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Springer eBooks

Aus dem Stillstand zu neuen Erweiterungen der Quantenmechanik

Published Jan 1, 2010• 0 citations
Publisher
DOI
10.1007/978-3-540-69222-5_13

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Quantenmechanik und Statistik

Max Born

Die Entdeckung ganzzahliger Gesetze für die Linienspektren ist eine der Wurzeln, aus denen die Quantenmechanik erwachsen ist. Carl Runge war einer der ersten, der die Tragweite der von Balmer im Wasserstoffspektrum gefundenen Regelmäßigkeit erkannte und nach ähnlichen Serien bei anderen Elementen zu suchen begann. Der große Erfolg, der ihm dabei beschieden war, rückt ihn in die Reihe der Forscher, die die experimentellen Grundlagen der Quantentheorie geschaffen haben. Auch die neue Quantenmechanik ist ein Sproß dieser Entwicklung; ist doch eine ihrer Hauptstützen das Kombinationsprinzip der Spektrallinien. Danach scheint es gerechtfertigt, in diesem Runge=Heft einige Betrachtungen über Quantenmechanik anzustellen. Es soll keineswegs ein Bericht über den Stand der Quantenmechanik gegeben werden; ein solcher ist erst kürzlich in dieser Zeitschrift von dem Begründer der neuen Theorie veröffentlicht worden, ein Aufsatz, dessen einziger Mangel darin besteht, daß in der Aufzählung der beteiligten Forscher der Name Heisenberg nicht vorkommt. Vielmehr soll ein Versuch erläutert werden, den Sinn des neuen Formalismus zu verstehen.

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Einführung in die Quantenmechanik

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Einführung in die Quantenmechanik

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Zur Grundvorstellung der Quantenmechanik

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In dem kürzlich erschienenen Buch Quantum Theory and Beyond 2 sind verschiedene Schulen zu Wort gekommen, die heute am Gespräche über die Interpretation der Quantenmechanik beteiligt sind. Es ist hier nicht der Ort, näher darauf einzugehen. Doch ermutigt das Buch dazu, noch einmal die Vorstellungen3 darzulegen, aus denen die Quantenmechanik mit gleicher Evidenz hervorgeht wie die klassische Mechanik4 aus den ihr zugrunde liegenden. Es ist dem Verfasser eine Freude, Herrn H. Hönl mit diesem Festschriftbeitrag zu seinem siebzigsten Geburtstag gratulieren zu können.

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Den eigentlichen Inhalt einer physikalischen Theorie erkennt man nicht so sehr aus den mathematischen, technischen Hilfsmitteln, deren sie sich bedient, sondern viel eher aus den neuen Begriffsbildungen, zu denen sie Anlaß gibt. Die Quantenmechanik führt neue Begriffe in die Kinematik und Mechanik sehr kleiner Massen ein. Bis vor 20 Jahren wurde die Newlonsche Mechanik als die Grundlage aller exakten Physik angesehen. Die Relativitätstheorie hat dann unsere Begriffe von Baum und Zeit abgeändert und erweitert und gezeigt, daß auf Grund der neuen Begriffe die Newlonsche Mechanik für große Bäume und Zeiten durch eine andere »relativistische« Mechanik zu ersetzen sei.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1994•1 citation
Die Entdeckung ganzzahliger Gesetze für die Linienspektren ist eine der Wurzeln, aus denen die Quantenmechanik erwachsen ist. Carl Runge war einer der ersten, der die Tragweite der von Balmer im Wasserstoffspektrum gefundenen Regelmäßigkeit erkannte und nach ähnlichen Serien bei anderen Elementen zu suchen begann. Der große Erfolg, der ihm dabei beschieden war, rückt ihn in die Reihe der Forscher, die die experimentellen Grundlagen der Quantentheorie geschaffen haben. Auch die neue Quantenmechanik ist ein Sproß dieser Entwicklung; ist doch eine ihrer Hauptstützen das Kombinationsprinzip der Spektrallinien. Danach scheint es gerechtfertigt, in diesem Runge=Heft einige Betrachtungen über Quantenmechanik anzustellen. Es soll keineswegs ein Bericht über den Stand der Quantenmechanik gegeben werden; ein solcher ist erst kürzlich in dieser Zeitschrift von dem Begründer der neuen Theorie veröffentlicht worden, ein Aufsatz, dessen einziger Mangel darin besteht, daß in der Aufzählung der beteiligten Forscher der Name Heisenberg nicht vorkommt. Vielmehr soll ein Versuch erläutert werden, den Sinn des neuen Formalismus zu verstehen.
In dem kürzlich erschienenen Buch Quantum Theory and Beyond 2 sind verschiedene Schulen zu Wort gekommen, die heute am Gespräche über die Interpretation der Quantenmechanik beteiligt sind. Es ist hier nicht der Ort, näher darauf einzugehen. Doch ermutigt das Buch dazu, noch einmal die Vorstellungen3 darzulegen, aus denen die Quantenmechanik mit gleicher Evidenz hervorgeht wie die klassische Mechanik4 aus den ihr zugrunde liegenden. Es ist dem Verfasser eine Freude, Herrn H. Hönl mit diesem Festschriftbeitrag zu seinem siebzigsten Geburtstag gratulieren zu können.
Den eigentlichen Inhalt einer physikalischen Theorie erkennt man nicht so sehr aus den mathematischen, technischen Hilfsmitteln, deren sie sich bedient, sondern viel eher aus den neuen Begriffsbildungen, zu denen sie Anlaß gibt. Die Quantenmechanik führt neue Begriffe in die Kinematik und Mechanik sehr kleiner Massen ein. Bis vor 20 Jahren wurde die Newlonsche Mechanik als die Grundlage aller exakten Physik angesehen. Die Relativitätstheorie hat dann unsere Begriffe von Baum und Zeit abgeändert und erweitert und gezeigt, daß auf Grund der neuen Begriffe die Newlonsche Mechanik für große Bäume und Zeiten durch eine andere »relativistische« Mechanik zu ersetzen sei.