Challenges
Datasets
Workspaces
Papers
Discussions
Leaderboard
Log inSign up
Challenges
Datasets
Workspaces
Papers
Discussions
Leaderboard
Blog
Job Board
Q3AS

© 2026 Aqora Quantum S.A.S.

TermsPrivacyLegal Notice

Physik in unserer Zeit

Wann uns Quantenteilchen klassisch erscheinen

Markus Arndt

Published Apr 30, 2004• 1 citation
Publisher

Abstract

Abstract Atome und Moleküle weisen ebenso Welleneigenschaften auf wie beispielsweise Licht. Eine Eigenschaft, die mit wachsender Teilchengröße zunehmend schwerer zu beweisen ist. Eine Forschergruppe an der Universität Wien demonstrierte jüngst, wie auch die thermische Lichtemission von Molekülen den Wellencharakter unbeobachtbar macht [1].

DOI
10.1002/piuz.200490041

Related papers

Verschiedene Anwendungen der Bohrschen Theorie und der Quantenlehre

O. D. Chwolson

Die Bohrs che Theorie, die uns eine Vorstellung vom Bau des Atoms gegeben hat, und die mit ihr aufs engste verknüpfte Quantenlehre, die dieser Theorie zugrunde liegt, sind nicht nur in fast alle Gebiete der Physik eingedrungen, sondern haben auch in der Chemie eine gewaltige, beständig wachsende Bedeutung erlangt. Diese Wissenschaft befaßt sich vor allem mit Atomen und Molekülen, und daher ist es von vornherein klar, daß eine Lehre, die so viel Neues über diese Atome gebracht hat, auch für die Chemie als eine Art Offenbarung erscheinen, ihr einen Zufluß von neuen Ideen geben, neue weite Horizonte eröffnen und zur Entwicklung sowie Vertiefung der theoretischen Grundlagen beitragen mußte, mit denen diese Wissenschaft das von ihr erlangte, fast unübersehbare Versuchsmaterial zusammengefaßt und synthesiert. Es ist ohne weiteres klar, daß wir der Anwendung der neuen Lehre auf die Chemie nur wenig Platz einräumen können und nur bei den Fragen verweilen werden, die für die Physik von Interesse sind. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, und sich in jedem speziellen Falle auf ein oder zwei Beispiele beschränkend, werden wir unser Hauptaugenmerk auf die leitenden Grundgedanken und Tatsachen richten, durch die die Anwendungen der neuen, auf dem Boden der Physik entstandenen und zur Blüte gelangten Ideen auf die Chemie charakterisiert werden.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1927•0 citations

Einleitung

Reinhold Fürth

Die Schwankungserscheinungen bilden eines jener Kapitel der Physik, die einer scheinbar geringfügigen Beobachtung ihr Leben verdanken und dann in überraschend kurzer Zeit eine ungeahnte Bedeutung erlangen. So war es etwa mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen und der Radioaktivität. Während jedoch diese immerhin nur beschränkte physikalische Gebiete in neuem Lichte erscheinen lassen, macht es den Eindruck, als ob man es bei den Schwankungserscheinungen, von denen die vorliegende Monographie handelt, mit einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise zu tun hätte, die geeignet wäre, das ganze Gebiet dieser Wissenschaft von einem neuen, und anfangs fremdartig anmutenden Gesichtspunkte betrachten zu lassen. Da sie sich im wesentlichen auf die Annahme einer diskontinuierlichen Struktur der Materie stützt, ist es vielleicht nicht überflüssig, einen Blick auf die Entwickelung dieser Theorie seit ihrer Entstehung zu werfen.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1920•0 citations

Anregung von Atomen und Molek�len zur Lichtemission durch Einstrahlung. II

A. Terenin

The European Physical Journal A•Jan 1, 1926•39 citations

Interferometrie von C70-Molekülen

Thomas Ziegler

Interferenzversuche mit Neutronen und schweren Atomen stellen kein großes Problem mehr dar, selbst die Welleneigenschaften von C60-und C70-Molekülen wurden bereits nachgewiesen. Allerdings stößt man bei der Realisation immer feinerer Gitter mit Gitterkonstanten von etwa 100 nm im Fall dieser Moleküle auf technische Probleme. Wissenschaftlern der Universität Wien ist es jüngst gelungen, ein so genanntes Talbot-Lau-Interferometer zu realisieren und die Welleneigenschaften von C70 mit einer bislang unerreichten Qualität nachzuweisen [1].

Physik in unserer Zeit•May 1, 2002•2 citations

Messung von Dichte und mittlerer Molekular-geschwindigkeit in einem Atomstrahl

Wolfgang Paul, Günter Wessel

The European Physical Journal A•Jul 1, 1948•27 citations

Ein Atom als „Doppelspaltinterferometer„

Angelika Leute

Abstract Der youngsche Doppelspaltversuch ist ein klassisches Experiment, das die Interferenz von Licht sichtbar macht und damit seinen Wellenscharakter verdeutlicht. Analog dazu kann man zeigen, daß auch quantenmechanische Teilchen Welleneigenschaften besitzen: Interferenz am Doppelspalt läßt sich ebenso für die De‐Broglie‐Wellen freier Elektronen nachweisen. Zwei amerikanische Wissenschaftler, Michael Noel und Carlos Stround von der Universität Rochester, New York, haben nun ein „Doppelspalt experiment”︁ vorgestellt, das die Interferenz eines gebundenen Elektrons in einem Atom demonstriert [1.2].

Physik in unserer Zeit•Jan 1, 1995•0 citations
Abstract Atome und Moleküle weisen ebenso Welleneigenschaften auf wie beispielsweise Licht. Eine Eigenschaft, die mit wachsender Teilchengröße zunehmend schwerer zu beweisen ist. Eine Forschergruppe an der Universität Wien demonstrierte jüngst, wie auch die thermische Lichtemission von Molekülen den Wellencharakter unbeobachtbar macht [1].
Die Bohrs che Theorie, die uns eine Vorstellung vom Bau des Atoms gegeben hat, und die mit ihr aufs engste verknüpfte Quantenlehre, die dieser Theorie zugrunde liegt, sind nicht nur in fast alle Gebiete der Physik eingedrungen, sondern haben auch in der Chemie eine gewaltige, beständig wachsende Bedeutung erlangt. Diese Wissenschaft befaßt sich vor allem mit Atomen und Molekülen, und daher ist es von vornherein klar, daß eine Lehre, die so viel Neues über diese Atome gebracht hat, auch für die Chemie als eine Art Offenbarung erscheinen, ihr einen Zufluß von neuen Ideen geben, neue weite Horizonte eröffnen und zur Entwicklung sowie Vertiefung der theoretischen Grundlagen beitragen mußte, mit denen diese Wissenschaft das von ihr erlangte, fast unübersehbare Versuchsmaterial zusammengefaßt und synthesiert. Es ist ohne weiteres klar, daß wir der Anwendung der neuen Lehre auf die Chemie nur wenig Platz einräumen können und nur bei den Fragen verweilen werden, die für die Physik von Interesse sind. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, und sich in jedem speziellen Falle auf ein oder zwei Beispiele beschränkend, werden wir unser Hauptaugenmerk auf die leitenden Grundgedanken und Tatsachen richten, durch die die Anwendungen der neuen, auf dem Boden der Physik entstandenen und zur Blüte gelangten Ideen auf die Chemie charakterisiert werden.
Die Schwankungserscheinungen bilden eines jener Kapitel der Physik, die einer scheinbar geringfügigen Beobachtung ihr Leben verdanken und dann in überraschend kurzer Zeit eine ungeahnte Bedeutung erlangen. So war es etwa mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen und der Radioaktivität. Während jedoch diese immerhin nur beschränkte physikalische Gebiete in neuem Lichte erscheinen lassen, macht es den Eindruck, als ob man es bei den Schwankungserscheinungen, von denen die vorliegende Monographie handelt, mit einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise zu tun hätte, die geeignet wäre, das ganze Gebiet dieser Wissenschaft von einem neuen, und anfangs fremdartig anmutenden Gesichtspunkte betrachten zu lassen. Da sie sich im wesentlichen auf die Annahme einer diskontinuierlichen Struktur der Materie stützt, ist es vielleicht nicht überflüssig, einen Blick auf die Entwickelung dieser Theorie seit ihrer Entstehung zu werfen.
Interferenzversuche mit Neutronen und schweren Atomen stellen kein großes Problem mehr dar, selbst die Welleneigenschaften von C60-und C70-Molekülen wurden bereits nachgewiesen. Allerdings stößt man bei der Realisation immer feinerer Gitter mit Gitterkonstanten von etwa 100 nm im Fall dieser Moleküle auf technische Probleme. Wissenschaftlern der Universität Wien ist es jüngst gelungen, ein so genanntes Talbot-Lau-Interferometer zu realisieren und die Welleneigenschaften von C70 mit einer bislang unerreichten Qualität nachzuweisen [1].
Abstract Der youngsche Doppelspaltversuch ist ein klassisches Experiment, das die Interferenz von Licht sichtbar macht und damit seinen Wellenscharakter verdeutlicht. Analog dazu kann man zeigen, daß auch quantenmechanische Teilchen Welleneigenschaften besitzen: Interferenz am Doppelspalt läßt sich ebenso für die De‐Broglie‐Wellen freier Elektronen nachweisen. Zwei amerikanische Wissenschaftler, Michael Noel und Carlos Stround von der Universität Rochester, New York, haben nun ein „Doppelspalt experiment”︁ vorgestellt, das die Interferenz eines gebundenen Elektrons in einem Atom demonstriert [1.2].