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The European Physical Journal A

Bemerkung zu der Arbeit Bildentstehung und Aufl�sungsverm�gen des Elektronenmikroskops vom Standpunkt der Wellenmechanik

Walter Glaser

Published Jul 1, 1949• 1 citation
Publisher
DOI
10.1007/bf01331402

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Walter Glaser

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Quantum Field Theoretical Green Functions and Electronic Structure

R. Starke

Die vorliegende Arbeit stellt eine rein theoretische Untersuchung dar, deren Hauptziel darin besteht, die Theorie der elektronischen Struktur vom Standpunkt der Quantenfeld- und Vielteilchentheorie aus zu entwickeln. Dabei habe ich versucht, alle Konzepte und Definitionen im quantenfeldtheoretischen Rahmen einzuf\"{u}hren.Die Einteilchenn\"{a}herung hingegen wird nur als Spezialfall behandelt, spielt jedoch keine konzeptionelle Rolle. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit besteht darin, Analogien zwischen der ``Electronic Structure Theory'' und anderen Gebieten der Physik zu erhellen. Das konkrete Thema dieser Dissertation ist die Anwendung von Greenschen Funktionen auf die Quantentheorie der Materialeigenschaften des Festk\"{o}rpers, insbesondere der elektronischen Struktur. Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert: (i) eine Zusammenfassung und Diskussion des allgemeinen vielteilchen- und quantenfeldtheoretischen Rahmens und (ii) die Theorie der elektronischen Green-Funktionen.

•Jan 1, 2012•0 citations

Vom Ätherwind zu neuem Licht

Wolfgang P. Schleich

Abstract „Erst die Theorie entscheidet darüber, was man beobachten kann.”︁ Diese Bemerkung richtete Albert Einstein im Frühjahr 1926 an Werner Heisenberg im Anschluß an dessen Kolloquiumsvortrag in Berlin. Damals galt es einen scheinbaren Widerspruch zwischen Theorie und Experiment aufzulösen: Auf der einen Seite verbietet der Formalismus der Quantenmechanik und insbesondere die Kommutatorbeziehung zwischen Ort und Impuls eines Teilchens die Existenz einer Trajektorie. Andererseits beobachtet man diese in einer Wilson‐Blasenkammer. Die Auflösung dieses scheinbaren Widerspruchs gelang Heisenberg mit Hilfe der Unbestimmtheitsrelation. – Heute entscheidet die Unbestimmtheitsrelation zwischen elektrischem und magnetischem Feld, d. h. die Fluktuationen in der Amplitude und der Phase des elektromagnetischen Feldes in einem Michelson‐Interferometer über die prinzipielle Beobachtbarkeit einer winzigen Gravitationswelleninduzierten Phasenverschiebung. Dies hat die Entwicklung quantenrausch‐verminderter Zustände des Strahlungsfeldes, der gequetschten (engl. squeezed) Zustände, motiviert und ein neues Gebiet der Quantenoptik geschaffen. Ähnlich haben die Überlegungen, die Existenz von bevorzugten Bezugsystemen und von Mitführeffekten mittels des Sagnac‐Effektes nachweisen zu wollen, auf einen neuen Typ von Laser geführt, der frei von spontaner Emission ist. – In der vorliegenden Arbeit wollen wir diesen Weg vom Sagnac‐Effekt, der ursprünglich als Äthernachweis konzipiert war, zu squeezed Zuständen und zum rauschfreien Laser mit korrelierter Spontanemission, d. h. zu neuem Licht nachzeichnen. Die oszillierende Photonenstatistik eines gequetschten Zustandes und ihre Interpretation als Interferenz im Phasenraum bildet den Abschluß unserer Wanderung vom Ätherwind zu neuem Licht.

Physikalische Blätter•Jul 1, 1991•2 citations

Zur Begr�ndung der wellenmechanischen Elektronentheorie

Walter Glaser

The European Physical Journal A•Jun 1, 1954•4 citations
Die vorliegende Arbeit stellt eine rein theoretische Untersuchung dar, deren Hauptziel darin besteht, die Theorie der elektronischen Struktur vom Standpunkt der Quantenfeld- und Vielteilchentheorie aus zu entwickeln. Dabei habe ich versucht, alle Konzepte und Definitionen im quantenfeldtheoretischen Rahmen einzuf\"{u}hren.Die Einteilchenn\"{a}herung hingegen wird nur als Spezialfall behandelt, spielt jedoch keine konzeptionelle Rolle. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit besteht darin, Analogien zwischen der ``Electronic Structure Theory'' und anderen Gebieten der Physik zu erhellen. Das konkrete Thema dieser Dissertation ist die Anwendung von Greenschen Funktionen auf die Quantentheorie der Materialeigenschaften des Festk\"{o}rpers, insbesondere der elektronischen Struktur. Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert: (i) eine Zusammenfassung und Diskussion des allgemeinen vielteilchen- und quantenfeldtheoretischen Rahmens und (ii) die Theorie der elektronischen Green-Funktionen.
Abstract „Erst die Theorie entscheidet darüber, was man beobachten kann.”︁ Diese Bemerkung richtete Albert Einstein im Frühjahr 1926 an Werner Heisenberg im Anschluß an dessen Kolloquiumsvortrag in Berlin. Damals galt es einen scheinbaren Widerspruch zwischen Theorie und Experiment aufzulösen: Auf der einen Seite verbietet der Formalismus der Quantenmechanik und insbesondere die Kommutatorbeziehung zwischen Ort und Impuls eines Teilchens die Existenz einer Trajektorie. Andererseits beobachtet man diese in einer Wilson‐Blasenkammer. Die Auflösung dieses scheinbaren Widerspruchs gelang Heisenberg mit Hilfe der Unbestimmtheitsrelation. – Heute entscheidet die Unbestimmtheitsrelation zwischen elektrischem und magnetischem Feld, d. h. die Fluktuationen in der Amplitude und der Phase des elektromagnetischen Feldes in einem Michelson‐Interferometer über die prinzipielle Beobachtbarkeit einer winzigen Gravitationswelleninduzierten Phasenverschiebung. Dies hat die Entwicklung quantenrausch‐verminderter Zustände des Strahlungsfeldes, der gequetschten (engl. squeezed) Zustände, motiviert und ein neues Gebiet der Quantenoptik geschaffen. Ähnlich haben die Überlegungen, die Existenz von bevorzugten Bezugsystemen und von Mitführeffekten mittels des Sagnac‐Effektes nachweisen zu wollen, auf einen neuen Typ von Laser geführt, der frei von spontaner Emission ist. – In der vorliegenden Arbeit wollen wir diesen Weg vom Sagnac‐Effekt, der ursprünglich als Äthernachweis konzipiert war, zu squeezed Zuständen und zum rauschfreien Laser mit korrelierter Spontanemission, d. h. zu neuem Licht nachzeichnen. Die oszillierende Photonenstatistik eines gequetschten Zustandes und ihre Interpretation als Interferenz im Phasenraum bildet den Abschluß unserer Wanderung vom Ätherwind zu neuem Licht.