das sind die Atome und Moleküle, ferner die aus ihnen — als diskrete Teilchen — entstehenden makroskopischen Körper, die zusammenfassend als chemische Stoffe bezeichnet werden können. Im täglichen Leben und meistens sogar auch in den Naturwissenschaften denkt man im allgemeinen — sofern man von Materie spricht — an chemische Stoffe, obwohl auf Grund der Ergebnisse, die die Physik im letzten halben Jahrhundert erzielte, keine Zweifel darüber bestehen, daß es noch zahlreiche andere Arten der Materie gibt, deren Eigenschaften zum Teil gründlich von denen der chemischen Stoffe abweichen (so sind z. B. die physikalischen Felder nicht von diskreter, sondern von einer Kontinuumstruktur).
In einer vollständigen Theorie gibt es zu jedem Element der Realität stets ein entsprechendes Element. Eine hinreichende Bedingung für die Realität einer physikalischen Größe ist die Möglichkeit, sie mit Sicherheit vorherzusagen, ohne das System zu stören. In der Quantenmechanik schließt im Falle von zwei physikalischen Größen, die durch nicht-kommutierende Operatoren beschrieben werden, das Wissen von der einen das Wissen von der anderen aus. Dann ist entweder (1) die Beschreibung der Realität, die durch die Wellenfunktion in der Quantenmechanik gegeben wird, nicht vollständig oder (2) diesen beiden Größen kann nicht gleichzeitig Realität zukommen. Die Betrachtung des Problems, Vorhersagen bezüglich eines Systems auf der Grundlage von Messungen zu machen, die an einem anderen System, das zuvor mit dem ersteren in Wechselwirkung stand, ausgeführt wurden, führen auf das Ergebnis, daß wenn (1) falsch ist, dann auch (2) falsch ist. Man wird so zu dem Schluß geführt, daß die Beschreibung der Realität, wie sie von der Wellenfunktion geleistet wird, nicht vollständig ist.
In unserer täglichen Erfahrung haben die Begriffe Teilchen und Welle nichts Mysteriöses an sich, sie scheinen eine feste Bedeutung zu haben. Ein Stein, der ins Wasser geworfen wird, und die Wellen, die sich daraufhin an der Wasseroberfläche bilden, haben nur eines gemeinsam, die Fähigkeit, Energie und Impuls von einem Ort zum anderen zu übertragen. Die klassische Physik, die die „physikalische Realität“ unserer Sinneseindrücke widerspiegelt, behandelt Teilchen und Wellen als getrennte Komponenten der Realität. Die Mechanik der Teilchen und die Wellenoptik sind traditionellerweise unabhängige Disziplinen, jede hat ihre eigenen Experimente und Hypothesen. Und doch hat die physikalische Welt, wie wir sie sehen, ihre Ursache in Phänomenen, die sich in der mikroskopischen Welt der Atome und Moleküle, der Elektronen und Kerne abspielen. In dieser Welt gibt es weder Teilchen noch Wellen, die unseren herkömmlichen Vorstellungen entsprechen. Wir bezeichnen Elektronen als Teilchen, da sie elektrische Ladung und Masse besitzen und sich in alltäglichen Apparaten (etwa in einer Fernsehröhre) nach den Gesetzen der Punktmechanik verhalten. Wir werden jedoch sehen, daß genau soviel dafür spricht, ein Elektron als Wellenerscheinung wie als Manifestation eines Teilchens zu deuten. Wir bezeichnen elektromagnetische Wellen als Wellen, weil sie unter geeigneten Umständen Beugung, Interferenz und Polarisation zeigen. In ähnlicher Weise werden wir sehen, daß unter anderen Bedingungen elektromagnetische Wellen sich verhalten, als ob sie aus einem Strom von Teilchen bestünden. Gemeinsam mit der speziellen Relativitätstheorie ist die Dualität von Welle und Teilchen wesentlich für das Verständnis der modernen Physik; in diesem Buch gibt es nur wenige Argumente, die von diesen fundamentalen Prinzipien nicht Gebrauch machen.