Wenn man die neueren publizierten klinischen Studien zur Homöopathieforschung überblickt, so fällt auf, daß Studien mit Ergebnissen, die für die Homöopathie negativ sind, überwiegen. Wenn man bedenkt, daß klinische, randomisierte Studien Kausaldetektoren sind, so bleiben eigentlich nur 2 Schlußfolgerungen: Entweder sind die neueren Studien noch nicht gut genug, um die subtilen, kausalen Faktoren zu entdecken, die in der Homöopathie wirksam sind, oder die Homöopathie basiert nicht (allein) auf einem kausalen Wirkprinzip. Ich argumentiere, daß die vorliegenden Studien die besten bislang durchgeführten sind und daß es denkbar ist, daß nicht nur überwiegend kausale Faktoren in der Homöopathie eine Rolle spielen, sondern auch nichtlokale Effekte. Es ist denkbar, daß die in der Quantenmechanik zugrundegelegte Nichtlokalität unter bestimmten Bedingungen auch in makroskopischen Systemen auftreten kann. Möglicherweise ist die Homöopathiewirkung ein Beispiel dafür, wie Nichtlokalität unter bestimmten Umständen nutzbar gemacht werden kann. Eine wichtige Folgerung wäre, daß die in klinischen Studien angewendete Kontrolle nicht 100%ig sein darf oder daß Studien so angelegt sein müssen, daß konzeptuelle "Schlupflöcher" bleiben.
Wenn man die neueren publizierten klinischen Studien zur Homöopathieforschung überblickt, so fällt auf, daß Studien mit Ergebnissen, die für die Homöopathie negativ sind, überwiegen. Wenn man bedenkt, daß klinische, randomisierte Studien Kausaldetektoren sind, so bleiben eigentlich nur 2 Schlußfolgerungen: Entweder sind die neueren Studien noch nicht gut genug, um die subtilen, kausalen Faktoren zu entdecken, die in der Homöopathie wirksam sind, oder die Homöopathie basiert nicht (allein) auf einem kausalen Wirkprinzip. Ich argumentiere, daß die vorliegenden Studien die besten bislang durchgeführten sind und daß es denkbar ist, daß nicht nur überwiegend kausale Faktoren in der Homöopathie eine Rolle spielen, sondern auch nichtlokale Effekte. Es ist denkbar, daß die in der Quantenmechanik zugrundegelegte Nichtlokalität unter bestimmten Bedingungen auch in makroskopischen Systemen auftreten kann. Möglicherweise ist die Homöopathiewirkung ein Beispiel dafür, wie Nichtlokalität unter bestimmten Umständen nutzbar gemacht werden kann. Eine wichtige Folgerung wäre, daß die in klinischen Studien angewendete Kontrolle nicht 100%ig sein darf oder daß Studien so angelegt sein müssen, daß konzeptuelle "Schlupflöcher" bleiben.
Die vorliegende Analyse zeigt, daß der Haupteinwand gegen die Homöopathie, es seien keine Effekte mehr möglich, wenn kein Wirkmolekül mehr lokalisierbar sei. wissenschaftlich nicht begründbar ist. Vielmehr läßt die Unschärfebeziehung als Basis moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnis lediglich den Schluß zu, daß Wirkmoleküle mit zunehmender Potenzierung innerhalb eines vorgegebenen Volumens und innerhalb eines vorzugebenden Beobachtungszeitraumes mit zunehmender Wahrscheinlichkeit nicht lokalisiert werden können. Das schließt keineswegs aus, daß biologische Systeme, denen nach unseren Messungen Empfindlichkeiten zugeordnet werden müssen, die mindestens um den Faktor 1010 größer sind als die technisch verifizierbaren Empfindlichkeiten, auf nicht-lokalisierbare Wirkungen ansprechen. Und solche Wirkungen sind durchaus zu erwarten, auch dann, wenn die Information des Wirkmoleküls stark delokalisiert - und dabei automatisch in langlebigen Anregungszuständen stabilisiert, wird. Man kann bei zunehmender Potenzierung erwarten, daß zunächst eine höhere Selektivität bezüglich des Arzneimittels resultiert, und daß Krankheiten ansprechbar werden, deren Ursache immer längere Zeit zurückliegen, bis schließlich auch die Sensibilität des biologischen Systems überfordert wird und auch keine delokale Wirkung mehr spürbar wird. Das Simileprinzip, das bereits an einem einfachen Beispiel mit zwei Schaukeln verständlich wird, läßt sich auch quantentheoretisch deuten. Dabei wird die Krankheit durch das Spektrum von gespeicherten störenden Photonen dargestellt. Diese Fehlinformation kann beispielsweise durch toxische Einflüsse in das System gelangen und bleibt wegen der extrem hohen Speicherfähigkeit erhalten. Ein solcher Zustand koppelt am stärksten mit dem gleichen Zustand, dessen Gesamtphotonenzahl dabei jedoch keine Rolle spielt. Entscheidend ist die spektrale Verteilung. Deshalb kann die eingebrachte Wirkung sehr schwach sein. Gleiches Spektrum beinhaltet den gleichen Zustand, oder, mit andern Worten, die geforderte "Ähnlichkeit". Bei der Kopplung werden störende Photonen in daseingebrachte Arzneimittel gelangen. Sie können auf diese Weise "ausgeschwemmt" werden. Dieser Effekt steigt ebenfalls mit zunehmender Potenzierung zunächst an, bis die Kopplungen schließlich so stark delokalisiert sind, daß sie praktisch nicht mehr verifiziert werden können.
Heft 2, von einem hervorragenden Kenner der Materie besprochen.B. L. van der Waerden schreibt unter anderem: ,,Auf jeder Seite spurt man, dab hier ein Kenner am Werk ist: einer, der die ganze Entwicklung aus nachster N i h e beobachtet und gedanklich mit vollzogen hat, von den ersten tastenden Versuchen bis zur vollen begrifflichen Krirung".Dem kann sachlich nichts hinzugefiigt werden.So sei dem Rezensenten eine personliche Bemerkung erlaubt.Ich greife einen Satz aus dem Vorwort auf.Der Autor schreibt: ,,Vielleicht versteht man die Physik besser, wenn man die Schwierigkeiten ihrer Entstehung kennt".Dies ist sicher richtig.Ich mijchte noch weitergehen und sagen, dab wir versuchen sollten, die personliche Leistung einzelner Wissenschaftler in ihrem Bemiihen um ein besseres Verstandnis der Zusammenhange zu erkennen.Gerade f i r Lehrer aller Bereiche scheint mir dies besonders wichtig.Nur wenn der Lehrende diese Leistung selbst erkennt, kann er seinen Schiilern einen Eindruck von dem menschlichen Abenteuer vermitteln, das wissenschaftliche Forschung immer war und sicherlich bleiben wird.Biicher wie die ,,Geschichte der Quantentheorie" kiinnen da eine grobe Hilfe sein.Deshalb sei dieses Buch allen denen empfohy Ien, die nicht nur wissen wollen, wo wir heute stehen, sondern auch, wie wir dorthin
Dieses Kapitel bietet wie das vorhergehende einen Bericht über die Anstrengungen, die gemacht wurden, um die Quantenmechanik in einer rein „realistischen“ Form zu verstehen, d. h. unter Beibehaltung des Prinzips, daß eine physikalische Realität „existiert“, und zwar auch dann, wenn es kein mit Bewußtsein behaftetes Wesen gibt, das befähigt wäre, sie durch seine Sinne zu erfassen. Wir werden weiterhin unsere Überzeugung bewahren, daß diese physikalische Realität bekannt sein kann, und daß es gerade das Ziel der Wissenschaft sein muß, zu beschreiben, was sie in Wirklichkeit ausmacht. Diesen beiden Annahmen fügen wir in expliziter Form eine dritte hinzu, die offensichtlich keine Folgerung aus den beiden ersten ist und die wir als „monistische“ oder „unirealistische“ Hypothese bezeichnen: Es gibt in unserer Welt nur eine einzige Realität, oder anders ausgedrückt, alles was existiert, ist rein physikalischer Natur.
Die Bohrs che Theorie, die uns eine Vorstellung vom Bau des Atoms gegeben hat, und die mit ihr aufs engste verknüpfte Quantenlehre, die dieser Theorie zugrunde liegt, sind nicht nur in fast alle Gebiete der Physik eingedrungen, sondern haben auch in der Chemie eine gewaltige, beständig wachsende Bedeutung erlangt. Diese Wissenschaft befaßt sich vor allem mit Atomen und Molekülen, und daher ist es von vornherein klar, daß eine Lehre, die so viel Neues über diese Atome gebracht hat, auch für die Chemie als eine Art Offenbarung erscheinen, ihr einen Zufluß von neuen Ideen geben, neue weite Horizonte eröffnen und zur Entwicklung sowie Vertiefung der theoretischen Grundlagen beitragen mußte, mit denen diese Wissenschaft das von ihr erlangte, fast unübersehbare Versuchsmaterial zusammengefaßt und synthesiert. Es ist ohne weiteres klar, daß wir der Anwendung der neuen Lehre auf die Chemie nur wenig Platz einräumen können und nur bei den Fragen verweilen werden, die für die Physik von Interesse sind. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, und sich in jedem speziellen Falle auf ein oder zwei Beispiele beschränkend, werden wir unser Hauptaugenmerk auf die leitenden Grundgedanken und Tatsachen richten, durch die die Anwendungen der neuen, auf dem Boden der Physik entstandenen und zur Blüte gelangten Ideen auf die Chemie charakterisiert werden.
Die Existenz einer eindeutigen globalen Raumzeit wird allgemein als fundamen- tale Natureigenschaft betrachtet, so auch im Bereich der relativistischen Quantenphysik und Quantengravitation. Betrachtet man jedoch kausale Strukturen allgemeiner und setzt nur lokale Gültigkeit der Quantenphysik voraus, kann man Situationen beschreiben, in denen die globale kausale Struktur nicht eindeutig ist. Obwohl Vorgänge lokal als Ereignisse in einer Raumzeit verstanden werden können, sind global unbestimmte kausale Strukturen, wie Superpositionen, denkbar. Eine kausale Struktur kann man mittels der Möglichkeit Signale zu senden definieren. Sind zwei Parteien A uns B Teil einer globalen kausalen Struktur kann ein Signal in maximal eine Richtung gesendet werden. Das bedeutet, dass entweder A ein Signal zu B senden kann oder umgekehrt oder die beiden kein Signal an den jeweils anderen schicken können. Dieser Umstand kann in Form einer gemeinsamen Aufgabe, zu deren Lösung Agenten in zwei Labors A und B kommunizieren müssen, ausgedrückt werden. Die Wahrscheinlichkeit, die entsprechende Aufgabe erfolgreich zu erfüllen, ist nach oben hin beschränkt, wenn A und B in einer eindeutigen kausalen Struktur eingebettet sind. In einer quantenphysikalischen Beschreibung ergeben sich jedoch teilweise höhere Erfolgswahrscheinlichkeiten, als die erwähnte Schranke erlauben würde. Die Labors entsprechen möglichen Quantenoperationen, die Korrelationen zwischen den Labors werden durch sogenannte Prozesse, mit deren Hilfe man die Wahrscheinlichkeiten von Interesse berechnen kann, beschrieben. Limitiert man die Operationen in den Labors auf (quasi)klassische, ergibt sich allerdings immer die Möglichkeit der Beschreibung durch eine eindeutige globale kausale Struktur. Man könnte annehmen, dass Letztere eben keine fundamentale Eigenschaft ist, sondern vielmehr ein Effekt des Übergangs von quantenphysikalisch zu klassisch, da im Fall von Quantenkorrelationen auch unbestimmte kausale Strukturen möglich sind. Um dies besser zu verstehen, werden in dieser Arbeit Semiquanten-Labors und -Korrelationen betrachtet. Ein Semiquanten-System besteht aus zwei Teilen, von denen einer klassisch, der andere quantenmechanisch beschrieben werden kann (z.B. Eingangs- und Ausgangszustand eines Quantenkanals). Eine Beschreibung durch eine eindeutige globale kausale Struktur ist immer dann möglich, wenn die Information, die in den Labors aus den Inputs gewonnen wird, (quasi) klassisch ist. Anderenfalls können unbestimmte globale kausale Strukturen auftreten, sogar im Fall eines quasi klassischen Labors und einem, in dem der Output klassisch beschrieben werden kann. Obwohl zwischen zwei solchen Labors keine echte Quantenkommunikation stattfindet, können sie im Fall einer unbestimmten globalen kausalen Struktur die oben erwähnte Aufgabe erfolgreicher lösen, als es der Fall wäre, wenn die Labors Teil einer eindeutigen Raumzeit wären. Es ist daher anscheinend nicht der Quantencharakter der Korrelationen zwischen den Labors, der eine Beobachtung einer unbestimmten kausalen Struktur ermöglicht. Im Fall von mehr als zwei Labors ist es (prinzipiell) sogar möglich solche kausalen Strukturen zu beobachten, wenn alle beteiligten Labors klassisch sind. Das Auftreten unbestimmter globaler kausaler Strukturen ist daher wohl kein Effekt des Übergangs von quantenphysikalisch zu klassisch.
Nach dem Energieerhaltungssatz kann Energie nicht erzeugt, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden. In einem energetisch abgeschlossenen System muß dem-gemäß die Gesamtenergie konstant bleiben. Die vorliegende Arbeit geht grundsätzlich der Frage nach, inwieweit dieses physikalische Gesetz überhaupt noch Platz für eine mentale Energie läßt, zumal eine solche Wirkkraft unausweichlich eine Überdetermination zu begrün-den scheint. Ich stelle u.a. jene Überlegungen der Quantenphysik vor, welche mir geeignet erscheinen, die Kluft zwischen Geist und Materie überbrücken zu können. Zum einen des-halb, weil sie die althergebrachte Vorstellung von Materie in Frage stellen, zum anderen, weil sie die Einwirkung des Bewußtseins und das Verhältnis von Objektivität und Subjektivität beleuchten. Es scheint, als besäße das Elektron keine vom Bewußtsein unabhängigen Eigenschaften und als wäre in der Quantentheorie das Objekt vom Subjekt prinzipiell nicht zu trennen. Die Quantenmechanik kennt nichtlokale Verbindungen, die weder mit Energie, noch mit Mechanik, noch mit herkömmlicher kausaler Verknüpfung zu tun haben. Die Nichtlokali-tät stellt somit eine Korrelation, nicht einen kausalen Zusammenhang, wie etwa eine Wechsel-wirkung dar, da keinerlei Signalübertragung stattfindet. Die kausale Geschlossenheit der Welt kann nur soweit Gültigkeit beanspruchen, als physikalische klassische Systeme als umfassende Darstellungen der Welt angesehen werden können. Die Vorstellung, dass subatomare Teilchen einen bestimmten Weg in Raum und Zeit verfolgen und miteinander interferieren, ist eine rein mentale Konstruktion, die unserem Vor-stellungsvermögen entgegenkommt, aber keinerlei zusätzliche Erklärungskraft besitzt. In der gegenwärtigen Diskussion über mentale Verursachung wird oftmals von einem Dualismus ausgegangen, der meines Erachtens von einem überholten Materiebegriff ausgeht. Bei der „Mental-Energie“ ist das Mentale letztlich nicht geheimnisvoller, als die Energie, und die kausale Verbindung des Geistes mit sogenannter „Materie“ nicht rätselhafter und unmöglich-er, als zwei korrelierte Teilchen, die unabhängig von Zeit, Raum verschränkt sind. Ich versuche zu argumentieren, dass es ein “irreduzibles Selbst“ gibt und dass sein „Innewerden“ möglich ist, ansonsten wir gar nicht wissen und spüren könnten, dass wir beispielsweise zentriert sind, wenn wir in unserer Mitte sind. Die Mitte existiert nur „mitten-drin“, als Mitte von Etwas. Ich behaupte, dass es möglich ist, dieses Etwas durch das „Prinzip der transzendenten Resonanz“, als das nicht hintergehbare Selbst, verstärkt wahrzunehmen. Es ist ein Gewahrwerden seiner selbst durch „Spiegelung“ oder „Nachhall“ des Unverstellten und Wesentlichen in besonderen Lebensmomenten. Das Eigentliche um uns bringt durch Resonanz das Eigentliche in uns zum Anklingen: Das „eigentliche Selbst“. Wir erleben uns selbst nicht nur als Erlebende und Erkennende dieser transzendenten Momente, sondern gleichzeitig auch als feststellende, auffindende, wesensgleiche und somit auf gleicher Wellenlänge seiende Kategorisierer und Bewerter dieser besonderen essentiellen Qualität, die um diese Wertkategorie auch wissen. Auf diese Weise bekommen wir neben diesem erkennenden auch ein ergänzendes Wissen von uns selbst, weil ein Teil unseres „ontischen Ergänzungsbedarfs“ den wir als „ex-zentrische“ Wesen haben, gedeckt wurde. In diesem transzendenten Sich-Selbst-Erleben stillen wir unsere Sehnsucht nach Ganzheit. Die Sehn-sucht nach dieser Komplettierung ist die Quelle aller mentalen Energie.