Challenges
Datasets
Workspaces
Papers
Discussions
Leaderboard
Log inSign up
Challenges
Datasets
Workspaces
Papers
Discussions
Leaderboard
Blog
Job Board
Q3AS

© 2026 Aqora Quantum S.A.S.

TermsPrivacyLegal Notice

Physikalische Blätter

Pascual Jordan und die Quantenphysik

Erich R. Bagge

Published May 1, 1978• 1 citation
Publisher

Abstract

Abstract Ansprache auf dem Hamburger Festkolloquium am 20. 10. 1977 zu Pascual Jordans 75. Geburtstag
DOI
10.1002/phbl.19780340505

Related papers

Pascual Jordan zum 70. Geburtstag/Heinrich Welker 60 Jahre/Gottfried Möllenstedt 60 Jahre

Jürgen Ehlers, W. Klose, H. Seiler

Pas c u a I J 0 r dan beendete am 18. Oktober 1972 sein 70stes Lebensjahr.In den Jahren 1921/22 studierte P. Jordan in Hannover und Gottingen.Er promovierte 1924 bei Max Born in Gottingen, wo er sich 1926 habilitierte.1927 wurde er an der U Hamburg Extraordinarius und glng 1929 nach Rostock, wo er 1935 Ordinarius fUr Theoretische Physik wurde; 1944 bis zum Kriegsende war er Direktor des Instituts fiir Theoretische Physik an der U Berlin.Nach dem Krieg ging er als Ordinarius an die U Hamburg. "Ich habe", schreibt Pascual Jordan einmal, "als mein eigentliches Lebensziel stets noch mehr die Tatigkeit des Naturforschers als die des ausschlieBlichen Physikers empfunden."Die erstaunliche Vielfalt und EinfallsfUlle seiner Arbeiten zeigt, mit welchem Erfolg er dieses Ziel verwirklicht hat.Der Name Jordan laBt zunaehst an die Quantenmechanik und die Quantentheorie der Wellenfelder denken, zu denen er Entscheidendes beigetragen hat.Die Zauberformel pq -qp = h/2rci wurde erstmals in der groBen Arbeit von Born und Jordan vorn September 1925 formuliert und begriindet.Die mit der klassischen Wellenkinematik unvereinbaren, aus der Planckschen Strahlungsformel folgenden Sehwankungsgesetze der Hohlraumstrahlung, mit denen Einstein seine Lichtquantenhypothese begriindet hatte, wurden im letzten, von Jordan stammenden Teil der beriihmten "Dreimannerarbeit" Born-Heisenberg-Jordan aus der auf das Maxwellfeld angewandten Quantentheorie abgeleitet.Die von Jordan und Dirac unabhangig voneinander aufgestellte statistische Transformationstheorie erlaubte die endgultige, allgemeine Fassung der Bornschen statistischen Deutung der Quantentheorie.Durch die antisymmetrische Feldquantisierung verankerte Jordan das Pauliprinzip in den Grundlagen der Feldtheorie.Dariiber hinaus hat Jordan "den ganzen Kreis der Sehopfung' abgeschrltten", mit Beitragen zur Quantenbiologie, EiweiBchemie, Astrophysik, Geophysik und Tiefenpsychoiogie.Dabei hat er immer wieder Argumente zugunsten des auch von Pauli hervorgehobenen Gedankens ausgetuhrt, daB "der neue quantentheoretische Aspekt der Naturbeschreibung, im Oegensatz zu den der klassischen Physik zugrundeliegenden Ideen, die Hoffnung auf eine zukiinftige Entwicklung verschiedener wissenschaftlicher Teildisziplinen in Richtung auf eine groBere Einheit des Ganzen erweckt" (Pauli).Jordans viele auch Nicht-Spezialisten verstandlichen Biicher und vortraae haben das Verstiindnis fUr die Naturwissenschaften und ihre zentrale Stellung 1:1 der Kultur der Gegenwart in weiten Kreisen geweckt.Aullerdem hat Pascual Jordan als Mitglied des drttten Deutschen Bundestages und als Prasident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz gezeigt, dall ein Gelehrter auch aullerhalb des Elfenbeinturms wirken kann.Die Leistungen Pascual Jordans wurden 1942 durch die Verleihung der Max-Planck-Medaille der DPG und 1955 durch die Carl-Friedrich-Gaull-Medaille der Braunschweiger wissenschaftlichen Gesellschaft gewiirdigt.Er erhielt 1967 den Preis der Gravity-Research-Foundation, New Boston (USA).Er ist o.Mitglied der Akademie Mainz, der er 1963 als Priisident vorstand.Irn Gegensatz zu den meisten Physikern hat Jordan die Mathematik nicht nur als Hilfsmittel der Physik, sondern auch als unabhangtges Gedankengebiiude abstrukter Strukturen bewundert und bereichert.Die von ihm in Zusammenarbcit mit John von Neumann und Eugen Wigner ausgefiihrten Arbeiten iiber potenzassoztative Algebren haben zu der ausgedehnten Theorie der Jordan-

Physikalische Blätter•Oct 1, 1972•0 citations

Pascual Jordan, interprete coerente dell'ipotesi quantistica

Paolo BERNARDINI

•Jan 1, 1981•0 citations

Naturgesetz und Mathematik

P. Jordan

Nur um Monate jünger als Werner Heisenberg, dem zu seinem 70. Geburtstag der vorliegende kleine Beitrag gewidmet ist, habe ich das Glück gehabt, durch mehrere für die Entwicklung der Quantenphysik ereignisreiche Jahre mit ihm eng zusammenarbeiten zu können. Ich hoffe auf die Nachsicht des Lesers, wenn einige im Folgenden eingeflochtenen Bemerkungen etwas aus dem gewohnten Rahmen unpersönlicher Sachlichkeit fallen mögen.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1971•0 citations

Ergänzende Bemerkungen über P. Jordan’s Versuch einer quantentheoretischen Deutung der Lebenserscheinungen

Springer eBooks•Jan 1, 2008•0 citations

Anschauliche Quantentheorie. By P. Jordan

J. T. Randall

The Journal of Physical Chemistry•May 1, 1937•0 citations

Der Photonendetektor für die Schule als Einstieg in die Quantenphysik

Andreas Kral, Christian Theis, H. Heinke

Vielfältige fachdidaktische Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der letzten Jahre zielen auf einen adäquaten, schülergerechten Zugang zur Quantenphysik. Beispielsweise fokussiert das in München entwickelte Konzept milq auf grundlegende Phänomene der Quantenphysik und damit verbundene Deutungsfragen, wobei für den Einstieg in die Quantenphysik hier vor allem Simulationen und Videos verwendet werden. In Ergänzung dieses Ansatzes haben wir einen Flächendetektor zum Nachweis geringer Lichtintensitäten entwickelt, um darauf aufbauend in schulpraxistauglichen Realexperimenten grundlegende Phänomene der Quantenphysik am Doppelspaltexperiment zu visualisieren. Unter Verwendung eines Lasers als Lichtquelle wird mit dem Detektor ein Demonstrationsexperiment aufgebaut, das auf jüngeren fachdidaktischen Entwicklungsarbeiten verschiedener Gruppen basiert und zielorientiert für einen praxistauglichen Schuleinsatz angepasst wurde.

PhyDid B - Didaktik der Physik - Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung•Dec 16, 2016•0 citations
Pas c u a I J 0 r dan beendete am 18. Oktober 1972 sein 70stes Lebensjahr.In den Jahren 1921/22 studierte P. Jordan in Hannover und Gottingen.Er promovierte 1924 bei Max Born in Gottingen, wo er sich 1926 habilitierte.1927 wurde er an der U Hamburg Extraordinarius und glng 1929 nach Rostock, wo er 1935 Ordinarius fUr Theoretische Physik wurde; 1944 bis zum Kriegsende war er Direktor des Instituts fiir Theoretische Physik an der U Berlin.Nach dem Krieg ging er als Ordinarius an die U Hamburg. "Ich habe", schreibt Pascual Jordan einmal, "als mein eigentliches Lebensziel stets noch mehr die Tatigkeit des Naturforschers als die des ausschlieBlichen Physikers empfunden."Die erstaunliche Vielfalt und EinfallsfUlle seiner Arbeiten zeigt, mit welchem Erfolg er dieses Ziel verwirklicht hat.Der Name Jordan laBt zunaehst an die Quantenmechanik und die Quantentheorie der Wellenfelder denken, zu denen er Entscheidendes beigetragen hat.Die Zauberformel pq -qp = h/2rci wurde erstmals in der groBen Arbeit von Born und Jordan vorn September 1925 formuliert und begriindet.Die mit der klassischen Wellenkinematik unvereinbaren, aus der Planckschen Strahlungsformel folgenden Sehwankungsgesetze der Hohlraumstrahlung, mit denen Einstein seine Lichtquantenhypothese begriindet hatte, wurden im letzten, von Jordan stammenden Teil der beriihmten "Dreimannerarbeit" Born-Heisenberg-Jordan aus der auf das Maxwellfeld angewandten Quantentheorie abgeleitet.Die von Jordan und Dirac unabhangig voneinander aufgestellte statistische Transformationstheorie erlaubte die endgultige, allgemeine Fassung der Bornschen statistischen Deutung der Quantentheorie.Durch die antisymmetrische Feldquantisierung verankerte Jordan das Pauliprinzip in den Grundlagen der Feldtheorie.Dariiber hinaus hat Jordan "den ganzen Kreis der Sehopfung' abgeschrltten", mit Beitragen zur Quantenbiologie, EiweiBchemie, Astrophysik, Geophysik und Tiefenpsychoiogie.Dabei hat er immer wieder Argumente zugunsten des auch von Pauli hervorgehobenen Gedankens ausgetuhrt, daB "der neue quantentheoretische Aspekt der Naturbeschreibung, im Oegensatz zu den der klassischen Physik zugrundeliegenden Ideen, die Hoffnung auf eine zukiinftige Entwicklung verschiedener wissenschaftlicher Teildisziplinen in Richtung auf eine groBere Einheit des Ganzen erweckt" (Pauli).Jordans viele auch Nicht-Spezialisten verstandlichen Biicher und vortraae haben das Verstiindnis fUr die Naturwissenschaften und ihre zentrale Stellung 1:1 der Kultur der Gegenwart in weiten Kreisen geweckt.Aullerdem hat Pascual Jordan als Mitglied des drttten Deutschen Bundestages und als Prasident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz gezeigt, dall ein Gelehrter auch aullerhalb des Elfenbeinturms wirken kann.Die Leistungen Pascual Jordans wurden 1942 durch die Verleihung der Max-Planck-Medaille der DPG und 1955 durch die Carl-Friedrich-Gaull-Medaille der Braunschweiger wissenschaftlichen Gesellschaft gewiirdigt.Er erhielt 1967 den Preis der Gravity-Research-Foundation, New Boston (USA).Er ist o.Mitglied der Akademie Mainz, der er 1963 als Priisident vorstand.Irn Gegensatz zu den meisten Physikern hat Jordan die Mathematik nicht nur als Hilfsmittel der Physik, sondern auch als unabhangtges Gedankengebiiude abstrukter Strukturen bewundert und bereichert.Die von ihm in Zusammenarbcit mit John von Neumann und Eugen Wigner ausgefiihrten Arbeiten iiber potenzassoztative Algebren haben zu der ausgedehnten Theorie der Jordan-
Vielfältige fachdidaktische Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der letzten Jahre zielen auf einen adäquaten, schülergerechten Zugang zur Quantenphysik. Beispielsweise fokussiert das in München entwickelte Konzept milq auf grundlegende Phänomene der Quantenphysik und damit verbundene Deutungsfragen, wobei für den Einstieg in die Quantenphysik hier vor allem Simulationen und Videos verwendet werden. In Ergänzung dieses Ansatzes haben wir einen Flächendetektor zum Nachweis geringer Lichtintensitäten entwickelt, um darauf aufbauend in schulpraxistauglichen Realexperimenten grundlegende Phänomene der Quantenphysik am Doppelspaltexperiment zu visualisieren. Unter Verwendung eines Lasers als Lichtquelle wird mit dem Detektor ein Demonstrationsexperiment aufgebaut, das auf jüngeren fachdidaktischen Entwicklungsarbeiten verschiedener Gruppen basiert und zielorientiert für einen praxistauglichen Schuleinsatz angepasst wurde.