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Die Naturwissenschaften

Quantenchaos: Komplexe Dynamik im Grenzbereich zwischen mikroskopischer und makroskopischer Physik

Thomas Dittrich, R. Graham

Published Sep 1, 1989• 3 citations
Publisher
DOI
10.1007/bf00366161

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Makroskopische Quanteneffekte in Physik und Biologie

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De Gruyter eBooks•Dec 31, 1977•1 citation

Relationale Felddynamik – Vitruvius Alpha II: Kohärenz und Zerfall zwischen Relativitätstheorie und Quantenmechanik

Enno Matthiesen

Diese Arbeit entwickelt die Relationale Felddynamik (RFD) als erweiterten theoretischen Rahmen zur Einordnung eines der zentralen Spannungsfelder moderner Physik: der bis heute unvollständigen Verbindung zwischen Quantenmechanik und Relativitätstheorie. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass beide Theorien in ihren jeweiligen Gültigkeitsbereichen außerordentlich erfolgreich sind, jedoch unterschiedliche Grundbegriffe verwenden. Während die Quantenmechanik Zustände, Superpositionen, Wahrscheinlichkeitsamplituden und Dekohärenz beschreibt, operiert die Relativitätstheorie mit Raumzeit, Geometrie, Gravitation und makroskopischer Kausalstruktur. Die vorliegende Arbeit schlägt vor, beide Beschreibungsweisen nicht als Gegensätze, sondern als unterschiedliche Regime relationaler Dynamik zu interpretieren. Im Zentrum stehen die Begriffe Kohärenz und Zerfall: Kohärenz beschreibt stabile, tragfähige Ordnungszustände gekoppelter Systeme. Zerfall beschreibt Entkopplung, Dekorrelation, Instabilität oder Übergänge zwischen Strukturregimen. Unter dieser Perspektive kann Quantenmechanik als mikroskopische relationale Zustandsdynamik gelesen werden, während Raumzeit als emergente makroskopische Kohärenzordnung erscheint. Die Arbeit verbindet damit: relationale Perspektiven auf Quantenzustände emergente Interpretationen gravitativer Struktur Brückenmodelle zwischen Mikro- und Makroregimen komplementäre Einordnungen zum Standardmodell kosmologische Konsequenzen strukturgetriebener Dynamik Zusätzlich werden numerische Ergebnisse der vorausgehenden Forschungsphase eingeordnet. Frühere Benchmark- und Simulationsarbeiten innerhalb der Reihe zeigten reproduzierbare relationale Vorteile in mehreren offenen Regimen, darunter Rekohärenz unter Rauschen, Selbstorganisation nach Störung, Synchronisation unter Drift sowie emergente Ordnung aus lokaler Kopplung. Die Arbeit beansprucht weder eine abgeschlossene Weltformel noch die pauschale Widerlegung etablierter Physik. Vielmehr wird ein prüfbarer Erweiterungsrahmen formuliert, der Standardmodelle in ihren Erfolgsbereichen respektiert und zugleich offene Spannungsfelder adressiert. Besondere Relevanz besitzen laufende und zukünftige Beobachtungsprogramme wie Euclid, James Webb Space Telescope (JWST) und verwandte Datensätze, da sie Aussagen über frühe Strukturbildung, Großstruktur, Kopplungsregime und kosmologische Dynamik ermöglichen. Die zentrale These lautet: Nicht isolierte Objekte allein, sondern tragfähige Beziehungen können eine fundamentale Rolle in der physikalischen Organisation der Wirklichkeit spielen. Verweise innerhalb der Reihe Relationale Felddynamik – Vitruvius XLI: Präzisierte Feldgleichung und Übergang zur Quantenmechanikhttps://doi.org/10.5281/zenodo.19668872 Relationale Felddynamik – Vitruvius XLII: Normerhaltung, Stationarität und Grenzfälle relationaler Quantendynamikhttps://doi.org/10.5281/zenodo.19671508 Relationale Felddynamik – Vitruvius XLIII: Numerische Simulation und universelle Kohärenzsignaturen relationaler Quantendynamikhttps://doi.org/10.5281/zenodo.19672022 Relationale Felddynamik – Systematische Gesamtstruktur und Navigationsarchitektur der Theoriehttps://doi.org/10.5281/zenodo.19495654 Projektübersicht / Notion https://mellow-kale-3fd.notion.site/Relationale-Felddynamik Keywords Relationale FelddynamikKohärenzZerfallQuantenmechanikRelativitätstheorieRaumzeitEmergenzKosmologieStrukturbildungFeldtheorieBenchmarkNumerische SimulationEuclidJWSTStandardmodell

•Apr 23, 2026•0 citations

Das EPR‐Paradoxon als makroskopisches Experiment und seine Auswirkungen auf unsere Vorstellung von Physik

Günther Ludwig

Abstract Es soll gezeigt werden, daß die EPR‐Experimente allein im makroskopischen Bereich der Apparaturen beschrieben werden können. Diese Beschreibung oder auch die entsprechende mit Hilfe von Mikrosystemen ist ohne jede Widersprüche. Eine ontologische Interpretation der Experimente ist sowohl für die makroskopische wie mikroskopische Beschreibung der Experimente problematisch. Die korrekte, physikalische Beschreibung der EPR‐Experimente führt dazu, viele Vorurteile darüber zu vermeiden, was Physik ist.

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Quantendynamik komplexer Systeme

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Quantenmonaden – Kommentare & Kritiken, Band 2: Ein interdisziplinärer Kommentar im Spannungsfeld von Metapher, Modell und Kritik

Gerd Fengler, Günter Weber

Dieser Beitrag ist ein weiterer Band der Reihe „Quantenmonaden – Kommentare & Kritiken“, die interdisziplinäre Perspektiven auf die Theorie der Quantenmonaden dokumentiert. Der vorliegende Kommentar von Dr. rer. nat. Gerd Fengler (Chemie) und Prof. Dr. rer. nat. Gunter Weber (Physik) würdigt die Theorie der „Quantensoziologie verschränkter Monaden“ als interdisziplinären Denkansatz und ordnet sie zugleich aus naturwissenschaftlicher Perspektive kritisch ein. Im Zentrum steht die Spannung zwischen philosophischer Modellbildung und naturwissenschaftlicher Präzision. Während der Ansatz als heuristisch fruchtbarer Denkraum für komplexe, vernetzte Systeme anerkannt wird, werden zugleich methodische Grenzen hinsichtlich Operationalisierbarkeit, Messbarkeit und formaler Struktur aufgezeigt. Die Stellungnahme identifiziert zentrale offene Fragen, insbesondere im Hinblick auf die Übertragbarkeit quantenphysikalischer Begriffe auf makroskopische und soziologische Systeme sowie auf die fehlende Einbettung in etablierte naturwissenschaftliche Modelle. Der Kommentar bezieht sich auf die Bände I–VI der Publikationsreihe zur Theorie der Quantenmonaden von Jürgen Theo Tenckhoff und wird in abgestimmter Fassung veröffentlicht. Ziel der Reihe ist es, die wissenschaftliche Diskussion zur Theorie der Quantenmonaden durch transparente Veröffentlichung externer Fachkommentare zu fördern.

•Apr 7, 2026•0 citations
Diese Arbeit entwickelt die Relationale Felddynamik (RFD) als erweiterten theoretischen Rahmen zur Einordnung eines der zentralen Spannungsfelder moderner Physik: der bis heute unvollständigen Verbindung zwischen Quantenmechanik und Relativitätstheorie. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass beide Theorien in ihren jeweiligen Gültigkeitsbereichen außerordentlich erfolgreich sind, jedoch unterschiedliche Grundbegriffe verwenden. Während die Quantenmechanik Zustände, Superpositionen, Wahrscheinlichkeitsamplituden und Dekohärenz beschreibt, operiert die Relativitätstheorie mit Raumzeit, Geometrie, Gravitation und makroskopischer Kausalstruktur. Die vorliegende Arbeit schlägt vor, beide Beschreibungsweisen nicht als Gegensätze, sondern als unterschiedliche Regime relationaler Dynamik zu interpretieren. Im Zentrum stehen die Begriffe Kohärenz und Zerfall: Kohärenz beschreibt stabile, tragfähige Ordnungszustände gekoppelter Systeme. Zerfall beschreibt Entkopplung, Dekorrelation, Instabilität oder Übergänge zwischen Strukturregimen. Unter dieser Perspektive kann Quantenmechanik als mikroskopische relationale Zustandsdynamik gelesen werden, während Raumzeit als emergente makroskopische Kohärenzordnung erscheint. Die Arbeit verbindet damit: relationale Perspektiven auf Quantenzustände emergente Interpretationen gravitativer Struktur Brückenmodelle zwischen Mikro- und Makroregimen komplementäre Einordnungen zum Standardmodell kosmologische Konsequenzen strukturgetriebener Dynamik Zusätzlich werden numerische Ergebnisse der vorausgehenden Forschungsphase eingeordnet. Frühere Benchmark- und Simulationsarbeiten innerhalb der Reihe zeigten reproduzierbare relationale Vorteile in mehreren offenen Regimen, darunter Rekohärenz unter Rauschen, Selbstorganisation nach Störung, Synchronisation unter Drift sowie emergente Ordnung aus lokaler Kopplung. Die Arbeit beansprucht weder eine abgeschlossene Weltformel noch die pauschale Widerlegung etablierter Physik. Vielmehr wird ein prüfbarer Erweiterungsrahmen formuliert, der Standardmodelle in ihren Erfolgsbereichen respektiert und zugleich offene Spannungsfelder adressiert. Besondere Relevanz besitzen laufende und zukünftige Beobachtungsprogramme wie Euclid, James Webb Space Telescope (JWST) und verwandte Datensätze, da sie Aussagen über frühe Strukturbildung, Großstruktur, Kopplungsregime und kosmologische Dynamik ermöglichen. Die zentrale These lautet: Nicht isolierte Objekte allein, sondern tragfähige Beziehungen können eine fundamentale Rolle in der physikalischen Organisation der Wirklichkeit spielen. Verweise innerhalb der Reihe Relationale Felddynamik – Vitruvius XLI: Präzisierte Feldgleichung und Übergang zur Quantenmechanikhttps://doi.org/10.5281/zenodo.19668872 Relationale Felddynamik – Vitruvius XLII: Normerhaltung, Stationarität und Grenzfälle relationaler Quantendynamikhttps://doi.org/10.5281/zenodo.19671508 Relationale Felddynamik – Vitruvius XLIII: Numerische Simulation und universelle Kohärenzsignaturen relationaler Quantendynamikhttps://doi.org/10.5281/zenodo.19672022 Relationale Felddynamik – Systematische Gesamtstruktur und Navigationsarchitektur der Theoriehttps://doi.org/10.5281/zenodo.19495654 Projektübersicht / Notion https://mellow-kale-3fd.notion.site/Relationale-Felddynamik Keywords Relationale FelddynamikKohärenzZerfallQuantenmechanikRelativitätstheorieRaumzeitEmergenzKosmologieStrukturbildungFeldtheorieBenchmarkNumerische SimulationEuclidJWSTStandardmodell
Abstract Es soll gezeigt werden, daß die EPR‐Experimente allein im makroskopischen Bereich der Apparaturen beschrieben werden können. Diese Beschreibung oder auch die entsprechende mit Hilfe von Mikrosystemen ist ohne jede Widersprüche. Eine ontologische Interpretation der Experimente ist sowohl für die makroskopische wie mikroskopische Beschreibung der Experimente problematisch. Die korrekte, physikalische Beschreibung der EPR‐Experimente führt dazu, viele Vorurteile darüber zu vermeiden, was Physik ist.
Dieser Beitrag ist ein weiterer Band der Reihe „Quantenmonaden – Kommentare & Kritiken“, die interdisziplinäre Perspektiven auf die Theorie der Quantenmonaden dokumentiert. Der vorliegende Kommentar von Dr. rer. nat. Gerd Fengler (Chemie) und Prof. Dr. rer. nat. Gunter Weber (Physik) würdigt die Theorie der „Quantensoziologie verschränkter Monaden“ als interdisziplinären Denkansatz und ordnet sie zugleich aus naturwissenschaftlicher Perspektive kritisch ein. Im Zentrum steht die Spannung zwischen philosophischer Modellbildung und naturwissenschaftlicher Präzision. Während der Ansatz als heuristisch fruchtbarer Denkraum für komplexe, vernetzte Systeme anerkannt wird, werden zugleich methodische Grenzen hinsichtlich Operationalisierbarkeit, Messbarkeit und formaler Struktur aufgezeigt. Die Stellungnahme identifiziert zentrale offene Fragen, insbesondere im Hinblick auf die Übertragbarkeit quantenphysikalischer Begriffe auf makroskopische und soziologische Systeme sowie auf die fehlende Einbettung in etablierte naturwissenschaftliche Modelle. Der Kommentar bezieht sich auf die Bände I–VI der Publikationsreihe zur Theorie der Quantenmonaden von Jürgen Theo Tenckhoff und wird in abgestimmter Fassung veröffentlicht. Ziel der Reihe ist es, die wissenschaftliche Diskussion zur Theorie der Quantenmonaden durch transparente Veröffentlichung externer Fachkommentare zu fördern.