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Physikalische Blätter

Galindo, Pascual: Quantum Mechanics I + II/Brandt, Dahmen: Quantum Mechanics on the Personal Computer/Data in Science and Technology/Park: The How and the Why: An Essay on the Origins and Development of Physical Theories/Gallop: SQUIDs, the Josephson Effects and Superconducting Electronics/Demtröder: Laserspektroskopie/Wang, Xia: Molecular and Laser Spectroscopy/Sevine, Bernstein: Molekulare Reaktionsdynamik/Haake: Quantum Signatures of Chaos/Barrow: Theories of Everything

C. C. Noack, H. M. Staudenmaier, S. Methfessel, H. Koch, F. P. Schäfer, Hartmut Hotop, H. Ehrhardt, H.‐J. Stöckmann, Wolfgang Weich

Published Mar 1, 1992• 0 citations
Publisher

Abstract

Data in Science and TechnologyAuch Studenten, die sich nicht direkt mit der Theorie der Quantenmechanik befassen, sondern nur die wesentlichen Ergebnisse der QM verstehen und anwenden wollen (Elektroingenieure, Chemiker usw.), konnen aus dem Buch und dem beiliegenden Programm groBen Nutzen ziehen.Insgesamt kann das Buch und Interquanta Lehrenden und Studierenden empfohlen werden.

DOI
10.1002/phbl.19920480322

Related papers

Vorwort

Holger Göbel

Die Quantenmechanik ist eine der wichtigsten Theorien der modernen Physik.Mit ihr lassen sich nicht nur grundlegende Phänomene wie z.B. das Emissionsspektrum von Atomen oder die Stabilität von Materie erklären, sondern sie steckt auch in vielen technischen Anwendungen vom MP3-Player bis zum Tunnelmikroskop, und in Zukunft werden wir vermutlich Technologien wie Quantenkryptographie oder Quantencomputer mit großer Selbstverständlichkeit einsetzen.Die Kenntnis der Quantenmechanik ist daher nicht nur ein Schlüssel für das Verständnis unserer Welt, sondern unabdingbar für die Entwicklung moderner Technologien.Folgerichtig wird die Quantenmechanik heute oft schon in der Schule gelehrt; in jedem Fall jedoch an Universitäten, wo sie in den meisten Naturwissenschaften und auch in vielen Ingenieurwissenschaften zum Curriculum gehört.Eine große Hürde bei der Vermittlung und damit auch auf dem Weg zum Verständnis der Quantenmechanik ist nun nicht, wie man etwa vermuten könnte, die Mathematik, auch wenn diese an der einen oder anderen Stelle sicherlich einige Herausforderungen beinhaltet, sondern die Sprache.Der Grund dafür liegt darin, dass Sprache kein gegebenes Konstrukt ist, welches unabhängig vom Menschen und dessen Wissen über die Welt existiert, sondern sich vielmehr im Laufe der Menschheitsgeschichte durch die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt entwickelt hat.Sprache ist damit auch immer ein Abbild der Welt, so wie sie der Mensch wahrnimmt.Und dass diese Wahrnehmung gelegentlich trügt, wissen wir spätestens seit Einstein, der uns gezeigt hat, dass unsere Vorstellung von Raum und Zeit nicht der physikalischen Wirklichkeit entspricht.Die Quantenmechanik führt uns nun, mehr noch als die Relativitätstheorie, weg von den uns vertrauten Vorstellungen von der physikalischen Wirklichkeit.Damit verliert aber auch die Sprache ihre Legitimation als ein Werkzeug zur Beschreibung der Quantenmechanik.Streng genommen verbleibt als einzig legitimer Zugang zur Quantenmechanik daher die Mathematik.Mit ihr lassen sich, aufbauend auf einer Handvoll Axiome, alle Gesetze der Quantenmechanik ableiten und damit alle physikalischen Beobachtungen korrekt und widerspruchsfrei beschreiben.Allerdings sind diese Axiome, im Gegensatz zu z.B. denen der Newton'schen Mechanik, alles andere als unmittelbar einsichtig.Um daher auch solchen Leserinnen und Lesern den Zugang zur Quantenmechanik zu ermöglichen, welche die Quantenmechanik nicht als Teildisziplin der Mathematik oder der theoretischen Physik betreiben wollen, werden wir in diesem Buch trotz aller Gefahren den Weg der Sprache und der Bilder beschreiten.Dabei gehen wir von wenigen einfachen Schlüsselexperimenten aus, mit denen sich die Grundgleichungen der Quantenmechanik anschaulich begründen lassen.Im Gegensatz zu vielen anderen Lehrbüchern greifen wir jedoch nicht auf das berühmte Doppelspaltexperiment mit Elektronen oder das Experiment von Stern-Gerlach zurück, sondern wir arbeiten in den ersten Kapiteln ausschließlich mit einem Interferometer und Polarisationsfiltern

De Gruyter eBooks•Jun 9, 2022•0 citations

Zur Grundvorstellung der Quantenmechanik

Fritz Bopp

In dem kürzlich erschienenen Buch Quantum Theory and Beyond 2 sind verschiedene Schulen zu Wort gekommen, die heute am Gespräche über die Interpretation der Quantenmechanik beteiligt sind. Es ist hier nicht der Ort, näher darauf einzugehen. Doch ermutigt das Buch dazu, noch einmal die Vorstellungen3 darzulegen, aus denen die Quantenmechanik mit gleicher Evidenz hervorgeht wie die klassische Mechanik4 aus den ihr zugrunde liegenden. Es ist dem Verfasser eine Freude, Herrn H. Hönl mit diesem Festschriftbeitrag zu seinem siebzigsten Geburtstag gratulieren zu können.

Birkhäuser Basel eBooks•Jan 1, 1973•0 citations

Einleitung

W. Schultz

ZusammenfassungDas Ziel dieser im 6. Semester gehaltenen Vorlesung ist es, den Studenten der Fachrichtung „Elektronik und Elektrophysik“ eine erste Einführung in die Quantenmechanik zu geben. Für den Elektroingenieur kann die Quantentheorie nur eine Hilfswissenschaft unter vielen anderen darstellen; es wird unterstellt, daß er nicht selbständig auf diesem Gebiet weiterarbeiten will, sondern lediglich an einfachsten Anwendungen auf seinem speziellen Fachgebiet interessiert ist. Demzufolge steht hier nicht das eigentliche Begriffssystem der Quantenmechanik im Vordergrund; vielmehr befaßt sich der vorliegende Text im wesentlichen mit der Schrödingergleichung und ihrer Auswertung. Der Elektroingenieur soll in die Lage versetzt werden, den quantenmechanischen Überlegungen, welche in seiner Fachliteratur „am Rande“ vorkommen, folgen zu können. In diesem Sinne handelt es sich mehr um eine „Vorstufe“ als um eine „Einführung“. Der Zusatz „für Elektrotechniker“ soll klarstellen, daß nicht alle Anwendungen und Prinzipien diskutiert werden, sondern nur diejenigen, die für die Elektrotechnik von besonderem Interesse sind.

Vieweg+Teubner eBooks•Jan 1, 1969•0 citations

B. Quantentheorie der Strahlungsübergänge

Mark Fox

Bei der Diskussion der Absorption und Emission von Licht durch Atome wurde in diesem Buch stets vorausgesetzt, dass der Leser grundsatzlich mit der Behandlung dieser Prozesse vertraut ist, wie man sie allen einfuhrenden Texten zur Quantenphysik findet. Dieser Anhang bietet eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Wir beginnen mit der Diskussion der Einstein-Koeffizienten, um die Konzepte von Absorption und Emission einzufuhren und die Zusammenhange zwischen ihnen klarzustellen. Dann wenden wir uns der Frage zu, wie die Raten von Absorption und Emission mithilfe der Quantenmechanik berechnet werden konnen. Abschliesend diskutieren wir kurz die fur Strahlungsubergange geltenden Auswahlregeln. Dem Leser wird empfohlen, ein Lehrbuch uber Quantenmechanik zu Rate zu ziehen, falls er mit einem dieser Konzepte nicht vertraut ist.

De Gruyter eBooks•Jun 21, 2019•0 citations

Bialynicki‐Birula, Cieplak und Kaminski: Theory of Quanta/Böhm u. Scharmann: Höhere Experimentalphysik/Landsberg: Recombination in Semiconductors/Niedrig: Physik/Peretto: An Introduction to the Modeling of Neural Networks/Giacovazzo: Fundamentals of Crystallography/Koschmieder: Bénard Cells and Taylor Vortices/Chen u. Cook: Gravitional Experiments in the Laboratory

Kurt Schönhammer, W. Martienssen, E. Schöll +5 more

der Autoren ist die ausfuhrliche Darstellung der hydrodynamischen Formulierung der Wellenmechanik, in denen Originalarbeiten der Autoren einer breiteren Offentlichkeit zugangig gemacht werden.Die Darstellung ist im allgemeinen sehr klar.Manche Bemerkungen, wie etwa zur Frage der Losbarkcit von Vielteilchenmodellen, entsprechen nicht dem neuesten Wissensstand.Trotz der vielen positiven Aspekte kann ich "Theory of Quanta" nicht als Lehrbuch der Quantenmechanik empfehlen, da es zu viet Raum braucht, urn die .Halfte'' der Theorie darzustellen.Jedem (r) Hochschullehrer (in), der (die) eine Quantenmechanikvorlesung vorbereitet, mochte ich aber einen Blick in das Buch empfehlen.Es wird sicher die eine oder andere Anregung Iiefern.

Physikalische Blätter•Dec 1, 1993•0 citations

Quantenphysik und Kommunikationswissenschaft : auf dem Weg zu einer allgemeinen Theorie der Kommunikation

Erich Hamberger, Herbert V. R. Pietschmann

Der Quantenphysiker Herbert Pietschmann beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Phänomen Kommunikation. Der Kommunikationswissenschaftler Erich Hamberger setzt sich seit langem mit der Frage der Adaptierung erkenntnistheoretischer Einsichten der Quantentheorie für die Geistes- und Biowissenschaften auseinander. 2003 begegnen sich die beiden - und staunen über die „verschränkten Erkenntnisinteressen“. 2006 bestreiten sie eine erste gemeinsame universitäre Lehrveranstaltung. 2011 folgt Das Phänomen Kommunikation transdisziplinär betrachtet. Aus ihrer Zusammenarbeit ist dieses Buch entstanden. Naturwissenschaft arbeitet auf der Grundlage des mechanistischen Denkrahmens. Die bisher einzige Ausnahme ist die Quantenphysik. Weder Leben noch Kommunikation ist mittels des mechanistischen Denkrahmens zu verstehen. Auch der Denkrahmen der Quantenphysik reicht dazu nicht aus. Der Bedarf nach adäquatem Denken im Bereich der Kommunikation kann durch quantenphysikalisches Denken NICHT befriedigt werden, jedoch kann dadurch ein Weg aufgezeigt werden, wie ein adäquater Denkrahmen zu gestalten ist.

•Jan 1, 2015•1 citation
Data in Science and TechnologyAuch Studenten, die sich nicht direkt mit der Theorie der Quantenmechanik befassen, sondern nur die wesentlichen Ergebnisse der QM verstehen und anwenden wollen (Elektroingenieure, Chemiker usw.), konnen aus dem Buch und dem beiliegenden Programm groBen Nutzen ziehen.Insgesamt kann das Buch und Interquanta Lehrenden und Studierenden empfohlen werden.
Die Quantenmechanik ist eine der wichtigsten Theorien der modernen Physik.Mit ihr lassen sich nicht nur grundlegende Phänomene wie z.B. das Emissionsspektrum von Atomen oder die Stabilität von Materie erklären, sondern sie steckt auch in vielen technischen Anwendungen vom MP3-Player bis zum Tunnelmikroskop, und in Zukunft werden wir vermutlich Technologien wie Quantenkryptographie oder Quantencomputer mit großer Selbstverständlichkeit einsetzen.Die Kenntnis der Quantenmechanik ist daher nicht nur ein Schlüssel für das Verständnis unserer Welt, sondern unabdingbar für die Entwicklung moderner Technologien.Folgerichtig wird die Quantenmechanik heute oft schon in der Schule gelehrt; in jedem Fall jedoch an Universitäten, wo sie in den meisten Naturwissenschaften und auch in vielen Ingenieurwissenschaften zum Curriculum gehört.Eine große Hürde bei der Vermittlung und damit auch auf dem Weg zum Verständnis der Quantenmechanik ist nun nicht, wie man etwa vermuten könnte, die Mathematik, auch wenn diese an der einen oder anderen Stelle sicherlich einige Herausforderungen beinhaltet, sondern die Sprache.Der Grund dafür liegt darin, dass Sprache kein gegebenes Konstrukt ist, welches unabhängig vom Menschen und dessen Wissen über die Welt existiert, sondern sich vielmehr im Laufe der Menschheitsgeschichte durch die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt entwickelt hat.Sprache ist damit auch immer ein Abbild der Welt, so wie sie der Mensch wahrnimmt.Und dass diese Wahrnehmung gelegentlich trügt, wissen wir spätestens seit Einstein, der uns gezeigt hat, dass unsere Vorstellung von Raum und Zeit nicht der physikalischen Wirklichkeit entspricht.Die Quantenmechanik führt uns nun, mehr noch als die Relativitätstheorie, weg von den uns vertrauten Vorstellungen von der physikalischen Wirklichkeit.Damit verliert aber auch die Sprache ihre Legitimation als ein Werkzeug zur Beschreibung der Quantenmechanik.Streng genommen verbleibt als einzig legitimer Zugang zur Quantenmechanik daher die Mathematik.Mit ihr lassen sich, aufbauend auf einer Handvoll Axiome, alle Gesetze der Quantenmechanik ableiten und damit alle physikalischen Beobachtungen korrekt und widerspruchsfrei beschreiben.Allerdings sind diese Axiome, im Gegensatz zu z.B. denen der Newton'schen Mechanik, alles andere als unmittelbar einsichtig.Um daher auch solchen Leserinnen und Lesern den Zugang zur Quantenmechanik zu ermöglichen, welche die Quantenmechanik nicht als Teildisziplin der Mathematik oder der theoretischen Physik betreiben wollen, werden wir in diesem Buch trotz aller Gefahren den Weg der Sprache und der Bilder beschreiten.Dabei gehen wir von wenigen einfachen Schlüsselexperimenten aus, mit denen sich die Grundgleichungen der Quantenmechanik anschaulich begründen lassen.Im Gegensatz zu vielen anderen Lehrbüchern greifen wir jedoch nicht auf das berühmte Doppelspaltexperiment mit Elektronen oder das Experiment von Stern-Gerlach zurück, sondern wir arbeiten in den ersten Kapiteln ausschließlich mit einem Interferometer und Polarisationsfiltern
In dem kürzlich erschienenen Buch Quantum Theory and Beyond 2 sind verschiedene Schulen zu Wort gekommen, die heute am Gespräche über die Interpretation der Quantenmechanik beteiligt sind. Es ist hier nicht der Ort, näher darauf einzugehen. Doch ermutigt das Buch dazu, noch einmal die Vorstellungen3 darzulegen, aus denen die Quantenmechanik mit gleicher Evidenz hervorgeht wie die klassische Mechanik4 aus den ihr zugrunde liegenden. Es ist dem Verfasser eine Freude, Herrn H. Hönl mit diesem Festschriftbeitrag zu seinem siebzigsten Geburtstag gratulieren zu können.
ZusammenfassungDas Ziel dieser im 6. Semester gehaltenen Vorlesung ist es, den Studenten der Fachrichtung „Elektronik und Elektrophysik“ eine erste Einführung in die Quantenmechanik zu geben. Für den Elektroingenieur kann die Quantentheorie nur eine Hilfswissenschaft unter vielen anderen darstellen; es wird unterstellt, daß er nicht selbständig auf diesem Gebiet weiterarbeiten will, sondern lediglich an einfachsten Anwendungen auf seinem speziellen Fachgebiet interessiert ist. Demzufolge steht hier nicht das eigentliche Begriffssystem der Quantenmechanik im Vordergrund; vielmehr befaßt sich der vorliegende Text im wesentlichen mit der Schrödingergleichung und ihrer Auswertung. Der Elektroingenieur soll in die Lage versetzt werden, den quantenmechanischen Überlegungen, welche in seiner Fachliteratur „am Rande“ vorkommen, folgen zu können. In diesem Sinne handelt es sich mehr um eine „Vorstufe“ als um eine „Einführung“. Der Zusatz „für Elektrotechniker“ soll klarstellen, daß nicht alle Anwendungen und Prinzipien diskutiert werden, sondern nur diejenigen, die für die Elektrotechnik von besonderem Interesse sind.
Bei der Diskussion der Absorption und Emission von Licht durch Atome wurde in diesem Buch stets vorausgesetzt, dass der Leser grundsatzlich mit der Behandlung dieser Prozesse vertraut ist, wie man sie allen einfuhrenden Texten zur Quantenphysik findet. Dieser Anhang bietet eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Wir beginnen mit der Diskussion der Einstein-Koeffizienten, um die Konzepte von Absorption und Emission einzufuhren und die Zusammenhange zwischen ihnen klarzustellen. Dann wenden wir uns der Frage zu, wie die Raten von Absorption und Emission mithilfe der Quantenmechanik berechnet werden konnen. Abschliesend diskutieren wir kurz die fur Strahlungsubergange geltenden Auswahlregeln. Dem Leser wird empfohlen, ein Lehrbuch uber Quantenmechanik zu Rate zu ziehen, falls er mit einem dieser Konzepte nicht vertraut ist.
der Autoren ist die ausfuhrliche Darstellung der hydrodynamischen Formulierung der Wellenmechanik, in denen Originalarbeiten der Autoren einer breiteren Offentlichkeit zugangig gemacht werden.Die Darstellung ist im allgemeinen sehr klar.Manche Bemerkungen, wie etwa zur Frage der Losbarkcit von Vielteilchenmodellen, entsprechen nicht dem neuesten Wissensstand.Trotz der vielen positiven Aspekte kann ich "Theory of Quanta" nicht als Lehrbuch der Quantenmechanik empfehlen, da es zu viet Raum braucht, urn die .Halfte'' der Theorie darzustellen.Jedem (r) Hochschullehrer (in), der (die) eine Quantenmechanikvorlesung vorbereitet, mochte ich aber einen Blick in das Buch empfehlen.Es wird sicher die eine oder andere Anregung Iiefern.
Der Quantenphysiker Herbert Pietschmann beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Phänomen Kommunikation. Der Kommunikationswissenschaftler Erich Hamberger setzt sich seit langem mit der Frage der Adaptierung erkenntnistheoretischer Einsichten der Quantentheorie für die Geistes- und Biowissenschaften auseinander. 2003 begegnen sich die beiden - und staunen über die „verschränkten Erkenntnisinteressen“. 2006 bestreiten sie eine erste gemeinsame universitäre Lehrveranstaltung. 2011 folgt Das Phänomen Kommunikation transdisziplinär betrachtet. Aus ihrer Zusammenarbeit ist dieses Buch entstanden. Naturwissenschaft arbeitet auf der Grundlage des mechanistischen Denkrahmens. Die bisher einzige Ausnahme ist die Quantenphysik. Weder Leben noch Kommunikation ist mittels des mechanistischen Denkrahmens zu verstehen. Auch der Denkrahmen der Quantenphysik reicht dazu nicht aus. Der Bedarf nach adäquatem Denken im Bereich der Kommunikation kann durch quantenphysikalisches Denken NICHT befriedigt werden, jedoch kann dadurch ein Weg aufgezeigt werden, wie ein adäquater Denkrahmen zu gestalten ist.