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The European Physical Journal A

Zur Kritik und zum Verst�ndnis der Quantentheorie

Enrique Gaviola

Published Sep 1, 1929• 0 citations
Publisher
DOI
10.1007/bf01339635

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Abstract Die in diesem Band zusammengestellten Texte Schlicks aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren vermitteln vor dem Hintergrund der Einstein'schen Relativitätsrevolution das Bild einer Zeit des radikalen Umbruchs und der Entstehung des Neuen in der Physik. Als Protagonist einer Epoche intensiver Wechselwirkung zwischen naturwissenschaftlicher Forschung und philosophischer Reflexion stand Schlick, der bei Max Planck promoviert wurde, in einem intensiven Gedankenaustausch mit der Gemeinschaft der Quantenphysiker, wozu u. a. Max Born, Werner Heisenberg, Erwin Schrödinger, Pascual Jordan und Wolfgang Pauli zählten. Während sie der noch jungen Theorie der Quanten zum Durchbruch verhalfen, lieferte Schlick vor allem in Auseinandersetzung mit Hans Reichenbach und unter dem Einfluss der sprachphilosophischen Wende Ludwig Wittgensteins stehend zentrale Beiträge zum neuen Verständnis der physikalischen Realität, zu den Begriffen von Kausalität und Wahrscheinlichkeit, aber auch zum Problem der Messung und zum Verhältnis zwischen Physik und Biologie.

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Werner Heisenberg gelang der Durchbruch zur modernen Atomtheorie der Quantenmechanik; er entdeckte die sogenannte Unbestimmtheitsrelation, die seinen Lehrer und Freund Niels Bohr zum Komplementaritätsprinzip führte, das eine widerspruchsfreie physikalische Deutung der Quantenmechanik ermöglichte. 1929 trat Heisenberg eine Vortragsreise in die Vereinigten Staaten an. Sie führte ihn zu Vorlesungen über »Die physikalischen Prinzipien der Quantentheorie« an der Universität Chicago. Diese Vorlesungen werden in dem vorliegenden Band zusammenfassend behandelt. Der Autor wollte mit der Veröffentlichung dazu beitragen, den Kopenhagener Geist der Quantentheorie zu verbreiten.

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Werner Heisenberg gelang der Durchbruch zur modernen Atomtheorie der Quantenmechanik; er entdeckte die sogenannte Unbestimmtheitsrelation, die seinen Lehrer und Freund Niels Bohr zum Komplementaritätsprinzip führte, das eine widerspruchsfreie physikalische Deutung der Quantenmechanik ermöglichte. 1929 trat Heisenberg eine Vortragsreise in die Vereinigten Staaten an. Sie führte ihn zu Vorlesungen über »Die physikalischen Prinzipien der Quantentheorie« an der Universität Chicago. Diese Vorlesungen werden in dem vorliegenden Band zusammenfassend behandelt. Der Autor wollte mit der Veröffentlichung dazu beitragen, den Kopenhagener Geist der Quantentheorie zu verbreiten.
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