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Springer-Lehrbuch

Systeme aus wenigen Teilchen

Siegfried Flügge

Published Jan 1, 1999• 0 citations
Publisher
DOI
10.1007/978-3-642-58417-6_8

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Γ-Raum-Statistik klassischer Systeme

Eckhard Rebhan

In der Statistik interessiert man sich für das mittlere Verhalten materieller Systeme. Statistische Aussagen über diese werden umso genauer, je größer die Zahl der Elemente ist, über die gemittelt werden kann. In der μ-Raum-Statistik idealer Gase (Kap. 3) wurde ausgenutzt, daß eine makroskopische Gasmenge viele Teilchen besitzt, über die gemittelt werden kann. Die Γ-Raum-Statistik ist demgegenüber von ganz anderer Art. In ihr wird ein Ensemble vieler gleichwertiger (d. h. makroskopisch ununterscheidbarer, siehe Abschn. 5.1.3) Systeme betrachtet, über die gemittelt wird. Diese Art der Mittelung hat den Vorteil, daß auch Systeme betrachtet werden können, die aus wenigen oder sogar nur einem einzigen Teilchen bestehen.

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Protyposis begründet die Einheit des Seins

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Aus der Quantentheorie folgt ein neues Verständnis von Materie. Die Protyposis, eine kosmologisch begründete, abstrakte und somit bedeutungsfreie Quanteninformation, deren Qubits zugleich die einfachsten aller denkbaren Quantenstrukturen darstellen, kann als materielle Teilchen und als Energie erscheinen. Nach vielen evolutionären Schritten und nach einer individuellen Entwicklung wird sie auch zu bedeutungsvollen Inhalten einer Psyche. Mit der Protyposis lassen sich mit wenigen und physikalisch plausiblen Annahmen die grundlegenden physikalischen Strukturen herleiten. Dazu gehören ein dreidimensionaler expandierender kosmischer Raum, die quantischen Teilchen und Felder sowie die Gesetze von deren Wechselwirkungen. Als naturwissenschaftliche Grundstruktur löst sie das überholte „Baustein-Bild“ des 19. Jahrhunderts ab und begründet die quantenphysikalischen Äquivalenzen.

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In der Statistik interessiert man sich für das mittlere Verhalten materieller Systeme. Statistische Aussagen über diese werden umso genauer, je größer die Zahl der Elemente ist, über die gemittelt werden kann. In der μ-Raum-Statistik idealer Gase (Kap. 3) wurde ausgenutzt, daß eine makroskopische Gasmenge viele Teilchen besitzt, über die gemittelt werden kann. Die Γ-Raum-Statistik ist demgegenüber von ganz anderer Art. In ihr wird ein Ensemble vieler gleichwertiger (d. h. makroskopisch ununterscheidbarer, siehe Abschn. 5.1.3) Systeme betrachtet, über die gemittelt wird. Diese Art der Mittelung hat den Vorteil, daß auch Systeme betrachtet werden können, die aus wenigen oder sogar nur einem einzigen Teilchen bestehen.
Aus der Quantentheorie folgt ein neues Verständnis von Materie. Die Protyposis, eine kosmologisch begründete, abstrakte und somit bedeutungsfreie Quanteninformation, deren Qubits zugleich die einfachsten aller denkbaren Quantenstrukturen darstellen, kann als materielle Teilchen und als Energie erscheinen. Nach vielen evolutionären Schritten und nach einer individuellen Entwicklung wird sie auch zu bedeutungsvollen Inhalten einer Psyche. Mit der Protyposis lassen sich mit wenigen und physikalisch plausiblen Annahmen die grundlegenden physikalischen Strukturen herleiten. Dazu gehören ein dreidimensionaler expandierender kosmischer Raum, die quantischen Teilchen und Felder sowie die Gesetze von deren Wechselwirkungen. Als naturwissenschaftliche Grundstruktur löst sie das überholte „Baustein-Bild“ des 19. Jahrhunderts ab und begründet die quantenphysikalischen Äquivalenzen.