Quantenmechanische Statistik und Korrelationsrechnung
Fritz Bopp
Abstract Im 1. Abschnitt wird gezeigt, daß die Annahme einer relativen Häufigkeit über der pq-Ebene mit der Heisenberg sehen Unschärferelation nicht verträglich ist, so daß auf die quantenmechanische Statistik gewöhnliche statistische Methoden nicht anwendbar sind. Abschnitt 2 gibt eine Darstellung der höheren Korrelationsrechnung (nach Gebelein) zur Berechnung einer die Korrelation beschreibenden Matrix. Die reziproke Frage, aus dieser Matrix die Statistik abzuleiten, führt zu einer Verallgemeinerung der gewöhnlichen statistischen Methoden. Abschnitt 3 enthält den Nachweis, daß die quantenmechanische Statistik, ähnlich wie die klassische, einen Sonderfall der verallgemeinerten Statistik darstellt. In Abschnitt 4 wird untersucht, wie sich die Statistik klassischer und quantenmechanischer Gibbs scher Gesamtheiten in die verallgemeinerte Statistik einordnet
Zeitschrift für Naturforschung A•Apr 1, 1947•9 citations